29. Vergeben und Vergessen

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*Rechtschreib- und Tippfehler werden demnächst korrigiert*

DIESES KAPITEL IST EIN VORKAPITEL AUF 30! KAPITEL 30 KOMMT BALD!

29. Vergeben und Vergessen

Nachricht von: Marcus

Du hast bis 22:00 Uhr Zeit.

Jamal ist endlich wieder da. Er war bei seiner Schwester, die unerwartet nach Thailand musste. Ich kann es ihm auch nicht übel nehmen.

Ach was.

Ich darf ihm nichts mehr übel nehmen, nachdem ich solche Dinge getan habe. Aber es gibt auch tolle Dinge momentan. Zum Beispiel Emilys Geburtstag und ihr neuer Lover Reece. Oder mein Vater, der für die nächsten Wochen hier sein wird. Aber dafür habe ich alles Zeit. Jamal und ich geben nämlich für Emilys Geburtstag eine Party. Natürlich hat Emily eine strenge Gästeliste gesetzt. Man wird auch nur einmal 18. Die Party findet in meinem Haus statt, weshalb wir auch seit heute morgen schon am vorbereiten sind.

In Gedanken versunken, verteile ich die Becher auf dem Tisch, als Arme meine Taille umschlingen und ich Küsse auf dem Nacken spüre. Etwas gereizt, zucke ich zusammen und halte Jamals Handgelenke fest.

"Ist alles okay?", fragt er und ich löse mich nickend von ihm. "Sieht aber nicht so aus."

Ich zucke mit den Schultern. "Brauchen wir noch etwas?"

Jamal schüttelt den Kopf und geht auf mich zu. "Wenn es wegen deinem Job ist... Ich kann mit meinem Vater reden. Vielleicht stellt er dich wieder ein?"

"Nein!", antworte ich direkt und presse meine Lippen zusammen. Er sieht mich verwirrt an. Ich gehe raus zum Garten und stelle auch hier alles bereit.

Jamal darf nicht erfahren, dass ich gekündigt habe. Ich habe ihm erzählt, dass Zayn mich gefeuert hat und ich deshalb nicht mehr mit ihm reden möchte. Natürlich hat er mir das geglaubt und nicht mehr nachgefragt. Mein Handy ertönt und ich nehme es heraus.

Nachricht von: Emily

Mir ist sooooooo langweilig! Wann kommst du mal hoch?

Verwirrt renne ich nach oben in mein Zimmer und sehe Emily auf meinem Bett.

"Na endlich!" Sie streckt ihre Arme aus, als Zeichen, dass ich ihr hoch helfen soll.

"Was tust du hier?", frage ich, nehme ihre Hände und ziehe sie hoch.

"Natürlich dein Geschenk suchen!", grinst sie.

"Wir haben uns heute morgen doch schon gesehen. Du kriegst mein Geschenk nicht vor der Party!"

"Aber du", sagt sie und zieht einen Umschlag aus ihrer Tasche. "Der ist an dich adressiert. Er lag so schön im Briefkasten und mit den schönen Initialen UCLA..." Bevor sie weiterreden kann, reiße ich ihr den Umschlag aus den Händen.

Ich atme tief durch und fahre über den Stempel, der Initialen.

Was wenn mich das College nicht genommen hat? Ich war bei den Kennenlerntagen noch in England. Emily zieht mich neben sich aufs Bett. Ich öffne zitternd den Brief und Emily greift nach meiner Hand. Wir sehen uns einen Moment lang an, bis ich die ersten Zeilen lese.

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