~42~

84 6 0
                                        


Ich schaute, die ganze Zeit meine Hand an. Ich betrachtete den Verlobungsring, der auf meinem Finger lag. Darauf schimmerte, der kleine Diamant, welches auf dem Ring lag. Ich erinnerte mich, an die Worte zurück, die Domenico beim Antrag gesagt hatte.

~Ich will nicht mehr warten, ich will keine Sekunde, ohne dich sein, Bianca. Deshalb frage ich dich hier und jetzt, vor unserer Familie. Bianca Mancini, möchtest du, für den Rest deines Lebens, mit mir bis zu dem letzten Atemzug, meine Frau sein, die Mutter meiner Kinder sein?... möchtest du, meine Frau werden?~

Mit einem Lächeln, auf meinem Gesicht, schaute ich nach draußen aus dem Fenster, während Domenico, das Auto steuerte. „Ist alles in Ordnung ?« fragte mich Domenico, ich sah ihn mit einem Lächeln an. „Ja, es ist alles gut. Ich bin gerade so froh, mit dir glücklich zu sein, nach allem was passiert ist." erwiderte ich ihm. Man sah, dass er einen quälenden Lächeln bekam.

Hatte ich ihn verletzt mit meinen Worten ?!

Domenico, es tut mir leid... so habe ich das nicht gemeint" gab ich noch hinzu, er legte jedoch seine Hand auf meinem Oberschenkel. „Mio Angelo, es ist alles gut. Hauptsache wir sind jetzt hier und planen, unsere Zukunft gemeinsam. Jetzt wird uns niemand mehr trennen." gab er von sich, doch er entfernte wieder seine Hand. Mein Herz erwärmte sich, als ich diese Worte von ihm hörte. Es machte mich noch glücklicher, doch war es auch traurig.

Domenico, hatte all die Jahre gelitten. Und das alles wegen mir. Er hatte alles versucht, meine Erinnerungen wieder zurück zu holen. Doch ohne Erfolg. Bis dieser Abend kam...

Feuer...
Qualvolle Schmerzen...
Rauch...

„Mio Angelo? Hast du das verstanden?" ertönte erneut seine Stimme, er entriss mich aus meinen Gedanken. Ich wandte ich sofort zu ihm zurück, ich sah ihn für eine Weile verwirrt an, bis er diese Worte nochmal wiederholte. »Ja, Ja es ist alles gut. Es ist nur für mich ungewohnt, jetzt alles zu wissen, ich kann mit sowas nicht umgehen." erwiderte ich ihm, er nickte verständlich und platzierte erneut seine Hand, auf meinem Oberschenkel und fing an, diese zu Massieren. „jetzt weißt du alles, ich verstehe dich vollkommen. Doch jetzt werden neue Erinnerungen geschaffen. Also denke nicht mehr soviel danach." sprach er.

Kann ich das ?

„Und was ist mit Gabriele und Giovanni?" fragte ich ihn und merkte, wie er sich nach meinen Worte sofort anspannte. „Lass das mein Problem sein." erwiderte er mir, „ich möchte es aber beenden." sprach ich und sah ihn an. Er schaute, mit einem verwirrten Blick zu mir. „Was meinst du mit, ‚du willst das beenden' ?" fragte er mich.
„Domenico, wegen ihm konnte ich mich nicht mehr an euch erinnern, wegen ihm musste ich leiden. Ich will es beenden. Er soll in der Hölle schmoren, für das was er getan hat." erwiderte ich ihm, während der Hass, der in mir wuchs größer wurde.

Umso mehr ich von den beiden rede, umso größer wurde auch der Hass, gegenüber denen...

„Nein." erwiderte er mir trocken. „Was nein? Domenico, das kannst du mir nicht übel nehmen! Ich habe ein Recht dazu!" sagte ich ihm, während er fuhr. „Bianca, bist du irre ? Denkst du ernsthaft, ich lasse dich das beenden? Was ist, wenn dir wieder etwas geschieht ? Denkst du ich würde es mir verzeihen? Ich habe dich doch gerade erst wieder bekommen!" wurde er daraufhin sauer.
Ich konnte Domenico nicht böse sein da ich wusste, dass er recht hatte.
Vielleicht würde etwas geschehen, vielleicht auch nicht.

Ich will doch nur meine Rache...

------------------

Zuhause angekommen, stiegen wir gemeinsam aus, doch bevor ich zu den anderen gehen wollte, da sie schon auf uns warteten kam Domenico zu mir. Ich sah ihn an.

In seine wunderschönen braunen Augen...

Mio Guerriero, bitte nimm mir das nicht böse. Ich möchte dich nicht verlieren. Denn ich habe dich schon einmal verloren, also lass mich bitte es selbst regeln." gab er von sich, während er mir eine Strähne hinters Ohr strich. „Du musst mich aber auch verstehen, jahrelang habt ihr mich glauben lassen, dass es euch nicht gab..." erwiderte ich ihm.
„Ich verstehe dich wirklich sehr, mein Engel. Aber ich wi-" Ich wollte ihm nicht aussprechen lassen, also fiel ich ihm ins Wort. „Lass uns das gemeinsam machen." sprach ich. Er sah mich an und küsste meine Stirn, als wir uns wieder sahen lächelte er. „Ich überlege es mir." erwiderte er mir.

„Habt ihr es endlich ? Wir wollen rein gehen!" rief Isabella zu uns rüber, wir drehten uns um und fingen an gemeinsam zu lachen. „In Ordnung, wir kommen jetzt!" erwiderte ich lachend und ging mit Domenico, zu den anderen.
Seine Brüder riefen Domenico zu sich, weswegen er zu den ging. Ich ging zu meinen Schwestern und sah, wie Sofia die ganze Zeit am lächeln war.

Es ist bestimmt wegen Dario

„Na habt ihr jetzt miteinander geredet ?" fragte ich sie, weswegen sie zu mir sah und langsam rot wurde. Ich sah sie verwirrt an, denn ich wusste nicht was los sei. „Was ist los ?!" fragte ich sie. „Bianca, wie sollte ich denn mit ihm geredet haben, wenn wir in zwei verschiedene Autos waren?" lachte sie. „naja, ihr hattet ja jetzt und bevor wir losgefahren sind, noch Zeit um zu reden..." erwiderte ich ihr zwinkernd.
„Ach sei leise!" sprach sie lachend.

Als wir im Foyer angekommen sind, erreichten wir unsere Angestellten, die nach Trinken gefragt hatten. Ich lehnte dankend ab und ging ins Wohnzimmer, um mich auszuruhen. Meine Schwestern leisteten mir Gesellschaft, danach folgten Domenico und seine Brüder. Ich tippe Sofia an und gab ihr ein Zeichen, jetzt mit ihm zu sprechen. Sie sah mich an und danach Dario.
Ich merkte, dass sie sich nicht traute, was auch in Ordnung war.
„Los! Es wird schon nicht schlecht laufen!" flüsterte ich ihr hinzu. „Sicher ?" fragte sie mich, ich nickte ihr zu was ihr ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Sie stand auf und ging zu Dario. Ich und Isabella schauten ihr hinterher, wie sie Dario aus dem Wohnzimmer zog. Wir sahen uns gegenseitig mit einem Lachen an.

„Was gibt's zu lachen?" gab Domenico von sich und nahm, neben mir Platz. „Ach nur so." erwiderte ich ihm und küsste seine Wange.
„Womit hab ich das verdient ?" fragte er mit einem Lächeln und sah mich an. „Ich weiß es nicht, aber jetzt sind wir endlich wieder zusammen." erwiderte ich ihm mit einem Lächeln. Er grinste und kam meinem Gesicht näher, er drückte seine Lippen auf meine und gab mir somit einen Kuss. Als wir uns lösten hörten wir Antonio im Hintergrund.
„Domenico, du bist zu weich geworden!" lachte er , weswegen wir alle anfingen zu lachen.

It Was Love That Brought Us BackGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt