Nachdem wir dieses kurzes Gespräch hatten, gingen wir rein da meine Schwester uns gerufen hatte. Wir versammelten uns alle im Foyer und sahen uns fragwürdig an, während ich die Blicke vom Unbekannten auf mir spürte.
„Ich bräuchte jetzt eure Aufmerksamkeit." ertönte die Stimme meines Vaters. Aufmerksam hörten wir alle zu und sahen unsere Eltern an.
„Elisa und Lorenzo werden mit ihren Kindern hierher ziehen. Das heißt, das wir jetzt öfters miteinander Zeit verbringen werden." sprach mein Vater.
Ist ja nichts Neues.
Ich ging zum Tisch, um mir meinen Glas zu schnappen und dort einen kleinen Schluck zu trinken. „geht es dir gut ?" fragte Isabella. Ich schaute zu ihr, während ich an meinem Glas nippte. „wieso sollte es mir nicht gut gehen?" stellte ich eine Gegenfrage, während ich auf ihre Antwort wartete. Ich merkte, wie auf ihr Gesicht ein leichtes grinsen schlich. „Naja du wirkst eher so abwesend heute?" stellte sie fest, was mich lachen lies. „Isa, findest du nicht, dass es hier langweilig ist ? Oder finde ich das nur so ?" fragte ich belustigt.
„Was ist langweilig ?" mischte sich Sofia ein, Isabella erklärte ihr, worüber wir gerade sprachen.
„Also ich finde, dass es ein gemütlicher Abend ist. Ich weiß nicht was du hast." grinste Sofia. Ich zuckte mit den Schultern und lies mich von der Bedienung, meinen Glas erneut auffüllen. „Ich finde diese Leute komisch. Allein diese Jungen Männer die denken, sie seien etwas besseres... habt ihr nicht bemerkt, wie sie mich die ganze Zeit anstarrten?" erklärte ich den gründ dafür, sie hörten mir zu, aber brauchten meiner Meinung nach sehr lange um zu antworten.
„Nun ich finde, dass sie uns kennenlernen wollen. Wir sollten ihnen eine Chance geben." sprach Sofia.
„Wenn du meinst..." sprach ich und schaute zu ihnen und merkte, dass der Typ, mit dem ich draußen ein Gespräch hatte mich anschaute, also wich ich seinen Blick aus. „Wie ich sehe, hat Domenico ein Auge auf dich." grinste Isabella.
Domenico?
Ich glaube ich kannte jemand, der Domenico hieß...
Ach komm Bianca, bilde dir nichts ein!
„er heißt Domenico ?" fragte ich und wartete auf Isabellas Antwort, sie bestätigte es mit einem nicken, was mir innere Unruhe gab.
„Naja schlimm genug, dass ich ihn öfters sehen werde." sprach ich ehrlich und nippte erneut an mein Glas. „Warum wirkst du ihnen gegenüber so aggressiv? Als hätten sie dir etwas getan!?" fragte Sofia. Ich überlegte, wie ich ihr daraufhin antworten sollte, jedoch fand ich kein Grund.
Vielleicht hatte Sofia recht... sollte ich ihnen eine Chance geben?
Ich hatte keine Zeit zu antworten, da direkt dieser Domenico zu mir kam. „ich würde mal sagen, wir gehen..." sprach Sofia leise und verschwand mit Isabella. Kurz darauf kam Domenico.
„Wie ich sehe freust du dich, dass wir hierher ziehen." raunte er, während ich mich im Schneckentempo zu ihn schaute. „Oh ja! Total" sprach ich sarkastisch.
„Wie wäre es, wenn wir Rotwein trinken und uns besser kennenlernen? Weil wie es scheint, bist du nicht so ganz besonders erfreut, meine Familie zu sehen." gab er belustigt hin und sah mich an. Ich versuchte mein grinsen zu verdrängen, jedoch scheitete ich. „Nicht so ganz, aber man könnte meinen, dass ich auf diesen Abend keine Lust habe." stellte ich fest.
Wir beide fingen an zu lachen, da wir diese Situation sehr lustig fanden.
Vielleicht kann der Abend doch cool sein...
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Die Feier war schon lange zu Ende. Mittlerweile hatten wir 23:00 Uhr. Ich trag mein Glas zu Ende und geh nach oben ins Zimmer.
Das Gespräch zwischen mir und Domenico ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Wir hatten uns besser kennen gelernt. Er erzählte mir von seinen Brüdern er hatte insgesamt vier Brüder. Mit ihm waren es fünf. Dario, Antonio, Silvano und Alessio.
Irgendwie hatte ich mir den Abend anders vorgestellt. Am Anfang hielt ich es für langweilig, bis ich der Familie eine Chance gab. Ich hab mich sehr gut mit der Familie verstanden. Es fühlt sich so an, als ob ich sie schon lange kenne. Jedoch war es nur ein Gefühl.
Meine Mutter klopft an meine Tür, als ich schließlich bestätigte, betrat sie mein Zimmer.
„Mein Schatz, wie fandest du heute den Abend ?" kam sie in mein Zimmer lächelnd rein und wette sich neben mir auf mein Bett hin.
„Mama was soll ich sagen? Ich mochte anfangs nicht diese Familie, da ich sie für komisch hielt. Allein dass sie mich alle angeschaut haben auf der Treppe..." fing ich an zu sprechen, während sie eine Strähne von mir hinters Ohr schob. „Ich weiß mein Schatz, aber sie meinten das nicht so glaub mir. Ich kenne diese Jungs." sprach sie, ich nickte und dachte immer noch an den Namen Domenico nach. Meine Mutter merkte dies und stellte mir eine Frage. „Was ist los ? Über was denkst du nach?". Ich sah sie an und erzählte ihr, was in mir passierte. „Der Name Domenico sagt mir etwas, aber ich kann mich nicht dran erinnern? Ich hatte mit ihm den ganzen Abend gesprochen, wir haben uns gut verstanden und es fühlte sich so an, als ob ich ihn wirklich länger kennen würde... dabei war es das erste Mal, dass ich ihn gesehen hatte..." sprach ich.
Meine Mutter hörte mir zu, nachdem ich fertig war zeigte mir ihr Gesicht, dass sie gerade dabei war zu überlegen, was sie darauf antworten sollte. „Bei manchen Menschen ist es nun mal so, Querida. Man hat das Gefühl, jemanden länger zu kennen, obwohl man sich nie begegnet ist. Das hat mal jeder..." sprach meine Mutter, aber ich erkannte sofort, dass sie log. Allein ihre Körperhaltung verriet es, da sie sehr angespannt war.
Warum lügst du Mama?
„nun mein Engel, zieh dich um und leg dich hin. Ich wollte dir nur sagen, dass wir uns morgen erneut mit den Rossi's treffen. Nun mein Schatz. Schlaf gut !" sprach sie liebevoll und gab mir ein Kuss auf meine Wange und verlies mein Zimmer.
Rossi's?
Wieso fühlt sich das alles so komisch an...
Nachdenklich zog ich mich um und ging Zähneputzen. Nachdem ich dies tat legte ich mich ins Bett, es dauerte nicht lange, als ich meine Augen schloss und mich entspannte...
Domenico Rossi, du bist ein echt geheimnisvoller Typ!
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It Was Love That Brought Us Back
RomansaIn den dunklen Schatten der Unterwelt verwebt sich das Schicksal zweier mächtiger Mafiafamilien, die durch eine Jahrzehnte alte Freundschaft verbunden sind. Doch hinter der Fassade des Vertrauens lauert ein gut gehütetes Geheimnis, das Bianca ahnung...
