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„Und wie findest du es?" fragte mich meine Schwester, als ich den Saal betrat. „Ich kann es nicht beschreiben... Es ist wunderschön..." sprach ich fassungslos und betrachtete die Tische, die links und rechts standen. Die Tische waren schön geschmückt worden, dazu auch noch die Weißen Rosen, die auf den Tischen standen und außerhalb der Tische. In der Mitte stand eine riesengroße Tanzfläche, rechts daneben konnte der DJ die Musik abspielen.
Ich ging einige Schritte nach vorn, und erkannte eine Treppe Isabella sagte, dass dort die Räume sind, wo die Braut und der Bräutigam sich kurz ausruhen können, bevor die ganzen Gästen kommen, man konnte sich dort umziehen, wenn man zwei Kleider gekauft hatte.
Ich lies es so stehen und wandte mich, zu Schwester.

„Es gefällt mir so sehr, Bella!" sprach ich aufgeregt und ging auf sie zu, um sie in die Arme zu nehmen. „Ich wusste, dass es dir gefallen würde!" erwiderte sie stolz und erwiderte meine Umarmung. „komm wir müssen los, wir lassen das hier so stehen." lächelte sie, als wir uns lösten.

Als wir den Saal nach einer halben Stunde wieder verfliesen, stiegen wir in unser Auto ein und fuhren los, nach Hause, da unsere Mutter uns angerufen hatte, um uns Bescheid zu geben, dass mein Kleid schon da wäre. Während ich den Wagen fuhr, war Isabella mit ihrem Handy beschäftigt. „Bella, wir sind hier ganz alleine... Ich hab eine Frage." fing ich an zu sprechen.
„Was ist denn los ?" fragte sie mich aufmerksam, was mir ein Zeichen gab, dass sie mir jetzt zuhören würde. „lernst du gerade jemanden kennen? Bitte versteh mich jetzt nicht falsch, aber du bist wirklich jeden Tag am Handy, und immer wenn du mit jemanden schreibst fängst du an zu lächeln." fragte ich sie mit einem grinsen im Gesicht, ich erkannte im Augenwinkel, dass sie etwas rot wurde.
„Bitte sag es niemanden..." sprach sie leise, da sie sich schämte.

„Süße, du brauchst dich nicht zu schämen, du weißt ganz genau, dass du in einem Alter bist, wo sowas ganz normal ist! Aber hab keine Sorgen, ich werde niemanden etwas sagen! Aber jetzt sag schon... wer ist der Glückliche ???" fragte ich neugierig, und wartete auf ihre Antwort. „Er heißt Lucas... Lucas de Santo..."

Lucas de Santo?!

„Italiener ?" fragte ich, da der Nachname italienisch klang. „Er ist halb Italiener und hab Grieche..." erwiderte sie mir.

Naja... immerhin etwas Neues in der Familie...

und wie ist er so?" stellte ich ihr die Frage und sah neugierig zu ihr, als ich an der roten Ampel stehen blieb. „Müssen wir über mich reden? Wir sollten doch jetzt über dich reden! Du heiratest!!" erwiderte sie mir und wich dem Thema aus.
„Ich will nicht über mich reden, egal wo wir sind es wird nur noch über mich gesprochen. Unsere ganze Familie besteht nur noch aus dem Namen »Bianca«. Es reicht." sprach ich und fuhr dir Einfahrt hoch. „Aber wenn du nicht über ihn reden möchtest, ist es okay! Solange er dich nicht schlecht behandelt ist alles gut." sprach ich weiter und parkte ein.
„Danke" hörte ich von ihrer Seite aus und sah zu, wie sie ausstieg. Ich stieg ebenso aus und folgte, meiner kleinen Schwester. Im Foyer angekommen, kam meine Mutter grinsend auf mich zu.

>>bitte nicht schon wieder...<<

„Da ist sie ja!" sprach sie und empfang mich mit offenen armen. „Na Mama?" sprach ich lächelnd und löste mich wieder von ihr, „Und wie fühlet du dich? Was sagst du zur de-" ich unterbrach sie sofort, da es mich langsam nervte, die ganze Zeit über meine Hochzeit zu sprechen...
„Mama, es reicht.... Bitte! Ich will nicht die ganze Zeit über meine Hochzeit reden. Immer heißt es nur noch, Hochzeit hier, Hochzeit da... Bianca hier, Bianca da ... Ich kann nicht mehr !" erwiderte ich ihr offen und ehrlich. Es wurde für eine kurze still, bis ich einen Lächeln auf ihren Lippen erkannte. „Na gut, wir wollen ja die Braut nicht nervös machen" erwiderte mir die Engelsstimme und strich mir eine Strähne, hinter meinem Ohr.

Ich bin doch schon nervös...

„Danke Mama! Ich geh jetzt nach oben... Ich möchte mich ausruhen." sprach ich, sie nickte mir zu, was mir ein Zeichen gab nach oben zu verschwinden. Oben angekommen schloss ich hinter mir die Tür, in meinem Zimmer. Vor mir sah ich schon mein wunderschönes Brautkleid...
Ich bekam irgendwie Angst, Angst vor meiner Hochzeit...
Es würde der schlimmste, aber auch der schönste Tag meines Lebens sein...
Ich würde meine Familie für immer verlassen...
Einen neuen Namen haben...
Ich würde nicht mehr Mancini heißen... sondern Rossi

Bianca Rossi...

Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Langsam tapste ich zum Brautkleid, ich war so Fasziniert über jeden Detail, über jeden Stich...
„Ich kann es kaum erwarten, es zu tragen..." lächelte ich und sprach mit mir selbst.
Ich legte, das Kleid beiseite und ging danach ins Badezimmer, da mich mich frisch machen wollte.
Ich erreichte aber nicht das Badezimmer, da mich etwas aufhielt.
Mein Handy klingelte ununterbrochen, es war nicht Domenico, sondern wieder die unbekannte Nummer.

Erneut öffnete ich den Chat, zwischen mir und den unbekannten und sofort, kamen mir die alte Chats vor den Augen.
Das Bild, welches es sich ausgibt, Domenico und eine andere Frau zu sein...
Die Körperhaltung, den Style ... er ähnelt sich so sehr wie Domenico.
Die Bilder gingen mir nicht aus dem Kopf! Doch ich wollte mich etwas ablenken, deshalb las ich die neuen Nachrichten durch.

Unbekannt:

*Foto*
Du willst es nicht verstehen?
Vor der Hochzeit, sich mit einer andern treffen?
Das ist er !
Hab doch mal ein kluges Köpfchen, kleines!
Er tut dir nicht gut.

Ich öffnete das Foto, welches er mir geschickt hatte und erkannte, wie Domenico in einem Café saß, mit einer anderen Frau...
Sie war blond...
Man konnte jedoch ihr Gesicht nicht erkennen, da sie mit dem Rücken zur Kamera gewandt ist.
Ein stechender Schmerz, breitete sich in meine Brust aus.

Betrügt er mich wirklich?
Wer ist diese Frau?
Hat diese Unbekannte Person recht ?
Ich kriege keine Luft mehr...
Nein! Das würde er niemals machen!
Ich muss ihn vertrauen...
Hilfe...

It Was Love That Brought Us BackGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt