Schwer atmend stand ich vor Claire und machte schnell ein paar Fingerzeichen. Ich holte tief Luft und blies ihr Eis entgegen, dem sie grade so ausweichen konnte. Sie holte aus und wollte nach mir treten aber ich wich in Blitzgeschwindigkeit aus. Ich hob das Kairumerri auf und schlug nach ihr. Sie verteidigte sich, indem sie ihr Messer zu einem Schwert werden ließ und sich verteidigte. ,,Warum bist du- Verdammt nochmal so schnell?!" keuchte sie wütend und sprang ein paar Meter weiter nach hinten. Sie ließ die Klinge in höchst Geschwindigkeit vorschnellen und stach nach mir. Aber die Klinge prallte an der Rüstung ab ,,Was?!" meinte sie verwirrt und diesen Moment nutzte ich um Fingerzeichen zu machen. Dann presste ich meine Hand auf den Boden und ein Lawine raste auf Claire zu, die sie umriss. Ich vernahm Gerufe und verzog zischend das Gesicht. Ich warf noch einen Blick zu Claire, welche bewusstlos unter dem Schnee lag.
Ich drehte mich kurz um, rannte dann weiter in Richtung Ausgang. Ich rannte an den Verwirrten Wachen vorbei die mir laut hinterherriefen. In Gedanken rief ich Mizore und legte nochmal an Geschwindigkeit zu.
Als Mizore vor mir landete schwang ich mich binnen Millisekunden auf seinen Rücken und er erhob sich in die Lüfte, so konnte ich gerade so meinen Verfolgern entweichen, welche mir hinterherschrien.
Mittlerweile war es Sonntag und ich war schon seit Samstag wieder in Konoha. Meine Wunden wurden geheilt und die Rüstung hatte ich Zuhause untergebracht. Ich brachte gerade meine Einkäufe Nachhause als ich Hinata auf mich zukommen sah. ,,Hibiko! Wo warst du denn letztens?" ,,Ich war unterwegs." meinte ich und kratzte mich verlegen am Hinterkopf. ,,Sag mal willst du heure Abend mit Naruto, Shikamaru, Lee, Tenten und mir zu Ichirakus?" fragte sie aufgeregt und sah mich lächelnd an ,,Äh, klar!" meinte ich und lächelte dann zurück. Bei dem Gedanken an Shikamaru kribbelte alles in mir.
Hinata half mir die Sachen zu mir Nachhause zu tragen und erzählte mir genau was am Freitag passiert war, ab und zu wurde sie natürlich auch Knallrot. Später verabschiedete sie sich dann und sagte mir noch das wir uns um 17:000 Uhr treffen wollen. Den Rest des Tages verbrachte ich damit ein bisschen zu Putzen und Tee zu trinken. Pünktlich 17 Uhr kam ich dann bei Ichirakus an. Ich setzte mich neben Hinata, die Neben Naruto saß. Neben Naruto war Tenten, die beiden unterhielten sich gerade, also wendete ich mich an Hinata und fing auch mit ihr ein Gespräch an. Nach kurzer Zeit kamen dann auch Shikamaru und Lee an. Lee über motiviert und Shikamaru verpennt. Ein Schmunzeln erfasste mein Gesicht. Als ich beobachte wie sie sich ebenfalls setzten. Lee außen und Shikamaru neben mir. *Scheiß Herz! Hör auf einen Marathon zu laufen!* dachte ich frustriert. ,,Und was darf es für dich sein?" wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und sah rüber zu Teuchi ,,Äh, das selbe wie Hinata." meinte ich daraufhin schnell und wendete mich zu eben dieser, sie sah mich fragend an. Ich lächelte kurz und wendete mich dann wieder Teuchi zu der nun auch die letzten Bestellungen aufnahm. Ich atmete die kühle Nachtluft ein und zog meinen Mantel näher um mich. Dann beobachtete ich die anderen wieder. Alle unterhielten sich fröhlich miteinander und wie schon so oft musste ich darüber lächeln. In solchen Momenten konnte man die Realität einfach Vergessen. Vergessen, dass ich bald meinen einstigen Freund bekämpfe, ich dabei vielleicht sogar sterbe. Das macht mir Angst, aber zu Wissen, dass ich damit den ein oder anderen den ich gern habe, verletze, ist Schlimmer. Ich sah auf die Holzmaserung der Theke. *Um all das zu Vergessen, muss ich mich nur dem Hier und Jetzt hingeben. Diese Süße Melancholie des Lebens...* dachte ich bitter und sah wieder auf. Es gibt Tage an denen würde ich am liebsten alles Kaputt hauen. Ich wagte einen Blick zu Shikamaru und als sich unsere Augen kreuzten sah ich peinlich berührt wieder auf das Thekenholz. Bis sich eine Schale mit Ramen vor mein Gesicht schob. Die anderen hatten ihrs auch schon und schon wünschten wir uns einen guten Appetit. Leicht lachend beobachtete ich wie Naruto förmlich über die Schüssel herfiel. Grinsend ließ ich auch meine Stäbchen auseinander knacken (Fragt mich nicht, ihr wisst was ich mein ^^') und fing an zu essen. Langsam arbeitet sich mein Geist in die Situation ein und wurde somit betäubt. Ich Unterhielt mich mit den anderen und lachte viel. Die Probleme Vergessend.
Irgendwann verabschiedeten sich die anderen und somit blieben nur noch Shikamaru und ich über. ,,Wo warst du eigentlich in letzter Zeit so oft?" fragte er mich irgendwann und ich warf ihm einen kurzen Blick zu, ehe ich antwortete ,,Hier und da." skeptisch sah er mich an ,,Unterwegs." fügte ich noch hinzu und wich seinem Blick aus. ,,Mhm." er glaubte es mir nicht, harkte aber auch nicht weiter nach. ,,Und du so?" meinte ich ,,Was?" verwirrt starrte er mich an ,,Na was du so momentan machst." ,,Dies und das." meinte er auch ,,Solange es dir nicht zu nervig ist." fügte ich kichernd hinzu und auch er musste schmunzeln, was mein Herz höher schlagen ließ. Ich merkte nicht wie ich ihn anstarrte, bis er schließlich aufsah und ich total rot wurde. Stammelnd meinte Ich ,,Also, Ich geh dann jetzt, eheh!" verlegen kratzte ich mich am Hinterkopf und stand dann auf. ,,Ich komm mit." er gähnte kurz und legte wie ich das Geld auf den Tisch ,,Oke." murmelte ich, immernoch knallrot.
Der Weg Nachhause verlief schweigend und wir beide starrten hoch zu den Sternen. Bis wir uns trennen mussten. Wir blieben beide an der Kreuzung stehen und wussten nicht so recht was wir jetzt tun sollten. ,,Ähm, ja dann. Bye." meinte ich und errötete wieder etwas. ,,Ja, Bye." sagte er und wir wanken uns etwas zögerlich zu. Er drehte sich um und ging den Weg Nachhause. Auch ich setzte mich wieder in Bewegung.
Ich sah hoch zu den Sternen, welche am Nachthimmel so schön funkelten und genoss die kühle Luft, die meinen Geist aus der schönen Betäubung holte und mich aufs Zukünftige Hinwies. Mich zurück in die kalte graue Realität schleuderte.
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Drachen Prinzessin
FanfictionIn diesem Buch geht es um ein Mädchen, welches nach ihrer Gefangenschaft zurück in ihre Heimat kehrt, und dort alles möglich erlebt. Aber die entführer gibt es auch noch, und was ist eigentlich, mit dem, der ihr früher schon mal die Freiheit schenk...
