Das Scheitern von Geheimnissen

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War es das wirklich wert? Es war nur ein vergeblicher Versuch endlich zusammen zu sein. Etwas was sich Fabian nie erträumen konnte. Es war die elendige realität geworden, doch nichts hatte sich geändert. Adem war nachts wach, hatte manchmal probleme mit reden. Es war wie vor der Woche, als hätte der Dämon in seinem Kopf nur Urlaub gemacht. Hatte es einen Sinn, war dieses Gefühl von Liebe es wert eine sechs Jährige Freundschaft in Schutt und Asche zu tretten? Doch wenn es funktioniert, wenn Zeit wirklich alle wunden heilt. Hätten sie eine Zukunft? Wäre es anderst gelaufen hätten sie gewusst wie die Zukunft aussieht. Gäbe es eine Welt in der Maurice nicht alles zerstört hat, wie wäre sein Leben gelaufen? Hätten sie irgendetwas anderst gemacht. Gedanken, Fragen, Vermutungen zerstörten den Kopf des Kleineren. Es machte ihm das Leben zu etwas unvollstellbar grausames, diese lauernde Unsicherheit. Der Drang das er nicht genügen würde, egal was er tat. Immer dieser Lauernde Gedanken das er Fabian nicht das geben könnte was er brauchte. Das er ihn daran verlieren würde, früher oder später. Er kannte seinen besten Freund besser als sich selber, er wusste was er liebte und von Zeit zu Zeit immer mehr oder weniger brauchte. Oft genug hatte Fabian ihm davon erzählt, Fabian war schon immer mehr touchy wie Adem. Auch schon als sie nicht zusammen waren, bevor das ganze überhaupt angefangen hat. Kurz nachdem sie sich kennengelernt hatten waren ihre Begrüßungen eine innige Umarmung und kein Freundlicher Handschlag. Fabian wusste schon immer was er wollte, was er brauchte um Glücklich zu sein. Und das konnte Adem ihm nicht geben, es war ihm ein Ding der Unmöglichkeit. Manchmal zwag er sich dazu ihm nähe zu geben, sah wie sein bester Freund darin aufging, sah wie sehr er es genoss. "Kleiner ich bin Zuhause" die Stimme von Fabian schalte duch die Wohnung, in Sekundentakt verließen Adem die betrübenden Gedanken und der Funke Hoffnung kam wieder zum Vorschein. Er erhob sich vom Sofa und sprintete fast schon zu seinem Freund. Ohne zu warten sprang er ihm fast schon in die Arme, vergrub seinen Kopf in der Brust des größeren. "Hey Fabi" flüsterte er. Die wärmen Hände des Älteren schlangen sich um den kleineren Körper. Sanft drückte er dem Lockenkopf einen Kuss auf den Haaransatz. "Hi Kleiner, willst du vor dem essen noch kuscheln" fragte Fabian vorsichtig, wusste das er auf diese Fragen noch empfindlich reagierte. Der Kopf an seiner Brust nickte und löste sich widerwillig von ihm. Langsam trotete Adem voraus, ließ sich auf seine Seite des Sofas fallen. Sein bester Freund tat es ihm gleich, wurde nur gleich von dem Körper des anderen in beschlag genommen. "Du bist heut richtig needy Kleiner" etwas belustigt aber überglücklich von dem Verhalten des anderen kuschelte sich dieser an seinen Freund. "Stört es dich" murmelte der Kleinere an die Brust von Fabian. "Niemals Kleiner, du weißt doch ich freu mich über alles was du schaffst" freudig streichelte Fabian den Rücken seines besten Freundes und grinste in sich hinein. Adem schluckte, wusste das er recht hat, er freute sich wirklich über alles was er schaffte "Meinst du wir können irgendwann miteinander schlafen". Die Frage erstaunte den Älteren, es erfreute ihn klar das Adem über so etwas nachdachte. Er überlegte wie man besten darauf antworten würde, was er sagen könnte das es nicht falsch rüber kam "Wenn du das willst, können wir das irgendwann mal machen", das irgendwann betonte er besonders. Fabian wollte nicht das es so rüber kam als könnte er nicht warten, ja es fiel ihm schwer zu warten. Doch er wollte es für ihn, wollte für seinen Freund warten. "Ich will das schaffen Fabi" nuschelte er ihm zu. "Dann schaffst du das Kleiner". "Wann müssen wir heut eigentlich los" fragte Fabian in die entstandene Stille. "Also um 17:30 müssen wir da sein" teilte Adem die Information mit. betonte er besonders. Fabian wollte nicht das es so rüber kam als könnte er nicht warten, ja es fiel ihm schwer zu warten. Doch er wollte es für ihn, wollte für seinen Freund warten. "Ich will das schaffen Fabi" nuschelte er ihm zu. "Dann schaffst du das Kleiner". "Wann müssen wir heut eigentlich los" fragte Fabian in die entstandene Stille. "Also um 17:30 müssen wir da sein" teilte Adem die Information mit.

01:03 

"Fabii" lallte Adem und hielt sich am Arm des Größeren fest. "Ich liebe dich". Fast hätte Fabian die Worte nicht verstanden, anscheinend war Adem doch nicht so trinkfest wie gedacht. "Ich liebe dich auch Adem, aber bitte zieh dir jetzt die Schuhe aus" meinte Fabian mit einem grinsen auf den Lippen. Der Aufgeforderte tat mehr oder weniger das was man ihm sagte. Er brauchte ewig bis er sich endlich ausgezogen hatte und mit Bauch voran sich aufs Bett fallen ließ. Fabian legte sich kurze Zeit neben den Kleineren. Nach wenigen Minuten hörte der Ältere gleichmäßiges Atmen und dachte sein Freund wäre eingeschlafen. Somit kuschelte sich Fabian in die Decken, schloss die Augen und hörte dem anderen beim Atmen zu. Die ruhe wurde durch lautes rascheln unterbrochen und plötzlich spürte Adem etwas schweres auf seiner Hüfte, als dieser die Augen öffnete sah er seinen Freund. "Was machst du?" fragte Fabian müde. "Ich will mit dir schlafen Fabi" lallte er leise und beugte sich runter um ihre Lippen miteinander zu verbinden. 

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⏰ Letzte Aktualisierung: Jan 29 ⏰

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