In der Küche angekommen, ging ich ein Gang weiter zum Esstisch, dort warteten meine Eltern und Geschwister auf mich. Ich erkannte jedoch ein älteres Ehepaar, sie waren anscheinend die Eltern von den jungen Männern, die ich eben getroffen hatte.
„Bianca, da bist du ja!" sprach meine Mutter zu mir und ging auf mich zu. „Sie ist echt groß geworden." sprach der ältere Mann, der neben meinem Vater stand. Ich schaute verwirrt und merkte, wie alle den älteren Mann anschauten, als hätte er ein Fehler gemacht.
„Sie kennen mich also?" stellte ich ihm eine Frage und begrüßte dabei meine Mutter. Nachdem ich sie begrüßt hatte, ging ich auf mein Vater zu und begrüßte ihn schließlich auch. Danach folgten das ältere Ehepaar. „Aber natürlich! Dein Vater hatte viel von dir erzählt. Wie du wahrscheinlich weißt, arbeite ich mit deinem Vater sehr lange." lächelte er und hielt dabei meine Hand fest. „Da hat er nicht ganz unrecht. Meine Tochter, darf ich vorstellen. Mein bester Freund Lorenzo und seine Ehefrau Elisa." stellte mein Vater die beiden vor.
„Also gehören ihnen die irren Kinder, die dort im Foyer stehen?" Ich konnte mir mein grinsen nicht verkneifen, als Lorenzo etwas sagen wollte, kamen auch schon die jungen Männer. „Irren Kinder? So schlimm sind wir doch gar nicht ?" erwiderte der eine und betrat dabei das Esszimmer mit seinen Geschwistern. „Nein natürlich nicht!" Ich rollte meine Augen und wollte mich von ihm abwenden, jedoch sagte mein Vater etwas, was mich stehen lies. „Bianca bitte verdirbt uns nicht den Abend, mit deiner Laune. Lorenzo und Elisa sind hierher gekommen, um uns zu besuchen, nicht um ein Krieg anzufangen." .
Mit meiner Laune?
„entschuldige Papa." erwiderte ich ihm, doch Lorenzo mischte sich ein. „Mario mein Freund, sie hat doch nichts gemacht. Lass es gut sein." sprach er zu meinem Vater und klopfte dabei lächelnd an seiner Schulter.
Da für mich das Thema schon gegessen war, setzte ich mich schon an den Tisch. Im Hintergrund hörte ich, wie meine Schwestern kichernd ins Esszimmer kamen. Da alle schon da waren, setzten wir uns hin. Während wir auf unser Essen warteten, fingen sehr viele Gespräche an. Die älteren hatten ein Thema was um die Geschäfte gingen und die jüngsten... naja hatten andere Themen.
„Bianca ?" hörte ich dann meinen Namen rufen, ich erschrak mich kurz und sah verwirrt um mich herum. Ich sah, dass alle Augen auf mich gerichtet waren. Es schien so, als hätte einer von den Männern mit mir gesprochen.
Scheinbar war ich zu tief in den Gedanken, so das ich nicht merkte, dass einer mit mir sprach.
„Ja?" gab ich eine kurze Antwort und sah ihn an.
Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich ihn ansah. Es schien so, als ob ich ihn schon lange kenne... Aber woher ?!
Ich hatte mein Kopf wirklich angestrengt, jedoch brachte es nichts. „Geht es dir gut? Du siehst so blass aus ?" Sprach der Mysteriöse Mann, ich erwiderte mit einem nicken. „Ja mir geht's gut, hab nur kurz nachgedacht."
Kurz darauf kam unser Essen, als das Hausmädchen die ganzen Gerichten vor uns auf dem Tisch legte, herrschte hier eine andere Atmosphäre. Eine lockere Stimmung. „Bibi könntest du mir mal das Salz reichen ?"
Bibi?!?!
„Antonio richtig ?!" stellte ich ihn eine Gegenfrage. „Ja?" erwiderte er mir.
Woher ich weiß, dass er Antonio heißt? Naja ganz simpel. Unsere Eltern haben die ganze Zeit über die Kinder gesprochen, so konnte ich genau identifizieren, wie er war. „das nächste Mal wenn du mich ansprichst... erwähnst du mein ganzen Namen. Ich hasse es Bibi genannt zu werden!" sprach ich meiner Meinung nach höflich und reichte ihm das Salz, er entschuldigte sich dafür und lächelte mich mit einem freundlichen Lächeln an.
Ich konnte es mir nicht übel nehmen, ich fand es ja wohl selber ein bisschen lustig.
Wenigstens einer der nett ist
Bibi
Bibi
Bibi
Ich konnte nicht mehr aufhören, daran zu denken. Es fühlte für mich seltsam an, jedoch hatte ich das Gefühl, das früher alles anders war. Ich hatte das Gefühl so früher genannt zu werden. Heute mag ich es nicht mehr so genannt zu werden, weil ich von vielen gemobbt wurde. Allein dieses Wort bringt mir eine große Gänsehaut.
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„Kinder, die erwachsenen müssen kurz alleine sein, wir sind gleich da. Solange könnt ihr machen was ihr wollt." sprach mein Vater. Als ich das hörte, stand ich von meinem Stuhl auf und ging in den Garten. Es war bereits schon dunkel die Sterne leuchten hell. Ich liebte es den Nachthimmel anzuschauen jedoch hörte ich ein paar Schritte im Hintergrund. Ich drehte mich um und sah den mysteriösen Mann. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich jetzt sicher bin. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihn lange kenne... Aus irgendeinem Grund fing ich an zu lächeln.
„ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich dich öfters sehen werde." fing ich an zu sprechen und sah ihn dabei an. „Vielleicht wirst du das." erwiderte er mir...
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It Was Love That Brought Us Back
RomanceIn den dunklen Schatten der Unterwelt verwebt sich das Schicksal zweier mächtiger Mafiafamilien, die durch eine Jahrzehnte alte Freundschaft verbunden sind. Doch hinter der Fassade des Vertrauens lauert ein gut gehütetes Geheimnis, das Bianca ahnung...
