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Auf dem Parkplatz der Mitarbeiter stand ein dunkelbrauner, heruntergekommener Truck als Katie auf dem Revier ankam, denn sie wollte heute gerne noch ein bisschen arbeiten.

„Entschuldigung Parken nur für Mitarbeiter, aber sie können gern." meinte sie als sie sich dem truck näherte, doch womit sie nicht gerechnet hatte war das der Fahrer dieses trucks eine Waffe auf sie richtete. „Kein Ton. Tun sie genau was ich sage. Rechte Hand nach oben. Linke holt jetzt das Funkgerät aus der Tasche." wies er sie an und Katie tat vorbildlich das was er sagte damit er sie nicht gleich erschoss. „Legen sie es auf den Sitz." meinte er als sie es aus ihrer Handtasche geholt hatte und sie sich irgendwie nach Hilfe umsah, doch sie entdeckte keinen auf dem Parkplatz der ihr helfen könnte.

„Hey. Hier spielt die Musik. Funkgerät los!" wiederholte der Fahrer noch einmal wütend.Also tat sie was er sagte. „Und jetzt die Tasche weglegen. Auf den Boden damit." forderte er und hielt immer noch die Waffe auf sie. als das auch erledigt war sollte sie in den Truck einsteigen und die Tür schließen.

„Und jetzt nach hinten. Denken sie nicht mal dran mich anzugreifen, Lady." drohte er. Doch als sie den hinteren Teil betrat erschrak sie. Dort lag eine Bombe verbunden mit den ganzen Fässern die ebenfalls dort standen. Wenn sie irgendwas falsches tat würde der ganze Truck in die Luft fliegen. Und alles im Umkreis von 2 ca. Blocks.

„Sehen sie die Handschellen dort?Legen sie sie an." meinte er und deute auf die Handschellen die mit einer Seite an der Wand festgemacht waren. „Eng. Na los!" seine Waffe richtete sich immer näher auf sie, als er nun auch noch aufstand und auf sie zu lief. Also setzte sie sich auf den Boden und machte Handschellen an ihrem Handgelenk fest.

„Wissen sie was das ist?" wollte er wissen also er irgendwas in die Hand nahm doch Katie konnte nicht ganz erkennen was das war. Doch als sie sah das an der Bombe ein rotes Licht anfing zu leuchten wurde es ihr klar. „Das ist ein Totmannschalter."

„Ganz genau. Läuft irgendwas nicht so wie ich will, lasse ich los und es macht BOOM. Wollen sie die Heldin spielen,lasse ich los und es macht BOOM. Und sehen sie mich nur einmal blöd an lasse ich los..." erklärte er. „Und es macht BOOM. verstanden. ich mache ihnen kein Ärger ich möchte die Sache nur überleben uns sie auch." beendete Katie den Satz.

„Sie haben vermutlich ziemlich starke Beweggründe, wieso sie das hier machen." vermutete Katie, doch verstand sie immer noch nicht warum vor dem Polizeirevier. Und vor allem wieso genau dieses.

„Halten sie die Klappe. Wir zwei werden sicher keine Freunde. Holen sie jetzt ihren Vorgesetzten ans das Gerät." forderte und reichte ihr das Funkgerät.

„Sergeant Grey, hier ist Detectiv Winters.Gehen sie auf Kanal 9." sprach sie. „Winters. Ich hoffe es ist wichtig." antwortete der angesprochene ein wenig genervt. „Und ob es das ist." sagte der Fremde, als er sich das Funkgerät aus Katies Händen schnappte. „Wer ist das?" Grey machte sich sorgen um Katie, denn die beiden arbeiteten schon so lange zusammen das die für ihn schon fast wie eine Tochter war. „Der Typ der auf dem Parkplatz steht mit einer Ammoniumnitrat-Bombe. Die genug Power har um ihre Dienststelle und Umgebung in einen Krater zu verwandeln. Wenn sie denken ich lüg dann fragen sie ihre Detectiv Winters." meinte er und drehte sich zu der Braunhaarigen um. „ich kann das bestätigen, Sir." kam es aus ihrem Mund. „Ihr erster Instinkt wird es sein das Gebäude zu evakuieren , aber das können sie vergessen. Ich habe Kameras an jedem Ausgang.Haben sie mich verstanden? Wenn irgendjemand geht, werden alle sterben.".

„Die Kameras kann ich bestätigen Sarge." seufzte Katie nachdem sie die Kameraaufnahmen auf dem Tablett des Mannes entdeckte, und lehnte ihren Kopf an die Wand des Trucks.

„Ihr nächster Instinkt wird sein mich zu neutralisieren, aber erklären sie ihm warum das ein Fehler wäre." meinte er und hielt seiner Gefangenen erneut das Funkgerät entgegen. „Unser Attentäter hat ein Totmannschalter." kam es also von ihr.

„Okay, ich bin ganz Ohr. Sagen sie mir was ich tun kann." versuchte Grey die Situation zu entschärfen. „Ich möchte das sie einen großen Justizirrtum korrigieren. Ich fordere die sofortige Freilassung von Donald Feltt aus der Strafvollzugsanstalt in Primedale." forderte der immer noch fremde. „Warten sie." kam es und dann war es kurz still in der Leitung.

„Sprechen wir von Donald Feltt der eine lebenslängliche Haftstrafe wegen Mord und Drogenhandel absitzt?" sagte Grey dann kurz darauf. „Genau der. Und keinen Abgang durchs Hintertürchen. Feltt verlässt heute den Knast." jetzt wussten sie immerhin was der Fremde von ihnen wollte. „Sie verlangen nicht wenig. Und das braucht Zeit." berichtete Grey und der Fremde stimmte zu. „Na gut."

Dann war eine weile stille zwischen Grey, Katie und den Fremden, der irgendwie traurig zu sein schien. Grey evakuierte währenddessen alle in die Tiefgarage zum Sicherheitslevel. Tim hatte zwar versucht Grey zu überreden das er mal mit Katie und den unbekannten sprach, doch hatte nach 5 Minuten der Diskussion mit seinem Boss nachgegeben.

„Alles okay?" wollte Katie deshalb wissen. Klar er hielt sie als Geisel doch ihm ging es vielleicht nicht so gut. „Alles bestens." gab er ihr als kurze Antwort zurück. „Sie riskieren wirklich eine Menge für diesen Feltt. Er muss ihnen sehr wichtig sein. Wieso wurde er fälschlicher Weise angeklagt?" versuchte Katie eine Unterhaltung zu starten. „Hab doch gesagt wir werden keine Freunde." antwortete er und starte aus der Windschutzscheibe. „Ich mache nur das beste aus der Situation." seufzte sie. „Dann lassen sie es." forderte er und schon hielt sie die Klappe.

„Ist dieser Zugang von einer Chemo? Meine Tante hatte auch einen. Darmkrebs." fragte sie neugierig,als sie den Zugang auf seiner Brust durch den Rückspiegel entdeckte. „Pankreas." antwortete er und Katie entschuldige sich auch gleich bei ihn überhaupt gefragt zu haben.

„Muss es nicht. Das bedeutet ich hab nichts zu verlieren." meinte er und deute auf den Totmannschalter. „Ach dann. Sie sterben und mit ihrer letzten Tag reißen sie hunderte von Menschen mit in den Tot?" fragte Katie fassungslos. „Die sterben ja nur wenn ihr Sergeant sich nicht an den Deal halten sollte. Es ist eine Frage der Perspektive."antwortete er. "Dann helfen sie mir ihre zu verstehen."

Moon- T.Bradford [1]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt