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Katie hatte sich zusammen mit La Fiera, ihrem Sohn und ihren Sicherheitsleuten im Auditorium verschanzt.

„Wer ist das? Wer ist hinter mir her?" wand sich Sandra nun an die braunhaarige Frau vor ihr. „Das darf ich nicht sagen." entschuldigte sich die Polizistin. Er wird doch aber verhaftet. Es wird eine Akte geben. Ich bekomm's raus. Wieso nennen sie mir nicht Namen?" man konnte klar merken das sich  Sandra sorgen um ihren Sohn machte und wäre Katie in dieser Situation würde sie sicher das selbe wissen wollen. „Ich befürchte das sie ihm was antun." schützte Katie den Täter, denn La Fiera durfte ihn nicht umbringen.

„Ich dachte sie hätten nichts vor ihm zu verbergen La Fiera?" fragte Katie die Frau, nachdem sie gebeten wurde mit ihr ein Stück den ganz zwischen den Sitzen entlang zu gehen, damit sie außer Hörweite ihres Sohnes waren. „Sie gefallen mir. Eine starke hermana. Aber ich bin eine Geschäftsfrau wissen sie was ich meine?"lobte Sandra die junge Frau. „Über Geschäftsfrauen werden keine narcocorridos geschrieben." widerlegte Katie. Die spanische Sprache kannte sie durch ein Auslandsjahr in der High School.„Die Menschen in meinem land erzählen gern Geschichten,erfinden Legende. Deshalb sind sie noch lange nicht wahr." verteidigte sich Sandra als Tims Stimme über das Funkgerät der Polizistin ertönte.

„Winters? Schusswechsel. Westliches Treppenhaus. Verfolgen verdächtigen Richtung Dach." teilte er ihr mit und sie antwortete das sie verstanden hatte.

„Macht sie fertig, hm... Das sie nicht draußen dabei sind." vermutete die Drogenbaronin als sich Katie erschöpft an einen der Stühle anlehnte und kurz durchatmen musste und sich ein Kaugummi in den Mund steckte, da ihr schon wieder etwas aufstieß,dabei war sie nicht anfällig für Sodbrennen. In letzter Zeit war sie immer sehr schnell erschöpft. Selbst nach einer kurzen Verfolgungsjagd und selbst nach nicht so fettigen Essen bekam sie Sodbrennen.

„Ich beschützte sie." meinte Katie und stieß sich ab. „Nein. Sie beschützen ihre criatura. Sie sind schwanger, no? Sowas sehe ich. Bei Diego hatte ich auch dauern Sodbrennen." kam es von Sandra und Katie schüttelte verwirrt den Kopf. „Was nein?". Sie hatte vor ein paar Monaten gerade mal Elliot auf die Welt gebracht. Naja eher vor einem 3/4 Jahr und hatte nicht vor noch ein Kind zu bekommen. Sie war glücklich sowie es war. Zwar hatte sie sich immer eine eigene kleine Familie mit 2 Kindern gewünscht, doch es war absolut unpassend grade, denn sie wollte sich ihren Fällen als Detectiv zuwenden. Und wenn sie dann schwanger wäre dann müsste sie ja Schritt für Schritt erneut zurück treten wie nach ihrem Unfall, nach der Schussverletzung. Aber andererseits war Elliot auch nicht geplant, in seiner Schwangerschaft war es auch ein auf und ab.

„Ich bitte sie, hermana." riss La Fiera sie wieder ais ihren Gedanken. „Wir sind keine Schwestern." meinte Katie und sah die Frau vor sich genervt und wütend an.

„Wissen sie wieso man mich La Fiera nennt?" fragte die Drogenbaronin sie. „Sie sind mit Diego damals in eine Schießerei geraten. Haben sich eine Waffe geschnappt und alle erschossen. Wohl eher Märchen als Wahrheit." vermutet die immer noch verwirrte Katie. „Nein. Diese Geschichte ist die Wahrheit. Wir sind hart im Nehmen. Diego und ich.Wenn es um ihr Kind geht gibt es nichts was sie nicht tun und nichts was sie nicht werden würden um es zu schützen. Sie werden es sehen." meinte Sandra noch und ließ Katie alleine stehen. Sie hatte recht es gäbe nichts was sie nicht tun würde um Elliot in Sicherheit zu wissen. Und wenn es wahr ist was Lan Fiera sagt und sie ein weiteres Kind erwartete würde sie es genauso schützen wie sie es bei Elliot machte. Sie musste mit Tim reden und Klarheit in dieser Sache schaffen.

Inzwischen hatten die anderen den Schützen gefunden. Doch er war tot. Er war gesprungen.

„Das State Department war zufrieden mit ihrer Aussage. Sie können gehen." Teilte Katie der Mutter und ihrem Sohn mit als sie die Mitteilung der anderen erfahren hatte. „Muchas Gracias, Detective. Diego gefällt die Schule. Also wer weiß? Vielleicht sehen wir uns wieder." wollte sich Sandra von Katie verabschieden als ihr Sohn der Polizistin ihre West wieder reichte. „Verwechseln sie meine Professionalität heute nicht mit Schwäche. Die liebe zu ihrem Sohn entschuldigt nicht ihre verbrechen. Liegt das nächste mal also etwas gegen sie vor, verhafte ich sie höchstpersönlich." drohte Katie ihr. „Ich würde nichts anderes erwarten, hermana" verabschiedete sich La Fiera mit einem grinsen im Gesicht und Katie sah Mutter und Sohn noch ein paar Minuten hinterher.

Gerade als Tim und Katie das Revier verlassen wollten um Elliot von der Tagespflege abzuholen und dann nach Hause zu fahren, entdeckte Katie Tamara am Empfang stehen.

„Ich warte am Auto auf dich." meinte Tim schnell und gab seiner Freundin einen kurzen Kuss auf die Lippen und ließen die beiden allein.

„Hören sie. ich traue Menschen nicht die nett zu mir sind." fing Tamara an und Katie seufzte nickend. „Das verstehe ich. Feinde lauern überall,besonders auf der Straße. Vertrauen muss man sich verdienen und kann es nicht kaufen. Also wie kann ich dein vertrauen gewinnen?" will Katie wissen. „Warten sie...also laut meinen Psychologiebuch gibt es sieben verschiedene Wege vertrauen auszubauen." spaßte die Teenagerin. „Und wenn ich mich richtig erinnere läuft es am Ende darauf hinaus, zu dem zu stehen was man sagt." machte Katie bei dem Scherz mit. „Ganz genau." ertönt es von Tamara mit erhobenen Blick. „Ähm.. ich braue einen sicheren Ort um etwas aufzubewahren. Das ist der erste computer der mir gehört. Ich habe für die Hausaufgaben den in der Schule benutzt, aber er ist hundert Jahre alt." meinte Tamara und holte einen laptop aus ihrem Rucksack. „Und ist er nicht sicher bei deinem cousin?" forschte Katie noch ein wenig nach. „Nur so halb sicher. Ich meine mir passiert nichts wenn ich schlafe aber der wäre weg in fünf Sekunden." erklärte sie ihr.

„Du kannst ihn dir hier morgens vor der Schule abholen.Entschuldigen sie? Könnten sie den für Tamara Collins hinterlegen?" schlug Katie vor und bat dann die Empfangsdame den laptop zu hinterlegen. „Danke." meinte Tamra ehrlich. „Kein Problem. Und es tut mir leid. Das ich so sauer war wegen dem Auto. Es ist nur mein Bruder war mein ein und alles und so viel ist nicht mehr an Erinnerungen da, die meisten Sachen haben meine Eltern weggeben, denn sie konnten die Sachen nicht mehr sehen." erklärte Katie der Schülerin noch bevor die beiden sich verabschiedeten und ihre eigenen Wege gingen. Mit der Versprechung das sie mal zusammen Abend essen würden, damit Katie Tamara helfen konnte ihren träumen ein Stück näher zukommen.

Als Katie und Tim mit ihrem Sohn zuhause ankamen entdeckte die Mutter ein Geschenk auf dem Tisch stehen und beschloss es sich anzusehen. „Hast du mir das da hingestellt??" wollte Katie von Tim wissen der kurz darauf mit ihrem Sohn in Arm neben ihr auftauchte und seinen Arm um ihre Taille legte. „Nein. ich war den ganzen tag unterwegs." verneinte er. „Von wem ist es dann?" wunderte sie sich und löste langsam die Schleife um den Deckel abnehmen zu können. Es lag eine Puppe in der Box sowie ein Zettel.

Querida Katie,
In meinem Land binden wir einem Baby ein rotes band um das Handgelenk,
um das Böse abzuwehren.
Danke das sie mein Kind heute beschützt haben.
Betrachten sie dies zum Schutz von ihrem.
La Fiera

Vorsichtig löste Katie das Band vom Arm der Puppe und zog es über ihr eigenes Handgelenk. „Was soll das bedeuten?" fragte Tim, der seiner Freundin über die Schulter geschaut hatte und den Zettel gelesen hatte. „Da ich heute inn der Anwesenheit von La Fiera so aus der Puste war und das Sodbrennen mal wieder so nervig war hat sie vermutet das ich schwanger bin. Es war wohl bei ihr ebenfalls so als sie schwanger war. Sie sagte sie wüsste wenn eine Frau schwanger wäre." erklärte sie ihm. „Na dann sollten wir uns vielleicht ein Termin bei deiner neuen Gynäkologin machen." meinte Tim glücklich und legte sanft seine Lippen auf ihre.

Moon- T.Bradford [1]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt