Traum--------
Ich trug ein weißes Kleid wo um der Hüfte ein dunkelblaues Stofftuch hing welches in der Mitte zu einem Knoten gebunden war. Der Saum flatterte angenehm um meine Beine und meine Haare wehten auch etwas. Ich war Barfuß und lief auf einer Art Wasser. Wie erwartet erschien vor mir wieder dieser Spiegel. Ich sah mich selber in ihm und so wie immer berührte ich mein Spiegelbild und das Spiegel-'ich' wurde zu zwei Personen die mir sehr bekannt vor kamen obwohl ich mich nicht an sie erinnern konnte. Der Mann war groß mit braunen Haaren und Bart. Neben ihm eine Schwarzhaarige Frau mit lieblichen lächeln.
Aber bevor ich mir diese Beiden Personen weiter ansehen konnte wurde ich in den Spiegel gezogen und alles wurde schwarz. Ich hörte nur Stimmen. Eine weibliche vertraute aber doch unbekannte Stimme sagte liebevoll ,,Sie ist wunderschön. Guck mal, sie hat deine Augen!" eine Männliche, ebenso Vertraute und gleichzeitig unbekannte Stimme, erwiderte ,,Mhm, ja. Aber dein Hübsches Gesicht." ein weißer Blitz erhellte alles und die 'Sequenz' änderte sich.
Jetzt war ich in dem Garten von dem ich die Nächte zuvor auch schon geträumt hatte. Ich hörte ein warmes, kindliches Lachen und das Lachen von der weiblichen Stimme von vorhin. Ich schwebte näher zu den Stimmen. Ich sah mich als ich gerade eineinhalb Jahre alt sein musste auf dem Schoß der Schwarzhaarigen Frau. Ich lächelte warm. Mein kleines Ich packte der Frau lachend ins Gesicht und brabbelte ,,Mama!" Ich riss ungläubig die Augen auf. Hatte ich mich verhört? Nein, ganz Sicher nicht. Diese Frau ist also meine
Mama.
Das Gefühl der Vertrautheit übermannte meinen Geist und ich ging ein paar Schritte auf die beiden zu und setzte mich ins Gras und sah zu den beiden hoch. Glücklich lächelte ich. Doch lange sitzen tat ich dort nicht. Ein weiterer weißer heller Blitz durchzuckte die Umgebung und aus dem Vogelgezwitscher und der Idyllischen Umgebung wurde ein Schlachtfeld, Wirre Schreie und der Geruch von Blut und Feuer. Ein Drache flog knapp über mir hinweg und mit lautem Gebrüll steckte er die Feinde in Brand. Kurz danach wurde er von Speeren abgeworfen die sich tief in sein Fleisch bohrten und sein Blut triefte aus den Wunden. Der Schmerzerfüllte Schrei brannte wie Feuer in meinen Ohren. Das Bild was sich mir bot trieb mir Tränen in die Augen, welche ich aber versuchte runterzuschlucken. In all diesem Gewirr suchte ich nach meinen Eltern. Ich schwebte übers Schlachtfeld und suchte nach ihnen. Doch konnte nur meinen Vater finden. Plötzlich hörte ich nichts mehr nur ein kleines leises Schluchzen. Verwirrt flog ich näher zu dem Unscheinbaren Geräusch. Ich kam an einem Turm an Ich sah durch das Fenster ganz oben und erblickte mich selber. Ich legte meine Hände an das Flimmernde Glas und sah zu meinem kleinen Ich herunter, dieses saß weinend und zusammengekauert in der Ecke ihres Zimmers. ,,Dieses Zimmer hab ich doch schon mal gesehen." murmelte ich. Aber es gab im Moment wichtigeres, also öffnete ich das Fenster und kletterte hindurch und ging zu ihr. Ich kniete mich neben mich und legte ihr mitfühlend meine Hand auf die Schulter, aber sie bemerkte mich nicht. ,,Hey, Kleine." aber sie hörte mich nicht. Also setzte ich mich neben sie und nahm sie in den Arm.
Traum Ende---------
Schweiß gebadet schreckte ich auf, was zur Folge hatte, dass ich vom Küchenstuhl fiel und mein Gesicht den Boden knutschte. *Ach ja ich bin da ja gestern eingeschlafen* dachte ich und die Erinnerung an Gestern kam zurück. Ich rappelte mich etwas auf und rieb mir meinen Schmerzenden Kopf ,,Ouww." ich stand ganz auf und ging kurz duschen um daraufhin sofort mein Haus zu verlassen. Ich ging wieder zur Bibliothek und lieh mir die Bücher von gestern aus. Die ganze Zeit beschäftigte mich mein Traum. Das war ohne Frage meine Vergangenheit und jetzt wo ich sie sozusagen gesehen hatte, konnte ich mich auch wieder an diesen Teil erinnern.
Ich hatte zum Glück keine so starken Kopfschmerzen mehr wie gestern. Ich seufzte bei dem Gedanken an gestern. *Mir läuft die Zeit davon!* Ich biss die Zähne zusammen und legte einen Gang zu. Zuhause angekommen blätterte ich die Bücher nochmal durch. Als ich mir einen Plan überlegt hatte, schnappte ich mir ein paar Karten. Auf der Karte die die großen Ninja-Dörfer zeigte makierte ich mit einem Dreieck Amegakure für die Rüstung meiner Familie, und in Sunagakure ein Kreis für die Versteckte Klinge. Dann nahm ich mir die genaueren Karten von Suna und Amegakure und machte dieselben Zeichen nochmal genauer dahin. Ich richtete mich auf und packte die Karten und das benötigte Buch in eine Tasche, die ich um meinen Stuhl hing. Ich musste rausfinden wie viel Zeit mir noch bleibt. Ich schnappte mir meine Ausrüstung und verließ dann das Haus. Ich machte mich auf dem Weg zu Tsunade, dort angekommen bat ich Tsunade mit Hundeblick und 'bitte bitte' darum mir für zwei Monate freies Ausreisen aus Konoha zu gewähren und Urlaub. Mit einem 'Ich würde sie nicht darum bitten wenns nicht wirklich wichtig wär!' konnte ich sie dann doch überreden. Sofort machte ich mich auf den Weg zum Tor von Konoha, ich regelte noch eben die Förmlichkeiten und stellte mich dann davor.
,,Jetzt heist es wohl 'Let's get Ready to rumble'."
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Drachen Prinzessin
FanfictionIn diesem Buch geht es um ein Mädchen, welches nach ihrer Gefangenschaft zurück in ihre Heimat kehrt, und dort alles möglich erlebt. Aber die entführer gibt es auch noch, und was ist eigentlich, mit dem, der ihr früher schon mal die Freiheit schenk...
