Der Mann gegenüber von uns richtete seinen Blick sofort zu meiner Mutter. ,,Anna, schön dass du hier bist, ich habe mich sehr gut mit den beiden unterhalten und jede Menge spannendes Zeugs erfahren, wie wär's setzt dich zu uns" sagte er und stand auf.
Meine Mutter wich einen Schritt zurück und ich stand auf. Er blieb stehen und sah sie fragend an. ,Geh weg, geh weg von mir und meinem Sohn!" sagte sie in lautem Ton. In ihren Augen bildeten sich tränen. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich blieb einfach sitzen und sah erschrocken zu meiner Mutter.
,,Ich glaube wirklich es währe besser wenn sie jetzt gehen" sagte ich zu ihm und stand auf. Theo hielt meinen Arm fest aber ich ging einfach zu meiner Mutter.
,,Dich und deinen Sohn," fragte er ,,Liam ist genau so gut mein Kind, mein Fleisch und Blut Anna!" brüllte er sie an.
Ich sah mit geweiteten Augen zu Theo und ich meinem Hals bildete sich ein Klos. Ich sah verwirrt in eine Ecke des Raumes und meine Gedanken spielten verrückt. Ich war traurig, dann erschrocken und schlussendlich einfach nur sauer. Sauer auf meine Mutter, dass sie mir all die Jahre eine Lüge erzählt hatte. Sauer auf den großen blonden Mann der gegenüber von mir stand, dass er nichts gesagt hatte in der Zeit in der er hier war.
,,Liam" sagte meine Mutter mit einer wackeligen Stimmt und griff nach meinem Handgelenk. Ich Zog meinen Arm von ihr weg. Ich schreckte zurück und sah mich traurig an.
,,Wie konntest du mich all die Jahre anlügen, mir nicht's sagen, wie?" wollte ich von ihr wissen. In mir kam wieder ein unvorstellbares Gefühl von verwirrtheit und Hass hoch.
Theo sah mich nachdenklich an, als wenn er wissen würde was ich fühle.
,,Liam, ich wollte einfach nicht dass du weißt was dein Vater für ekelhafte Sachen gemacht hat bevor ich ihn verlassen habe, er war mit anderen Männern zusammen, hinter meinem Rücken!" sagte sie und ihre dunkelbraunen Augen wurden vor Hass noch dunkler. Aber in diesem Moment bemerkte sie wohl was sie da gerade getan und gesagt hatte.
Ich sah sie an und Tränen voller Enttäuschung stiegen in meine Augen. Ich und Theo sahen und entmutigt an.
,,Siehst du Anna, wie du dein Kind gerade verletzt hast?!" fragte Joseph meine Mutter. Er deutete mit der Hand auf mich und dann auf Theo.
,,Um Gottes Willen, Liam es tut mir so leid das war so doch gar nicht gemeint Schatz!"sagte sie und ging einen Schritt auf mich zu.
Ich hatte genug von dem Ganzen. Genug davon dass meine Mutter mich nicht so akzeptieren kann wie ich nun mal bin. Genug von den Lügen die sie mir über all die Jahre aufgetischt hatte. Einfach genug von allem!
Ich griff nach Theos Hand und zog ihm von seinem Stuhl hoch. ,,Wir gehen!" sagte ich zu ihm während ich an meiner Mutter vorbei ging. ,,Mann sieht sich!" rief ich während sie und Joseph uns verdutzt nachsahen. ,,Ich meld mich bei dir Joseph," sagte ich ,,ganz sicher!" uns schon flog die Tür hinter uns ins Schloss.
,,Liam, wo wollen wir denn jetzt bitte hin?" fragte Theo der dicht neben mir herlief. ,,Ich weiß es nicht, ok?!" zischte ich ihn an worauf hin ich ,,tut mir leid" murmelte.
Wir wahren die Hauptstraße schon fast bis zum ende gelaufen. ,,Ich weiß dass es vielleicht eine etwas unmoralische Idee ist, aber lass uns doch heute Nacht bei Derek im Loft schlafen. Peter ist nicht da und Derek wird von Stiles ja noch gesucht" sagte ich zu Theo.
Er blieb stehen und sah mich skeptisch an. ,,Naja, für eine Nacht wird es ja gehen, aber morgen suchen wir uns bitte was anderes!" sagt er zu mir und ging dann weiter.
,,Das was meine Mutter gemacht hat hat verdammt weh getan!" sagte ich während ich versuchte einzuholen.
,,Ich weiß Liam, aber wenigstens weißt du jetzt warum sie so gegen uns war" sagte er. ,,Aber Theo, er ist mein Vater, ich habe ihn doch eben erst kennengelernt, er ist vielleicht ja sogar nett!" sagte ich zu dem Jungen der neben mir lief.
,,Theo?" fragte ich ihn ,,ich will weg von hier, weg aus Beacon Hills, einfach irgendwo hin wo es mir besser geht, wo es und besser geht" sagte ich und griff nach seiner Hand. Seine Finger verschränkten sich in meine.
,,Ich auch, das kannst du mir glauben Liam, aber wir haben unsere Freunde hier dich ich nicht im Stich lassen werde und das solltest du auch nicht"
,,Weiß ich doch Theo, aber ich halte das hier irgendwann nicht mehr aus" sagte ich zu ihm und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
,,Weißt du eigentlich das du verdammt süß aussiehst wenn du das machst?" sagte er und lächelte mich an.
,,Wenn ich was mache?" fragte ich ihn verwirrt.
,,Die so zuckersüß mit der Hand durch die Haare fährst, ich könnte dahin schmelzen!" sagte er und sein grinsen vergrößerte sich.
,,Ich hab dich echt verdammt lieb, aber hör auf so schnulzig und kitschig zu sein Reaken!" sagte ich lächeln du zu ihm und fuhr mir mit Absicht nochmal durch die Haare.
Wir standen vor Dereks Loft. Ich war echt unsicher ob ich einfach rein gehen sollte, schließlich war er ja noch nicht wieder da.
Theo wollte gerade die große Schiebetür öffnen als ich ihm am Arm festhielt. ,,Herzschlag Theo, es ist jemand im Loft" sagte ich leise und vorsichtig zu ihm.
Er öffnete die Tür trotzdem nachdem er mich angesehen hatte.
Auf den ersten Blick konnte ich niemanden sehen. Aber nachdem Theo die Tür wieder zugeschoben hatte sah ich Stiles. Er kniete vor Derek's Schreibtisch und schien nach etwas zu suchen.
,,Stiles?" fragte Theo und ging an mir vorbei, auf ihn zu. Er schreckte hoch. Seine Augen waren ganz glasig und rot unterlaufen. ,,Hey" sagte er. Seine Stimme war ganz heißer und man konnte ihn nicht verstehen. ,,Derek" sagte er und einige Tränen rollten über seine Wange und klatschten auf den Schreibtisch vor ihm.
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Remember when...
Fiksi Penggemar,,Weißt du Theo, meistens sind es die schlauesten Menschen die die größten Fehler machen" ,,Und weißt du Liam, ich muss ganz schön schlau sein um diesen hier zu begehen" sagte er und presste seine Lippen auf meine. Theo und Liam konnten sich ja beka...
