Ich stand nun vor dem großen Zaun eher vor dem Tor, welches ich öffnete. Sofort als ich das Tor öffnete konnte ich auf das große Haus blicken und das nächste, was mir in die Augen fiel, war ein kleiner Konohamaru, der durch den Garten flitzte. Das war dann auch schon mein nächstes Problem, denn als er mich sah, kam er mit einem Affenzahn auf mich zu. "Sawaii!", schrie er währenddessen erfreut. Der kleine Rabauke bremste aber nicht ab und so kam es, dass er mir in die Arme sprang und ich durch die Kraft des kleinen nach hinten fiel. Auf meinen Hintern. Er saß auf meinen Beinen und fing an zu lachen.
"Entschuldigung Sawaii. Ich habe mich nur so gefreut, als du durch das Tor gekommen bist.", lachte er. Dadurch, dass er lachte und ein breites lächeln auch noch auf den Lippen hatte, begann ich auch zu lächeln. Die kleiner Rabauke. Er bringt mich manchmal zur Weißglut, aber trotzdem habe ich ihn verdammt lieb, wie einen kleinen Bruder. Nachdem er sich ausgelacht hat, erhob er sich von meinen Beinen, was mir die Möglichkeit gab, um wieder aufzustehen.
"Und wie geht es dir so? Wie läuft es in der Akademie?", fragte ich ihn, während ich mir etwas den Dreck von den Klamotten klopfte und versuchte meine Haare wieder zu richten, jedoch als ich von der Akademie sprach, setzte Konohamaru ein nicht so erfreutes Gesicht auf. "Nicht so gut. Sensei Iruka schreit mich nur an und das auch nur, weil ich keine Lust habe im Unterricht aufzupassen." Dann auf einmal begann er zu strahlen und kam einen Schritt auf mich zu. "Ich wäre viel lieber jetzt schon ein Genin. Genauso wie du Sawaii." Ich begann zu lächeln. Was er da so erzählte, hört sich so an, wie das Verhältnis zwischen Sensei Iruka und Naruto. Ich kniete mich zu Konohamaru runter und legte ihm eine Hand behutsam auf seine Schulter. "Weißt du was Konohamaru? Sensei Iruka ist zu dir nur so, weil er weiß, wenn du in der Schule aufpassen würdest, dann könnte aus dir ein sehr großer Shinobi werden." Er machte große Augen. "Meinst du, dass ich ein großer Shinobi werden kann Sawaii?" Ein breites Lächeln legte sich auf meine Lippen. "Natürlich Konohamaru. Du bist ein Sarutobi und unser Großvater war der Hokage der dritten Generation. Das heißt es liegt in unserem Blut, dass wir große Shinobi werden. Man muss nur etwas dafür tun und auch trainieren und zuhören, obwohl man das vielleicht gar nicht will. Was ist nun also mit dir? Willst du unseren Großvater nicht stolz machen?" Er nickte sofort stürmisch. "Natürlich will ich ihn stolz machen. Erst werde ich ein großer Shinobi und dann werde ich der Hokage der sechsten Generation." Ein lächeln lag immer noch auf meinen Lippen und wurde noch breiter, als er seinen Wunsch äußerte.
"Wollen wir nicht rein gehen und schauen, as Asuma so macht? Wer weiß... vielleicht gibt es ja schon Essen." Als ich Essen sagte, flitzte der kleine Sarutobi schon los und war im Haus verschwunden. Typisch Jungs. Ich schritt ihm nach und landete später auch im Haus, wo ich Konohamaru in der Küche schon rumposaunen hörte.
"Ich will jetzt Essen. Jetzt. Jetzt. Jetzt!" ich schritt nun auch in die Küche und sah Asuma am Herd stehen und Konohamaru neben ihn. Der kleine Sarutobi schaute dem großen dabei zu, wie er das Essen kochte. "Beruhig dich Konohamaru. Ich bin ja gleich fertig."
"Hallo Asuma.", sprach ich, damit er mich auch mal bemerkt und seine ganze Aufmerksam kein nicht nur Konohamaru zu wendete. "Sawaii. Schön das du da bist. Hast du Hunger?" Ich überlegte, was sich allerdings schon sehr bald gegessen hatte, denn mein Magen fing an zu knurren. "Ich werte das als ein ja.", sagte Asuma und lachte. Ich zog sofort mit und lachte auch.
"Ihr beiden könnt es euch schon am Tisch bequem machen. Das Essen ist jetzt fertig.", sagte Asuma. Konohamaru setzte sich sofort auf einen der Plätze und ich setzte mich auch hin. Gegenüber von Konohamaru, der seinen Blick starr auf das Essen gerichtet hatte, was Asuma nun brachte. Er stellte dieses auf den Tisch und setzte sich neben Konohamaru und mich ans Tischende. Jeder nahm sich etwas vom Essen, aber natürlich Konohamaru als Erster, und fingen dann an zu essen.
"Und? Wie war heute dein Tag Sawaii?", fragte mich Asuma, während er sich wieder etwas von dem Essen in den Mund schob. Ich schluckte erstmal mein Essen runter und antwortete ihm dann. "Eigentlich ganz gut, da ich ja jetzt auch mit Tsunade trainiere lerne ich noch mehr. Es macht total Spaß und ich freue mich schon richtig auf Morgen, denn ich werde morgen versuchen einen Fisch zu heilen." Asuma machte große Augen. Oh. Hatte ich es ihm noch nicht erzählt.
"Habe ich dir noch nicht erzählt, dass Tsunade mich nun unterweißt?" Er schüttelte den Kopf. "Oh... Dann weißt du es jetzt." Auf seinem Gesicht legte sich ein lächeln und wir aßen weiter.
"Sawaii. Bringst du mir die Schattendoppelgänger bei?", fragte mich Konohamaru und machte große Augen. Ich fing an zu grinsen. "Na klar." Er sprang vom Tisch auf und rannte in Richtung Garten. "Wollen wir jetzt üben Konohamaru?!", schrie ich ihm hinter her, worauf nur ein "Ja" kam. Ich stand vom Tisch auf und folgte Konohamaru, sodass ich auch schon bald im Garten stand.
"Okay. Zeigst du mir zuerst, wie du deine Schattendoppelgänger machst." Ich nickte und kreuzte meine Finger. Sofort erschienen um mich und Konohamaru etwa 15 Schattendoppelgänger. Er bestaunte alle einzeln. "Wow. Das ist der Hammer. Jetzt ich."
Er machte mir die Fingerzeichen nach und es entstand ein Doppelgänger und er war perfekt. Hingegen sich zu freuen, schaute er traurig zu Boden. "Was ist den Konohamaru? Du hast es doch geschafft." Er zuckte mit den Schultern. "Ja, aber halt nur einen und nicht so viele, wie du..." "Ach Konohamaru. Das schaffst du auch irgendwann. Ich habe am Anfang total versagt und es war nur eine Verdopplung meiner Kleidung erschienen, anstatt eines richtigen Doppelgängers. Außerdem ist einer auch schon sehr gut." Er lächelte mich an und umarmte mich dann.
"Du bist echt toll Sawaii." Ich wuschelte ihn leicht durch seine Haare. Er ist so niedlich. Asuma kam auch gerade aus dem Haus und setzte sich auf die Veranda. "Alles gut bei euch?" Ich nickte. "Ja. Alles gut. Konohamaru und ich haben nur gerade das Schattendoppelgänger Jutsu geübt und ich muss sagen, dass er gar nicht schlecht war. Er hat einen Schattendoppelgänger geschafft." Asuma schaute erfreut zu Konohamaru. "Hey. Du hast dich wirklich verbessert." Als er den Satz zu ende gesprochen hatte, nahm er sich eine Zigarette und zündete diese an. Asuma mein ewig rauchender Onkel.
So langsam wurde es immer dunkler, aber ich verbrachte die zeit noch etwas mit meiner Familie, die einfach nur super war. Ich hatte sie echt lieb. Als es dann jedoch kurz vorm Sonnenuntergang war, beschloss ich zu gehen. Ich stand von der Veranda auf und drehte mich dann wieder zu den beiden.
"Danke für alles heute. Ich muss jetzt gehen, bevor es ganz dunkel ist. Wir sehen dann bald wieder. Asuma. Konohamaru." "Tschüss Sawaii.", sprach Konohamaru unter einem Gähnen und Asuma sagte. "Wir sehen uns dann." Ich nickte den beiden zu und ging zum Tor, welches ich öffnete um raus zu gehen und dann wieder hinter mir schloss als ich draußen war.
Ich liebte die beiden sehr. Mit langsamen Schritten ging ich durch Konoha. Immer noch waren vereinzelnd Menschen auf der Straße. Ich ging weiter die Straße entlang, bis ich am Ende ankam und dort die Steingesichter sah. Mein Blick fiel natürlich sofort auf das Gesicht meines Großvaters. Es ist nun schon einige Zeit vergangen, seitdem er gestorben ist für unser Dorf. Ich kann es immer noch nicht richtig glauben. Nach einiger Zeit des Überlegens wendete ich meinen Blick ab und ging zu meiner Wohnung. Die Sonne brannte mir im Rücken. Sie war immer hin schon beim Untergang und ich. Ja. Ich war noch immer auf den Straßen Konohas.
Meine Schritte wurden nun etwas schneller, denn ich war echt müde und wollte nur noch nach Hause, was ich auch nach weiteren 5 Minuten erreichte. Ich öffnete die Tür und schloss sie sofort hinter mir. Nachdem ich mich umgezogen hatte, schmiss ich mich ins Bett und schlief gleich ein.
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Wer bin ich eigentlich?
FanfictionIch bin Sawaii. Meine Eltern kenne ich nicht und insgesamt habe ich keine Familie. Ich bin alleine auf dieser Welt und hasse es. Allerdings gibt es meine zwei besten Freunde, ohne die ich sicherlich nicht so viel Spaß hätte, wie ich ihn nun habe. Me...
