Caroline POV
„Sie sind da." rief meine Tante aus dem Wohnzimmer. Sie stand einige Minuten vor dem Fenster um uns bescheid zu geben wann sie eintreffen.
„Außerdem haben sie jemanden dabei." hörte ich sie noch rufen.Mary und ich sahen uns gegenseitig an. Wer könnte das sein? Ich sah nochmal in den Spiegel an der Küchenwand und begutachtete meine Haare. Meine beste Freundin hatte sie ein wenig gelockt.
Wir hörten wie sich die Tür öffnete und meine Mutter und Tante Lussinda alle begrüßten. „Wer ist denn dein reizender Freund?" hörte ich meine Mutter fragen und Klaus antwortete.
„Das ist Bellamy Blake. Bei ihm bleibe ich seit ein paar Tagen. Sein Vater war ein Freund meines Vaters." An dem Blick von Mary sah ich wie geschockt sie war Bellamy vor ihr stehen zu sehen. In diesem Moment wusste ich, sie hätte sich gewünscht etwas schöneres anzuziehen. Die Blicke der beiden trafen sich und ich sah wie sich die Wangen meiner besten Freundin verfärbten.
Ich flüsterte in ihr Ohr „Willst du dir was anderes anziehen?" und sie nickte schüchtern. „Mutter wir sind noch einmal kurz oben." kündigte ich ihr an während der Rest sich in das Wohnzimmer setzte. „Du bist meine Rettung." flüsterte Mary als wir nach oben liefen.
Nachden sie eines meiner Kleider anzog und ihre Haare etwas richtete, gingen wir wieder runter und halfen meiner Mutter in der Küche. Als der Tisch fertig gedeckt war rief meine Mutter alle an den Tisch und wir setzten uns. Ich sah Bellamys Blick, als er Mary endeckte. Ihm muss das Kleid gefallen haben denn er wurde leicht rot. Als Mary sich neben mich setzte, setzte sich Bellamy genau ihr gegenüber. Klaus entschied sich mir gegenüber zu sitzen. In diesem Moment bemerkte ich auch was Klaus anhatte. Vorher war ich so beschäftigt mit meiner Freundin, dass ich gar nicht sah was für ein schönes blaues Hemd Klaus anhatte. Seine Augen strahlten richtig durch das Hemd und die Farbe spiegelte sich in ihm wieder. Er muss bemerkt haben das ich ihn angestarrt habe, denn ein kleines Grinsen schlich sich auf seine Lippen während er mich ansah.
Sofort schaute ich weg und wie begannen zu essen.Das Gespräch am Tisch war fröhlich und amüsant. Klaus erzählte von Bellamy und wie er damals beim Angeln wegen ihm in den See gefallen war. Mary Anne erzählte von Stefan wie er ihr verzweifelt versuchte das Angeln beizubringen doch sie es nie schaffte einen Fisch zu fangen. Bellamy daraufhin versprach ihr mit einem warmen Lächeln, das er es ihr beibringen würde und sie ihren ersten Fisch fangen könne.
Mary Anne fand diese Idee bezaubernd und willigte ein. Ich war so glücklich darüber das Bellamy ihr indirekt mitteilte, dass er mehr Zeit mit ihr verbingen möchte, dass das Lächeln auf meinen Lippen mächtig groß wurde.
Dann trafen sich die Augen von mir und Klaus. Er beobachtete mich.
Als ich ihn fragend ansah, warum er mich beobachtet flüsterste er "Du bist wunderschön wenn deine Augen vor Freude funkeln." Ich setzte mich steif hin, mit roten Wangen und einem schnellen Herzschlagen. Gott sei dank hatte das keiner gehört da jeder in ein Gespräch vertieft war. Klaus lächelte mich an und wusste genau was er mit diesem Kompliment in mir angerichtet hatte. Mein Herz hörte nicht auf zu schlagen und ein Kribbeln in meinem Bauch machte sich breit.Nach dem Essen gab es einen Nachtisch den ich selber gebacken hatte. Einen Kuchen den ich von meiner Großmutter gelernt hatte. Sie liebte Kuchen und ich musste ihr öfter welchen backen. "Caroline ist sehr talentiert wenn es ums backen geht.", erklärte meine Mutter stolz und reichte jedem ein Stück Kuchen. Ich sah Interesse in Klaus's Augen, was mich ein wenig nervös machte. Hoffentlich schmeckt mein Kuchen ihm.
Bellamy lobte mich, Mary Anne bedankte sich für den köstlichen Kuchen. Meine Tante verlangte nach noch einem Stück und meine Eltern waren wie immer stolz auf mich. Nur von Klaus kam nichts.
Der saß da, nachdenklich und geheimnisvoll. Ich konnte seine Gedanken nicht ablesen. Meine Freude an dem Kuchen verschwand und ich bekam den Gedanken nicht los, dass es ihm nicht geschmeckt hat.
Nachdem alle von meine Kuchen gekostet hatten, standen ich und Mary auf um das Geschirr zu spülen. Mit einer gekränkten Miene begab ich mich an den Waschbecken. "Was ist denn los?" fragte meine beste Freundin mich, als sie die Teller die ich abgewaschen hatte, trocknete. "Klaus hat nichts zu meinem Kuchen gesagt.", ich erkannte kaum meine eigene Stimme wieder. Sie hörte sich an wie ein kleines zerbrechliches Kind. Das bemerkte Mary-Anne auch denn sie sah mich mit einem schelmischen aber verständnislosen Grinsen an.
"Was?!" gab ich genervt von mir. Sie lachte laut und schüttelte den Kopf. "Lass mich in Ruhe wie du reagiert hast als du Bellamy sahst hat auch jeder bemerkt!" zickte ich lachend.
Sie wurde rot gab jedoch kein Wort zurück. Nach fünf Minuten Stille fragte sie mich :" Caroline, meinst du Bellamy findet mich hübsch?" Ich drehte mich zu ihr und lächelte sie an "Selbstverständlich. Jeder Junge der sich nicht in dich verguckt ist ein Idiot. Du bist wunderschön." Ihr schüchternes Lächeln brachte mich zum strahlen. Ich liebte Mary einfach.Das Geschirr fertig gespült, begaben wir uns zu den anderen. Als ich den Raum betrat trafen sich unsere Blicke. Die von mir und Klaus. Doch ich schaute sofort weg. Ich spürte wieder dieses leichte Kribbeln. Es machte mich kirre. Meine Tante saß auf einem der Stühle also setze ich mich neben sie auf einen anderen. "Also wäre das für sie in Ordnung Sir?" fragte Klaus meinen Vater. "Klaus du musst mich nicht so nobel ansprechen mein Sohn." "Danke aber das ist nur aus Respekt Sir." " Nun denn wenn du es so willst. Wenn Caroline damit einverstanden ist." Kaum hatte mein Vater diese Worte ausgesprochen, sah Klaus mich an. Ich konnte es von meinem Augenwinkel aus erkennen. "Womit denn Vater?" meine Neugier war groß. "Klaus hat mir von einem schönen Ort erzählt wo er Angeln gehen wird mit Bellamy. Ich habe ihm gesagt das du gerne angelst. Daraufhin haben die Jungs euch eingeladen." erklärte mein Vater. Meine Augen strahlten als ich Mary-Anne anschaute. Ich liebe angeln. Damals als ich noch klein war brachte mein Vater mir das angeln bei. "Darf ich Vater?" fragte ich aufgeregt, obwohl er anscheinend schon zu gesagt hatte.
Immer noch bemerkte ich von meinem Augenwinkel aus, wie Klaus mich beobachtete. Die einzige war ich jedoch nicht. Denn ich sah wie die Blicke meines Vaters zwischen Klaus und mir hin und her gingen. Ich wurde rot und schaute auf den Boden. Hoffentlich denkt er nichts falsches dachte ich mir. "Nun..." betonte er lange. Dies lies mich wieder auf schauen. "Wenn du möchtest und Mary dich begleitet geht das für mich in Ordnung." Vor Vorfreude gab ich ein kleines minimales kreischen von mir und umarte mein Vater. " Aber nur unter einer Bedingung,..." fügte er hinzu. Ich setzte mich wieder hin und sah ihn an "Ja Vater?"
"Stefan wird euch begleiten."
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Klaroline
RomanceMan nannte sie Klaroline ... Eine unglaubliche Liebesgeschichte zwischen Caroline Forbes und Klaus Mikaelson. ~.~ Diese Story hat nichts mit der Serie von The Vampire Diaries zu tun. Nur die Personen und deren Namen wurden aus der Serie entnommen...