48. The Happy End

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Sein Vater kommt auf ihn zu. Er lehnt sich an das Geländer und schaut ebenfalls in die Ferne. >Dad ich-< >Nein, mein Junge... du hast Recht. Ich habe gemerkt das dir dieses Mädchen am Herzen liegt. Ich habe gemerkt das dir dieser Ort was bedeutet. Ich verstehe dich, Patrick. Ich selber Reise nun auch schon seit 50 Jahren rum und bin es Leid kein ordentliches Leben geführt zu haben. Es ist ein Famienzirkus. Ich wollte eigentlich das du ihn weiterführst... aber du hast Recht. Ein ordentliches Leben ist besser als das. Und die Klappcouch in dem Wohnwagens ist auch nicht gerade bequem. Du hast mir wirklich gesagt was Sache ist. Und das find ich gut. Sonst wärst du ins selbe Unglück gerannt wie ich. Wir starten neu. Hier. In Kalifornien. Ich verkaufen die Wohnwagen und das Zirkuszelt irgendwie und wir starten neu. Du machst deinen Schulabschluss und ich suche mir Arbeit. Wir sehen was uns die Zukunft bringt.< sagt Patricks Vater und packt ihn an der Schulter. >Wirklich Dad?< fragt Patrick ungläubig. >Ja. Ach du musst noch was erledigen. Deine Teresa.< zwinkert er Patrick zu. Patrick schwingt sich über das Geländer und läuft los. Er bleibt kurz stehen. >Danke Dad!< ruft er glücklich und läuft dann weiter. Als es schon etwas dunkler ist kommt Patrick erschöpft bei den Lisbons an. Er atmet ein mal tief durch und klingelt anschließend. Stan öffnet einen Spalt die Tür. >Hey Stan ich bins. Is deine Schwester da?< fragt Patrick flüsternd. >Ja die sitz in der Küche wir essen gerade. Willst du rein kommen?< fragt Stan in der selben Stille wie Patrick eben. Patrick nickt. Er zieht seine Schuhe aus und begleitet Stan in die Küche. Teresa wischt gerade Jimmys Mund ab. >Was machst du denn hier?< fragt sie erstaunt und auch mit Enttäuschung. >Ich muss mit dir reden.< sagt Patrick. >Geh schon.< nickt Tommy. Teresa schaut ihre Brüder an geht dann an Patrick vorbei aus der Küche in den Flur. >Sprech.< sagt Teresa bösartig aber immer noch enttäuscht. >Ich hab mit meinem Vater geredet... Ihm so richtig die Meinung gegeigt...und er meinte es sei oke. Ich solle meinen Abschluss machen, er suche sich Arbeit. Teresa! Wir können hier zusammen sein. < grinst Patrick fröhlich. >Willst du mich eigentlich verarschen?!< fragt Teresa ungläubig. >Wie?< >Du sagtest ihr zieht wieder weg und jetzt ein paar Stunden später kommst du her und sagst doch nicht?!< brüllt sie Patrick an. >Ich sagte doch ich rede mit meinem Vater. Und ich gebe ehrlich zu ich bin auch erstaunt das er so kommt.< sagt Patrick belustigt. >Du findest das witzig?! Mir erst das Herz zu brechen und dann kommen mit: Oh sorry I love you.< sagt Teresa immer noch wütend. >Geh!< >Wie geh?< fragt Patrick. >Raus, sofort!< brüllt Teresa und zeigt auf die Tür. >Ich kann dich auch raus prügeln.< Patrick schaut sie einen kurzen Moment lang an und verlässt dann mit gesenktem Kopf das Haus.

Diese Nacht hat Teresa kein Auge zu getan. Und auch gefrühstückt hat sie nicht. Kein Hunger. Keine Lust. Und keine Kraft. Ihr ist in der schlaflosen Nacht erst klar geworden wie wichtig ihr Patrick ist und wie sehr sie ihn braucht. Und vor allem was sie gestern getan hat? So dumm kann auch nur sie sein. Sie muss sich bei ihm entschuldigen. Doch wo ist er? Zur Schule ist er nicht gekommen. Etwa wegen ihr? Hoffentlich hat er sich nichts angetan! Ohne das sie es merkt steht sie auf einmal vor seinem Wohnwagen. Sie klopft an während sie sich auf die Unterlippe beißt. Keiner öffnet. Nach kurzem zögern geht sie rein. Niemand da. Sie geht zum Wohnwagen von seinem Vater und klopft an. >Ja?< >Hallo. Störe ich?< fragt Teresa schüchtern. Patricks Vater liegt auf einer Klappcouch mit einer Fell Decke zugedeckt. >Nein. Du bist Teresa? Wo ist Patrick?< fragt er und setzt sich auf. >Das wollte ich Sie fragen. In seinem Wohnwagen ist er nicht.< sagt Teresa mit zittriger Stimme. >Nenn mich ruhig Jack. Ich dachte er wollte zu dir. Hat Er dir nicht gesagt das wir hier bleiben?< fragt Jack. >Also stimmt es? Oh Gott bin ich doof!< sagt Teresa und schlägt ihre Hände im Gesicht zusammen. >Gestern war er an der Klippe. Weißt du wo die ist?< fragt Jack. >Ja, danke!< sagt Teresa und läuft sofort los. >Die Jugendliebe.< murmelt Jack und legt sich wieder hin.

Als Teresa an der Klippe ankommt sitzt Patrick auf dem Geländer und schaut in die Ferne. Patrick dreht sich um als er Schritte hört. >Hey.< sagt Teresa leise. >Hi< antwortet ihr Patrick. >Wenn du die Schule schwänzt dann wird das nichts mit dem Abschluss.< schmunzelt sie verlegen. >Ihr habt doch eh wieder gesagt es geht um den Zirkus oder?< fragt Patrick. >Ja.< sagt sie. >Weißt du Teresa?-< >Patrick nein-< >Lass mich ausreden! Ich ziehe jetzt seit 16 Jahren mit meinem Vater und dem Zirkus umher und hatte nie die Chance eine ordentliche Kindheit zu haben. Natürlich gab es auch viele andere Kinder zum spielen. Aber als die Schulzeit begann wurde es anstrengend ich war bestimmt an über 50 Schulen und das immer nur für 2-3 Monate. Ich hatte nie Zeit Freunde zu finden und mit mir wollte auch nie jemand so richtig zu tun haben weil Zirkus Kinder ja eh alle gleich sind. Dann kamen wir hier her und ich habe Cho und Wayne gehabt als erste Freunde. Dann kamst du. Du hast meine Welt auf den Kopf gestellt. Ich habe mir erhofft aber nie zu träumen gewagt mit jemanden wie dich zusammen zu kommen. Bei dir hatte ich erstmals richtig das Gefühl in Geborgenheit zu leben. Das jemand wie du sein Herz für mich auf gibt habe ich nie gewollt aber es ist ein echt tolles Gefühl. Ich habe nie gewusst wie sich Liebe anfühlt geschweige denn Liebe gelebt. Mit dir Teresa...mit dir konnte ich dieses Gefühl ausleben und es fühlt sich jedes Mal aufs neue super gut an.< Patrick schwingt sich über das Geländer und steht nun direkt vor Teresa. >Verstehst du? Ich möchte mit dir jede einzelne Sekunde meines Lebens verbringen. Mit dir durch Höhen und Tiefen gehen. Dich durch die schwersten Zeiten ziehen. Ich möchte dich lieben und ehren bis das der Tod uns scheidet.< >Wow ich. War das ein Heiratsantrag?< fragt Teresa verwirrt. Ihr laufen die Tränen die Wangen runter. >Ja, aber den Ring bekommst du erst später sonst ist das zu viel für die anderen. Ich liebe dich.< sagt Patrick und sie küssen sich leidenschaftlich. Sie bleiben Arm in Arm an dem Geländer stehen und schauen in die Ferne.

So meine lieben ich muss euch leider mitteilen das es das Ende war. Schreibt mir wie ihr fandet und ob ihr Ideen habt was ich beim nächsten mal verbessern könnte. Vielen dank das ihr alle meine FF so supportet habt ich bin echt erstaunt gewesen jedes mal aufs neue. Ich schreibe gerade an einer Ninja geschichte. Ist keine FF aber sagt mir ob ihr diese vllt lesen wollt. Sie ist noch nicht veröffentlicht. Nochmal vielen Dank. Ly

The Mentalist- SchulzeitenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt