Dann wurde die Tür aufgerissen und eine nur zu bekannte Person, die eine Gänsehaut in mir verursachte, stand vor mir. Ich dachte nun war alles vorbei, doch da hatte ich falsch gedacht. Jetzt geht alles wieder von vorne los...
-Mittwoch Nachts-
Denn vor mir stand niemand anderes als Aiden...
Der Junge der bei meiner Entführung mitverantwortlich war und mich umbringen wollte. Ich wollte schreien, wegrennen, ihn schlagen, weinen,... doch ich war wie erstarrt und konnte nichts von dem tun. Geschweige den überhaupt etwas tun. Ich stand einfach nur stumm da und bewegte mich kein Stück.
"Na Sonja hast du mich vermisst?" sagte Aiden nun und grinste dabei schmierig.
Doch ich war immer noch erstarrt und tat nichts.
"Ihr kennt euch?" fragte Dima nun irritiert.
Aiden nahm ihn erst jetzt wahr und musterte ihn.
"Jaa nicht wahr Sonja? Ich ich bin so doof ich hab fast vergessen mich vorzustellen bei dir. Ich bin Aiden." sagte er nun und gab Dima die Hand.
Ich stand immer noch bloß erstarrt da und sagte nichts. Obwohl ich gerade so viel sagen wollte.
"Ich bin Dima. Sonja's Freund." sagte nun Dima freundlich und erwiderte das Hände schütteln.
"Kommt doch rein."
Ein schauder überkam mich und ich wusste nicht was ich tun sollte oder tat.
Dima zog mich einfach in das Haus mit rein und dort erwartete mich Jake auch schon sehnsüchtig.
"Na Babe? Wo warst du, ich hab mir Sorgen gemacht?" sagte Jake gespielt besorgt.
Warum sollte er sich auch um mich sorgen machen? Ich war nur das Mädchen, dass er entführte um Geld oder sonstiges zu kassieren. Doch warum nannte er mich Babe? Na ja wahrscheinlich nur um ein Schauspiel vor Dima vorzuspielen.
Plötzlich gab Jake mir dann ein Kuss auf meine Wange und in der Sekunde, in der er seine Lippen wieder von meiner Wange löste, schal ein lauter Knall im Nebenzimmer durch die ganze Villa.
Doch wer...? was...?
"KYLE!!!" schrie ich und rannte sofort in den Raum, aus dem der Knall kam.
Dort stand Chris, der mich mit einem entschuldigenden Blick ansah und Kyle... er sackte zu Boden... und sein ganzes Blut floss aus seiner Brust raus...
Dima war mir in der zwischen zeit hinterher gerannt und war nun bei Kyle, wahrscheinlich um zu schauen ob er noch lebte und ob die Schusswunde schlimm war. Mich überforderte die Situation einfach. Meine Flucht war sinnlos, Dima war nun auch in den Händen meiner Entführer und Kyle war nun wahrscheinlich tot.
Und so wurde plötzlich alles Schwarz um mich. Ich nahm noch wahr, wie Jake mein Namen rufte, doch danach war alles weg.
-Jake's POV-
Plötzlich klappte Sonja in sich zusammen und ließ mich mit dieser Situation einfach alleine. Ich weiß nicht wieso, aber Sonja's Freund machte mich einfach aggressiv. Vielleicht war ich auch einfach neidisch auf ihn. Er war gut aussehend, hatte eine echte Familie, echte Freunde und die hübscheste Freundin.
Ich musste ihn irgendwie los werden, ohne das Sonja mich hassen würde, sonst werde ich sie zwingen müssen, dass zu tun was wir ihr sagten und das tat ich nur ungern.
Wir verlagerten Sonja in unser Krankenzimmer, das sich von den anderen Schlafzimmer eigentlich nicht viel unterscheidete. Und ihren Freund brachten wir in eine unbequemeres Zimmer im Keller. Immer wenn wir ihm essen brachten, fragte er uns besorgt ob Sonja schon aufgestanden war und das ging mir richtig auf die Nerven. Ich machte mir zwar auch Sorgen und sah jede Stunde nach ihr und sprach auch manchmal mit ihr, doch das war etwas anderes.
Eigentlich wollte ich ihn schon von Anfang an umbringen, doch Chris hinderte mich daran, da er uns noch von Nützen sein könnte.
-Sonntag-
Nach drei Tagen wachte Sonja immer noch nicht auf, doch wenigstens atmete sie noch. Heute hatte ich frei und Chantal (meine Freundin) wollte mit mir ins Kino gehen, doch ich wollte viel lieber hier bei Sonja bleiben und sie ein wenig Unterstützen und für sie da sein, wenn sie wieder erwacht.
Also ging ich wieder schon um 6 Uhr zu ihr ins Krankenzimmer und setzte mich auf den Stuhl neben dem Bett, auf dem sie lag.
"Sonja, es tut mir alles so leid. Eigentlich wollten wir das doch alles gar nicht. Es sollte alles glatt laufen. Wir sollten dich entführen, ausbilden, eine Gehirnwäsche verpassen und dann wärst du freiwillig uns beigetreten. Doch jetzt ist es zu spät, du wirst uns... mir nie wieder vertrauen können. Ich bin ein schlechter Anführer." gab ich zu und dabei glitt mir eine Träne, meine Wange runter.
Plötzlich spürte ich etwas warmes auf meiner Hand, die auf Sonja's Körper lag. Ich sah darauf und sah das es Sonja's Hand war, sie ihre Augen auf hatte und sie mich freundlich anlächelte.
"Du bist kein schlechter Anführer." beruhigte sie mich.
Mir schlich ein lächeln ins Gesicht und ich war froh, das sie wieder da war. Doch wie sollte es weiter gehen? Ich liebte sie... Doch unser 'Sie und Ich' hatte keine Chance, da sie mir nicht ein mal als Boss vertrauen würde. Und Außerdem hatte sie nun ihren Dima wieder.
In diesem Moment erfuhr ich, dass ich nur wollte das sie glücklich war, doch mit mir konnte sie das nicht und wenn ich ihren Dima töte, würde sie das auch nie wieder sein. Ich beschloss also ihn in Ruhe zu lassen, jedoch konnte ich ihn nicht gehen lassen, genauso wenig wie Sonja, also sollen sie sich beide unserer Gruppe anschließen und das süße Paar bleiben. Dann wäre wenigstens sie glücklich.
Doch war ich auch mit Chantal glücklich? Nein, ich wollte nur Sonja oder keinen, also werde ich mit Chantal Schluss machen!
"Ruh dich ein wenig aus!" sagte ich zu Sonja und ging anschließend aus dem Raum.
Ich lief Richtung Küche, in Hoffnung Chris dort anzutreffen, was ich dann auch tat.
"Sonja ist wach. Könntest du bitte Dima zu ihr bringen? Er kann so lange er will bei ihr bleiben aber vergiss nicht sie beide abzuschließen und lass sie allein. Sie haben noch viel zu bereden." forderte ich Chris auf.
"Ja klar Chef aber warum machst du das nicht?" fragte er mich.
"Hab noch etwas zu tun, außerdem hab ich heute frei."
Chris tat was ich sagte und ich fischte mein Handy aus meiner Hosentaschen und wählte Chantal's Nummer.
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Es wird jz wahrscheinlich längere Zeit nix kommen, da ich die letzte Woche vor den Ferien noch viel lernen muss und in den Ferien bin ich in Russland. Also kommt wahrscheinlich erst im Jahr 2016 wieder was.
Daher wünsche ich euch im voraus schon ein frohes neues Jahr.❤☺
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A too perfect Life
AksiSonja hat ein perfektes Leben und alles läuft grade bei ihr gut. Sie hat eine Familie die sie über alles lieben, die besten Freunde, die immer für sie da sind und einen festen Freund der alles für sie tun würde und sie mehr liebt als alles andere. D...
