Evelyn:
Zum Glück haben wir wieder Wochenende. Eine weitere Minute in der ich mit Kyle und Jamy gemeinsam in einem Raum verbringe und ich drehe durch. Wirklich, Kyle benimmt sich unmöglich. Jamy hat ihm nie etwas zu leide getan. Er ist ein süßer und netter Junge. Wäre es ihm lieber ich hänge mit Drogenjunkies oder alten Männern ab? Ich denke nicht, also? Wo liegt das Problem? Ich weiß nicht, wahrscheinlich hält sich Kyle wieder einmal für etwas Besseres. Mein Handy leuchtet auf, weshalb ich es von meinem Bett nehme.
„Willst du später nach dem Shoppen bei mir vorbeischauen? Ich will mich noch verabschieden."
„Ich bin nur eine Nacht weg."
„Und? Du fehlst mir trotzdem?" Ich grinse über die Antwort meiner Besten Freundin. Auch wenn ich wirklich nur kurz weg bin. Schließlich reisen wir nur für die Hochzeit 5 Stunden.
„Okay, ich sehe nochmal vorbei, aber ich weiß nicht, wie lange ich in der Stadt sein werde."
„Sag mir einfach Bescheid."
„Oh, und ich will danach sehen welches Kleid du gekauft hast und ich brauche ein Update, wie du es in diesem Haus aushältst."
„Klar. Hier ist alles wie immer."
„Wie immer? Was soll das den bedeuten?" Das ich und Kyle uns aus dem Weg gehen und nur das nötigste miteinander reden, dass meine Pflegeeltern sich stark mit meiner Adoption beschäftigen und Jay und Stella ständig am Streiten sind. Das ist der momentane Normalzustand. Aber das ist belanglos.
„Das es drunter und drüber geht nur bei mir und Kyle nicht 😉"
„Ohhhh, Sweet Home Alabama." Das ist der Humor meiner Besten Freundin.
„MADY!"
„Was? Tu mir nur einen Gefallen, nimm dir heute eine eigene Umkleidekabine."
„Du musst dir keine Sorgen machen. Ich werde wahrscheinlich kein Wort mit diesem Trottel reden." Besser gesagt, er nicht mit mir, denn er ignoriert mich seit dem Ferienhaus so gut es geht. In der Schule reden wir manchmal innerhalb der Gruppe aber bis auf die kuren Gespräche in der Pause oder während den Autofahrten, bekomme ich ihn eigentlich nicht zu Gesicht.
„So ein dummes Arschloch."
„Nein, es ist besser so." Denke ich?
„Trotzdem. Aber nicht reden heißt ja nicht gleich nicht..."
„Ich muss los."
„Denk ja nicht, dass das Thema damit gegessen ist."
„Wir sehen uns."
„Bis später."
Langsam trotte ich Amy hinterher, während wir die Stadtstraßen entlangschlendern.
„Wie lange müssen wir denn bitte noch herumlaufen?" fragt ein ungeduldiger Kyle.
„Wir brauchen noch ein Kleid für Evelyn."
„Muss ich da wirklich dabei sein?"
„Das ist ein Familien Tripp, Kyle."
„Und?"
„Können wir hier rein gehen?" wechsle ich das Thema und deute auf den Laden, an dem wir gerade vorbeigelaufen wären.
„Natürlich." Amy lächelt mich warm an. Mein Bruder verdreht nur die Augen aber soll er doch.
Es ist ein wirklich schöner Laden. Klein aber fein. Die Kleider sind alle unterschiedlich also müsste etwas für mich dabei sein. Ich stelle mir etwas Schlichtes vor aber trotzdem schick.
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Ending Loneliness
RomansaSeit sie 4 ist wird Evelyn pausenlos von einer Familie zur nächsten geschoben. Nachdem tragischen Tod ihrer Eltern hat sie niemanden mehr aber was passiert wenn sie ausnahmsweise in eine Pflegefamilie geratet, bei der sie zum ersten Mal das Gefühl h...
