In den dunklen Schatten der Unterwelt verwebt sich das Schicksal zweier mächtiger Mafiafamilien, die durch eine Jahrzehnte alte Freundschaft verbunden sind. Doch hinter der Fassade des Vertrauens lauert ein gut gehütetes Geheimnis, das Bianca ahnung...
,,Kann mir jetzt einer von euch, verdammt nochmal sagen, was hier los ist?!'' gab ich wütend von mir, Antonio schaute Dario an, der einen warnenden Gesichtsausdruck hatte. ,,Antonio?'' sah ich ihn an, er konnte nie geheimnisse aufbewahren, also war ich mir sicher, dass er es mir jetzt sagen würde, was los sei.
Gerade als er mir etwas erwidern wollte, kam eine Ärztin zu uns. ,,Die Patientin möchte, mit Domenico Rossi sprechen.'' gab sie uns bescheid, ich atmete erleichtert aus. Ich nickte ihr zu und machte mich, auf dem weg, um meine Frau zu sehen. An ihrer Tür angekommen, öffnete ich diese und betrat, ihr Zimmer.
Als ich sie vor mir liegen sah, verletzte mich zutiefst, da ich sie angebunden an Geräten, gesehen hatte. Ich sah sie an, meine Augen trafen auf die ihre. Ich ging, auf sie zu. Sie lächelte, trotz ihren zustand, ihr lächeln, steckte mich an. Wir brauchten nicht zu reden, da unsere Herzen miteinander sprachen, während wir augenkontakt hielten.
>>du hast schmerzen, aber schaffst es dennoch zu lächeln, meine Kriegerin.<<
,,Wie geht es Alessio?'' unterbrach sie die stille, ihre stimme klang so besorgt und gebrochen zugleich. Ich lächelte, sie sanft an und nahm ihre Hand. ,,Ihm geht es gut, mach dir keine sorgen, Il mio guerriero'' beruhigte ich sie, sie atmete erleichtert aus.
>>Wie kannst du jetzt, an meinem Bruder denken, wenn es dir selbst nicht gut geht, meine Kriegerin?<<
,,Alessio, hatte mir gesagt gehabt, dass du starke Kopfschmerzen hattest... sind sie noch da ?'' fragte ich sie, sie nickte. ,,Ja, sie sind jedoch nicht so stark, als wir noch dort waren.'' erwiderte sie mir, ich streichelte ihren Handrucken und gab auf diesen, einen Kuss. ,, Ich hatte solche sorgen um dich, bitte mach das nie wieder!'' hauchte ich, sie kicherte. ,,Na dann wollen wir hoffen, dass es nicht mehr passiert.'' sprach sie, belustigt. ,,Wie kannst du gute Laune haben? haben sie dir was gespritzt ??'' lächelte ich und fragte sie irritiert, ,,Nein, ich bin der Meinung, dass man immer glücklich sein sollte, auch wenn es gerade nicht passt. Und außerdem steckt man mit einem lachen, die Leute an. Bei meinen Eltern hat's geholfen, bei dir jetzt auch.'' gab sie von sich.
>>Wie gut es sich anfühlt, ihre stimme zu hören.<<
,,Du bist unglaublich, il mio guerriero.'' gab ich von mir, ,,Das sagst du mir immer, jetzt weiß ich, dass ich es wirklich bin.'' erwiderte sie mir.
Wir unterhielten uns noch eine weile, bis mir etwas auffiel an ihr. Sie schien glücklicher zu sein, als wäre etwas passiert, womit niemand gerechnet hätte. Ich überlegte und überlegte, ihre Eltern waren glücklich, als sie aus ihrem Zimmer kam. Was auch logisch vorkam...
Gott hat unsere Gebete gehört und sie zur Realität gemacht...
Man sollte immer, Glücklich sein, selbst wenn es gerade nicht passt...
Sie hatte starke Kopfschmerzen gehabt, Domenico...
Es ist nicht so schlimm wie die Dame, die auch eben angekommen ist...
Sie hat ihr Bewusstsein verloren...
Sie wollte nicht mehr aufstehen, da ihre schmerzen sehr stark waren, Domenico...
>>Das alles muss doch, einen Zusammenhang haben?<<
,,An was denkst du nach?'' fragte sie mich, ich wandte mich zu ihr, um ihr ein lächeln zu schenken. ,,Ich denke gerade nach, wie ich dich entführen kann um dich ganz allein für mich, zu haben.'' erwiderte ich ihr, sie fing an zu grinsen. ,,Tu es, noch haben wir Zeit'' gab sie von sich, ich schien kurz zu überlegen, ob ich es wirklich tun soll, schließlich wusste ich, ihren zustand nicht...
,,Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, ich kenne deinen zustand nicht.'' sprach ich, wie sehr ich sie jetzt raus schleichen würde, um mit ihr zeit zu verbringen. ,,Mir geht es gut wirklich, können wir nicht einfach zu meinem Lieblingsplatz fahren?'' fragte sie mich, ich küsste ihre Stirn. ,,Wenn du das willst, dann machen wir es. Aber versprich mir, falls du etwas hast, dass du es mir sofort sagst!'' warnte ich sie, sie nickte daraufhin.
Ich half ihr aus dem Bett und Trug sie nach draußen, bis unsere Familien uns sahen. Sie kamen mit schnellen schritten zu uns, ich rollte genervt die Augen. ,,Domenico, bring sie sofort ins Zimmer!'' verlangte mein Vater, ,,Nein Padre, sie möchte kurz frische Luft schnappen. Bitte!'' ich sah ihn an, er schaute Mario an, der ihm zunickte. ,,Aber kommt nicht zu spät!'' sprach mein Vater, ,,Es ist meine Frau, ich bringe sie, wann ich es will!'' grinste ich und sah zu Bianca, die mittlerweile rot geworden ist.
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Ich parkte mein Auto und sah rüber zu Bianca, die sich freute, als sie den Steg gesehen hatte. Ich kann mich hier noch ganz gut erinnern, hier hatten Bianca und ich unser Date...
Ich half sie aus dem Auto, und wir liefen langsam nah vorne. Der Steg war sehr schön beleuchtet, Bianca atmete mehrere male tief ein und aus und immer wenn sie ausatmete, lächelte sie. Als wäre sie, ein anderer Mensch...
,,Hier hatten wir unser Date, weißt du noch?'' fragte sie mich, ich lächelte. ,,Natürlich, wie könnte ich das vergessen ?'' sie sah mich an und umarmte mich, ,,Danke, Danke für alles.'' Ich schaute sie irritiert an, heute waren alle irgendwie Komisch drauf. ,,Wofür bedankst du dich?'' fragte ich sie, und wieder einmal lächelte sie. ,,Du hast mich wieder, zurück gebracht...'' hauchte sie.
Zurück gebracht ?...
Ich erwiderte ihre Umarmung, selbst wenn ich nicht wusste, wovon sie sprach. Am Gelände angekommen sah sie nach oben, „Die Sterne sind so schön..." hauchte sie, „so schön wie du, il mio guerriero." grinste ich, was sie mir gleich nachtat.
Nach einer Weile, kamen wir uns näher, ich legte meine Stirn auf ihre, wir hielten lange Augenkontakt. Ich konnte es nicht mehr aushalten, sie zu küssen. Ich presste meine Lippen auf die ihre so, dass sie nach hinten stolperte. Ich hielt sie fest und spürte, wie sie ihre Hände an meine Wangen legte. Sie gewährte mir Einlass, keine Sekunde später, drang meine Zunge in ihr Mund ein und spielte mit ihrer. Als wir uns wieder trennten, um Luft zu schnappen, musste ich eine Sache los werden...
„Fuck, Es kann nicht so weiter gehen, Bianca... Stundenlang, Stundenlang hatte ich mir Sorgen, um dich gemacht. Als ich dich nicht mehr gesehen hatte, wusste ich sofort, wo du warst. Du wolltest ihn retten verdammt, du warst bereit, dich zu opfern...wenn du nur wüsstest, wie sehr ich sauer auf dich war, aber zugleich auch besorgt um dich! Ich wollte dich nicht verlieren, ich wollte nicht meine Liebe verlieren... mein Licht, mein Sonnenschein ... Verdammt, Bianca ich liebe dich!!" Ich wollte weiter sprechen, bis sie mich unterbrach. „Ich hab es für euch gemacht, Domenico... und ich weiß, wie es dir ging...Aber schau nach vorne, ich bin hier! Glaube mir, wäre ich nicht rein gegangen, wäre wahrscheinlich dein Bruder tot, und wäre ich nicht rein gegangen, dann würde ich mich nicht besser fühlen..." erwiderte sie mir. ,,und glaub mir, hätte ich nicht deinen Bruder gerettet, dann würde ich bis heute noch nicht, wissen... wie sehr du mir wichtig bist, wie sehr ich dich liebe ..." fuhr sie fort...
Ich zog sie näher an mich ran, ich küsste ihre Stirn... Sie lies es zu, „Bitte mach das nie wieder..." hauchte ich, ich merkte, wie sie ihren Kopf schüttelte. „Ich werde es nie wieder machen..." erwiderte sie mir.
>>Sie hatte mir gerade ihre Gefühle gestanden, genauso wie ich ihr meine...<<
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