Caroline konnte diese Nacht nicht mehr einschlafen. Zu sehr dachte sie über den Jungen nach, der ihn ihrem Wohnzimmer lag. Der Junge im Wohnzimmer hatte das selbe Problem. Kein Auge konnte er zu drücken. Seine Lippen jedoch zierte ein Lächeln.
Beide hatten eine Frage im Unterbewusstsein. Was stand nun in dem Brief?~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Caroline POV
Die ganze Nacht über hatte ich unbewusst aus dem Fenster geschaut. Die Morgendämmerung hatte eingeschlagen und die einzelnen Sonnenstrahlen schienen schon durch meine Staubigen Gardienen.
Ich setzte mit einem Schwung meine Füße auf den Boden und lief leise ins Badezimmer.Schlafen kann ich sowieso nicht mehr, wieso dann nicht schon das Frühstück vorbereiten? Mit kaltem Wasser wusch ich mir das Gesicht und putzte meine die Zähne. Um das Frühstück vorzubereiten muss ich meine Haare zusammen binden, anders konnte ich nicht.
Das hat seinen Grund, denn damals als ich an einem schönen Sommertag früher aufstand als meine Eltern, schlich ich mich in die Küche. Mit meinen 6 Jahren wollte ich meinem Vater Spiegelei zum Frühstück machen. Es war nämlich ein besonderer Anlass. Mein Dad hatte Geburtstag. Als meine Eltern aufwachten fanden sie mich in der Küche wieder, wie ich den Tisch deckte. So weit ich das mit meiner damaligen Größe hinbekam.
Wir setzen uns alle glücklich an den Tisch, bis mein Vater von meinem ersten allein zubereiteten Spiegelei kostete.
Statt zu Lächeln, ekelte er sich plötzlich vor etwas und zog ein langes blondes Haar aus seinem Mund.
Von diessm Tage an sind meine Haare beim Kochen immer gebunden.
Pancakes zum Frühstück dazu wäre köstlich. Dann sollte ich wohl an die Arbeit gehen.
In der Küche angekommen fing ich an erstmal die Kleinigkeiten vorzubereiten. Den Tisch könnte ich noch nicht decken, denn Klaus schlief im Wohnzimmer. Wir bräuchten mehr Platz also müsste der große Tisch gedeckt werden.
Gerade als ich dabei war Schafskäse zu schneiden, hörte ich ein hellwaches guten Morgen an der Küchentür. Vor Schreck ließ ich die hälfte vom Käse fallen und durch die Wucht mit der sie auf den Boden fiel, spritze sie mir auf die Hose.
"Tut mir Leid wenn ich dich erschreckt habe. Das war nicht meine Absicht."
hörte ich Klaus sagen der mittlerweile hinter mir stand. Ich konnte mich kaum rühren, denn er schaute mir über die Schulter."Was machst du?" fragte er und bückte sich um das auseinander gefallene Käsestück aufzuheben. Ich drehte mich um.
"Frühstück. Warum bist du schon wach, konntest du nicht schlafen?" fragte ich etwas verwirrt.
"Nein, ich dachte zu sehr nach." "Oh"
Worüber er wohl nachdachte?
"Ich werde dir helfen!" meinte Klaus plötzlich und nahm mir das Messer aus der Hand. Unsere Finger streiften sich und ich wurde rot. "Das ist nicht nötig. Du bist unser Gast, ruh dich etwas aus.""Dein Vater sagte mir ich solle mich wie zuhause fühlen, um das zu tun muss ich dir helfen." meinte Klaus. Ich wollte ihm gerade wiedersprechen weshalb er sagte "Ich bestehe darauf!"
Also sagte ich nichts und wir bereiten das Frühstück vor.Immer wieder lachten wir und unterhielten uns. Zusammen deckten wir den Tisch und gerade als Klaus von meinem Spiegelei kosten wollte, schlug ich ihm die Hand weg.
"Ah was soll das?" lachte er und kitzelte mich. In diesem Moment kamen meine Eltern rein, zusammdn mit meiner Tante. Meine Wangen färbten sich rot und Klaus ging einen Schritt von mir zurück. Der Blick der beiden Frauen deutete auf ein verdächtiges Lächeln, mein Vater jedoch schaute uns nur ruhig an.
Was dachte er bloß? Dann fasste er sich und lächelte "Was für ein tolles Frühstück, guten Morgen ihr zwei." meinte er.
"Morgen." antworteten wir beide gleichzeitig.
Als alle am Tisch saßen, aßen wir genüsslich das Frühstück.
"Ich müsste dann aber auch schon los. Das Auto hatte ich für einen Tag ausgeliehen." erklärte Klaus als wir den Tisch zu ende geräumt hatten.
"Jetzt schon? Bleib doch noch ein wenig." meinte meine Mutter. "Ich würde gerne bleiben, aber heute geht das nicht mehr."
"Dann komme uns öfter besuchen." lächelte meine Tante.Aus irgendeinem Grund hatte ich din stechen im Herzen als wir uns von dem mir vorher fremden Jungen verabschieden mussten. Als ich ihm die Hand reichen wollte, zog er mich in eine Umarmung. Sein Duft schleichte sich in meine Nase und meine Sinne füllten sich mit Glück.
Er sah mir nach der Umarmung tief in die Augen. Traurigkeit jedoch Hoffnung war in ihnen zu erkennen.
Wollte er mich wieder sehen?
Denn ich wollte es, das konnte ich spühren.Er trat aus der Tür, stieg in das Auto seines Freundes und blickte noch ein letztes mal zurück. Das blau traf mich und irgendwie fühlte ich mich anders.
Caroline hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst, dass das Gefühl das sie in ihrem Herzen verspürte, nicht mehr verschwinden würde.
An diesem Abend fand sie jedoch noch etwas, was ihr im Hinterkopf den Schlaf raubte. Den Brief, den der Vater von Klaus geschrieben hatte.
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Klaroline
RomanceMan nannte sie Klaroline ... Eine unglaubliche Liebesgeschichte zwischen Caroline Forbes und Klaus Mikaelson. ~.~ Diese Story hat nichts mit der Serie von The Vampire Diaries zu tun. Nur die Personen und deren Namen wurden aus der Serie entnommen...