Schon zwei Wochen waren vergangen seit dem wir alle gemeinsam Angeln waren. Seit dem habe ich Klaus nicht mehr gesehen. Ich erinnerte mich an den Abend zurück. Viel Gelächter und Freude hallte durch den klaren Nachthimmel hindurch bis zu den Sternen, als wir dort unter ihnen saßen. Uns Geschichten erzählten und Lieder sangen. "Caroline sing etwas!" forderte Mary mich an diesem Abend auf. Sie liebte meine Stimme. Ich begann zu singen und spürte seine Augen auf mir. Bis alle mit einstimmten und wir alle gemeinsam harmonisch die Musik fühlten.
Ein Traumhafter Abend. Unbeschreiblich schön.
Ein klopfen an meiner Tür unterbrach mich aus meinen Gedanken. "Herein." bat ich die Person die Tür zu öffnen und das Gesicht meiner Mutter erschien an meiner Tür. "Es ist ein Brief für dich angekommen.", sagte sie neugierig und reichte ihn mir. Ich nahm den roten Umschlag in die Hand. "Von wem ist er?", fragte ich während ich mir den roten Umschlag ansah.
Für Caroline
In einer schönen Schrift stand ganz oben links mein Name. "Öffne es und finde es heraus." erwiederte meine Mutter mit einem Lächeln. Irgendetwas sagte mir, dass sie eine Vermutung hatte.
Ich öffnete den Briefumschlag und heraus kam ein weißes Blattpapier. Ich faltete es auseinander und sah die schwarzen Buchstaben die in einer schwungvollen Schrift Wörter zusammensetzten.
Liebe Caroline,
seit dem Tage an dem ich dich das erste mal sah vergesse ich deine Auge nicht, seit dem Tage des Festes vergesse ich dein zartes Gesicht nicht, deine seidigen Haare und deine beruhigende Stimme. Seit dem Tage im Lebensmittelladen vergesse ich dein Lächeln nicht, deine strahlenden Zähne. Seit dem Tage wo ich bei euch war und dem Abendessen vergesse ich unsere Gespräche nicht. Und seit dem Tage am See kann ich nicht mehr ohne dich.
Liebste Caroline, bitte sei nicht bös dass ich dich so nenne. Nur es bekommt mich ein Gefühl in deiner Nähe das ich nicht beschreiben kann. Als du mir gesagt hast das du gerne mit mir ausgehen würdest, konnte ich meinen Ohren nicht trauen. Ein Glücksgefühl überkam mich. Doch bevor ich dich ausführen darf musste ich noch etwas erledigen. Ich habe mit deinem Vater gesprochen Caroline und ihn um die Erlaubnis gebeten dich zum Essen einzuladen. Ich hoffe du bist mir deswegen auch nicht bös. Denn ohne den Segen deiner Eltern würde ich dies ungern wagen.
Da ich jedoch die Erlaubnis habe lade ich dich richtig ein, so wie es sich für einen Mann gehört. Caroline am Freitag Abend würde ich dich gerne zum Essen ausführen. Um 18 Uhr hole ich dich ab.
In Liebe,
Klaus
Meine Hände hielten den Brief fest in der Hand. Mein Herz schlug laut gegen meinen Brustkorb und meine Augen sahen langsam verschwommen in die Leere da ich zu lange an die wand gestarrt hatte. Mit meinem Vater gesprochen ? Glücksgefühl ? Liebste Caroline ? All diese Worte spielten sich in meinem Kopf wieder. Diese Woche Freitag. Das ist in vier Tagen. Was soll ich bloß anziehen? Was hatte mein Vater dazu gesagt? Ich vergas vor Aufregung zu atmen und holte tief Luft.
Als ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte rannte ich mit dem Brief in der Hand nach unten. Geradewegs in die Küche. "Mutter!" rief ich auf dem Weg. "Mutter!"
"Caroline was schreist du denn so?" hörte ich meine Mutter in der Küche sagen als ich ein Fuß reinsetzte. "Mutter du wusstest davon nicht war?" fragte ich aufgebracht das sie mir nichts sagte und aufgeregt das er mir einen Brief hinterlassen hatte. "Wovon den meine Tochter?", meine Mutter tat so als ob sie nichts wüsste jedoch ihr Grinsen verriet sie. "Mutter, bitte." bat ich. "Ja ich wusste davon das er dich zum Essen ausführen will. Nur warum hast du uns nichts erzählt, dass er dich eingeladen hat an dem Tag am Seeufer?" fragte sie. "Wollte ich aber er hatte mir noch keine richtige Information gegeben." gab ich zu. "Ach und jetzt schon?" fragte sie. Ich gab ihr den Brief damit sie ihn lesen konnte. Ich brauchte dringend Hilfe von ihr. "Ach meine süße Caroline. Du wirst erwachsen." sagte meine Mutter mit einer Träne im Auge. "Och Mutter." sagte ich peinlich berührt und versteckte mein Gesicht hinter meinen Händen.
"Klaus hat sich also in dich verguckt.", lachte sie und ich lachte mit. "Empfindest du das selbe?" Plötzlich wurde meine Mutter ernst, sie sah mich mit einem intensiven Blick an. Ich wusste zuerst nicht was ich sagen sollte, obwohl ich die Antwort kannte. Ich sah auf den Boden und entschied mich dazu meine Antwort mit einem Nicken zu geben.
Dann sah ich sie an. Ein warmes und herzhaftes Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie kam auf mich zu und umarmte mich. "Ich bin sehr froh, Klaus ist ein guter Junge." sagte sie und ließ mich wieder los. "Und gut sieht er auch aus." grinste sie und wendete sich wieder dem Geschirr zu. Wir beide lachten und ich war froh meine Mutter zu haben.
Bevor ich aus der Küche ging fragte ich sie noch eine letzte Frage "Mutter, woher hast du gemerkt das der Brief von Klaus war." "Nun Klaus hat diesen Brief bei mir abgegeben. Als ich heute morgen im kleinen Bazar war. Außerdem hatte er an dem Abend wo ihr zurück vom Angeln kamt mit deinem Vater gesprochen und ihm erzählt das er dich gefragt hat. Dein Vater hat mir dann alles erzählt und gesagt das Klaus um die Erlaubnis gebeten hatte. Ein sehr guter Junge." sagte meine Mutter. Ich nickte und wollte gerade wieder hoch als sie noch hinzufügte :" Auch dein Vater hat ihn sehr gerne." Ich musste schmunzeln und ging in mein Zimmer.
All meine Gedanken kreisten um diese Brief, den Tag am Seeufer, den Tag beim Abendessen. All das was ich mit Klaus erlebt hatte spielte sich in Sekunden schnelle in meinem Kopf wieder. Als ob es wie ein Film an mir vorbei ziehen würde. Das Kribbeln in meinem Magen konnte ich nicht zuordnen, hatte ich Hunger oder war ich nervös. Nervös über unser bevorstehendes Date oder nervös über meine Gefühle die aufschmäumten und mich zu verschlingen versuchten.
Was ist das ? Dachte ich als plötzlich jemand an meiner Tür klopfte.Ein Kopf lugte durch einen kleinen geöffnet Spalt meiner Zimmertür. Ich erkannte sie, Tante Lussi.
„Darf ich?" fragte sie mich um Erlaubnis herein zu treten. „Selbstverständlich Tante komme herein." bat ich sie höflich hinein.„Nun wer grinst denn da wie ein Honigkuchenpferd?" Ich bemerkte was sie meinte und fasste mich wieder. Wann hatte sich denn ein Grinsen auf meine Lippen geschlichen? Ich hatte es nicht bemerkt.
Tante Lussi merkte, dass ich in Gedanken woanders war und sah mich an, bevor sie sprach. „ Ein Date hm?" sie lächelte mich warm an. In ihren Augen war die Vorfreude zu sehen. „Du weißt es schon?", es war mir ziemlich peinlich über so etwas zu sprechen. Es ist mein erster Ausgehabend, selbstverständlich ist dies nicht leicht.
„Ich habe an der Tür gelauscht", lachte sie und ich musste mit meinen Augen rollen. Typisch Tante Lussinda.„So jetzt sprechen wir über das was du anziehst." „Jetzt?" verwundert sah ich sie an.
„Natürlich wann denn sonst."
Wir beide lachten und sie machte sich an die arbeit mit ihren Ideen.Das kann ja heiter werden.
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Klaroline
RomanceMan nannte sie Klaroline ... Eine unglaubliche Liebesgeschichte zwischen Caroline Forbes und Klaus Mikaelson. ~.~ Diese Story hat nichts mit der Serie von The Vampire Diaries zu tun. Nur die Personen und deren Namen wurden aus der Serie entnommen...