I'm sorry if I say, "I need you"
But I don't care, I'm not scared of love
'Cause when I'm not with you, I'm weaker
Is that so wrong? Is it so wrong?
That you make me strong
- one direction
Eine Gänsehaut fuhr über Michaels ganzen Körper. Warnend stellten sich seine Nackenhaare auf und seine Pupillen weiteten sich merklich. Er konnte seinen Herzschlag spüren, der immer schneller gegen seine Brust schlug und sich nicht beruhigen wollte. Doch sein Herzschlag war nicht das einzige Geräusch das er hören konnte. Da war noch eins, das dass dafür sorgte das sich seine Nackenhaare aufstellten und ein ungutes Gefühl in seinem Bauch grummelte.
Michael konnte es erst nicht einordnen, es war ein dunkler, kehliger Laut. Doch Michaals Instinkte hatten das Geräusch sofort erkannt und sein Unterbewusstsein wusste auch von wem oder was das gefährliche Geräusch stammen musste.
Doch Michaels Kopf weigerte sich zu glauben das der furchterregende Laut von dem Mann stammen sollte, der ihm gegenüber stand.
Savios Blick war nach rechts gerichtet und Michaels Schlag hatte einen leichten rosa Schatten auf seiner linken Wange hinterlassen, der allerdings jetzt schon zu verblassen schien.
Von sich selbst überrascht musterte Michael Savio. Schuld überkam ihn, als ihm klar wurde, das er vollkommen falsch gehandelt hatte. Seine Aufregung und Angst um Ruby hatte ihn impulsiv und dumm handeln lassen, er wusste doch eigentlich gar nicht was passiert war.
Schuldbewusst sah er den gegenüber an und setzte zu einer Entschuldigung an, als auch Savio seinen Blick hob.
Statt dem allbekannten sturmgrau, funkelten Michael rubinrote Augen entgegen. Ein mörderisches glitzern lag in den strahlenden Augen und sorgte dafür das Michael seine Worte im Mund stecken blieben. Wieder begann er zu zittern und kalter Schweiß sammelte sich in seinem Nacken.
Noch immer schien sein Verstand nicht begreifen zu wollen, was sein Instinkt ihm bereit entgegen schrie. Inzwischen war das dunkle knurren abgeebbt, doch Savios Blick klebte noch immer an Michael. Es dauerte einen Moment bis Michael registrierte, das Savio ihm gar nicht seine Augen fixierte. Sein Blick lag ein Stück tiefer.
Erschrocken zog Michael die Luft ein als im klar wurde das der Dunkelhaarige seine Kehle fixierte.
Endlich bewegte er sich. Es war sein Instinkt der nun die Kontrolle übernahm und dafür sorgte, das Michael ein paar Schritte nach hinten stolperte und so etwas Abstand zwischen ihn und den Anderen brachte.
Alles in ihm schrie das er fliehen sollte, doch da war ein Gedanke der ihn zurück hielt. Ruby. Er konnte Ruby nicht alleine hier lassen.
Bei dem Gedanken an seine Frau fuhr sein Blick automatisch zu dem Krankenzimmer. Die Nummer die ihm die Krankenschwester genannt hatte prangte in hellen, roten Buchstaben an der Glastür schräg vor ihm. Ohne weiter auf den Schwarzhaarigen zu achten und somit das bedrohliche Knurren ignorierend stürmte er mit schnellen Schritten zu dem Zimmer und schlüpfte so schnell er konnte durch die Tür.
Nervlich am Ende lehnte er sich an die innen Seite der Tür, während er mit der linken Hand nach dem Schlüssel tastete. Erschreckenderweise musste er feststellen, das im Türschloss kein Schlüssel steckte.
Erneut begann sein Herz gegen seine Brust zu schlagen und inzwischen strömte der Schweiß seinen ganzen Rücken hinunter. Er versuchte so ruhig wie möglich zu atmen und lauschte, doch die andere Seite der Tür blieb still.
Es dauerte Minuten bis er sich endlich etwas entspannte und aufhörte zu zittern. Erledigt ließ er sich an der Tür hinab rutschen bis er auf dem kalten Boden saß. Seine Arme hatten seine Beine umschlungen und sein Kopf ruhte auf den Beinen. Kurz schloss er die Augen und versuchte die Szene die sich gerade abgespielt hatte Revue passieren zu lassen. Doch seine Erinnerung war jetzt schon schwammig und verblasst. Es kam ihn vor als wäre es Jahre her, dennoch konnte er sich noch ganz genau an Savios rote Augen erinnern. Gerade so konnte er ein zittern unterdrücken.
Schwach hievte er sich auf die Beine und schleppte sich zu dem weißen Metallbett das den meisten Platz in dem hellen Raum einnahm. Er ließ sich auf die Kante des Bettes fallen und ließ sein Blick über seine Frau schweifen. Sie sah aus als würde sie schlafen, nur ihr Haut ton war ein paar Nuancen heller als sonst.
Noch immer in Gedanken strich Michael ihr über den Kopf bevor er einen Kuss auf ihre Stirn hauchte.
Er wusste nicht was er gerade gesehen hatte, was da gerade geschehen war. Doch anscheinend war es vorbei und Ruby war in Sicherheit. Das war die Hauptsache. Egal was auf ihn zukommen würde, solange Ruby in Sicherheit sein würde, würde er alles schaffen. Sie machte ihn stark.
Lächelnd legte er sich neben Ruby in das kleine Bett. Schon fast automatisch schmiegte sie sich an ihn und er legte einen Arm um sie. Schon fast schlafend hauchte er ihr erneut einen Kuss auf die Stirn.
"Weißt du eigentlich wie sehr ich dich liebe?" seine Stimme war leise und brüchig. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief - wie so oft - neben Ruby ein.
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Alphas mate but another man's wife
Lupi mannariRubina hat alles, was man sich als normaler Mensch nur wünschen kann. Sie ist glücklich verheiratet, hat eine kleine Tochter und auch das Haus ist nun fast abbezahlt. Natürlich sind auch ein paar Dinge nicht ganz so fantastisch, wie beispielsweise d...
