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,,Gott, mit Danny okay" sagte er. Ich zog verwundert die Augenbrauen zusammen und stützte mich dann auf die Ellenbogen. ,,Okay" sagte ich lachend. Es störte mich nicht, ich hatte keine Probleme mit Danny, aber es amüsierte mich doch sehr.

,,Was gibt's denn da zu lachen?" fragte er mich und stütze sich auch auf. 

,,Naja, mich und Danny kannst du ja nicht vergleichen, dass ist ja wie der Himmel und die Hölle. Wobei ich offensichtlich die Hölle übernehme" sagte ich. Seine Augen weiteten sich und er starrte mich an. ,,Weißt du, für mich bist du der Himmel Liam, ich könnte mir nichts besseres vorstellen. Und das mit Danny, dass ist vorbei, da hatten wir noch nicht mal Kontakt" erklärte er. Ich schmunzelte und drückte ihm einen Kuss aus die Lippen. ,,Das ist vollkommen egal solange nur ich aktuell bin"

,,Theo, wir sollten besser schlafen, morgen ist Schule" sagte ich zu ihm und schaltete die Lampe neben meinem Bett aus. ,,Okay" sagte er ,,dann schlafe gut" Er drückte mir noch einen Kuss auf die Stirn ehe er sich mit dem Rücken von mir wand. 

Ich lag noch etwas wach und dachte über das nach was heute passiert war, das erste mal Mit Theo stand da natürlich an ganz erster Stelle. Ich dachte darüber nach an welcher Stelle ich in all dem Chaos jetzt ohne ihn stehen würde. Wahrscheinlich währe ich schon langst in meinem Zimmer alleine und einsam vor mich hin vegetiert. Wie eine einsame Frau mit ihren hundert Katzen in einem Haus am Stadtrand. In etwa der Position sah ich mich jetzt auch. 

,,Ich dachte du wolltest schlafen" sagte Theo plötzlich, aber ohne sich umzudrehen. ,,Zu viele Gedanken" erklärte ich mich. ,,Dann schlaf und vergiss sie." schlug er vor. ,,Okay, mach ich, ich hab dich lieb Theo" sagte ich und schloss meine Augen. Bevor ich ganz einschlief hörte ich noch ein ,,Und ich dich erst" 

Ein nerviger Ton dröhnte in meinen Ohren und ich öffnete schlagartig meine Augen. ,,Arg" murmelte ich und drehte mich auf die Seite rüber. Ich griff nach meinem Handy und schaltete den Alarm aus. 

,,Theo aufwachen" sagte ich und streichelte ihm über seine Schulter. Er murmelte irgendetwas unverständliches vor sich hin. Dann griff er nach meiner Hand und gab einen Kuss darauf. Und immer wenn er solche kleinen Gesten machte flogen in meinem Bauch tausend Schmetterlinge.

Ich richtete mich auf und taumelte ins Badezimmer. Ich stellte die Dusche an und zog mich dann aus. Kaum stand ich unter dem rieselnden Wasser fühlte ich mich viel wacher als zuvor. 

,,Liam, kann ich kurz Zähne putzen?" fragte mich Theo während er die Tür zum Badezimmer öffneten. Ich zog mit dern Hand den Duschvorhang etwas zur Seite und sah ihn an. So verschlafen, und mit noch geschwollenen Augen sah er doch zuckersüß aus.

Ich nickte und zog den Duschvorhang wieder zu.

Ich kam aus der Dusche und Theo war schon wieder in mein Zimmer verschwunden. Ich zog mich an und beeilte mich um wieder in mein Zimmer zu kommen.

,,Wir sind spät dran, Frühstück fällt heute leider für und beide aus" sagte ich. Ich griff schnell nach meinem Rucksack und zog Theo, der sich gerade ein Shirt anzog, hinter mir aus dem Zimmer heraus.

,,Nicht so schnell bitte" sagte er als wir die Treppe runtereilten ,,morgen stellst du dir den Wecker bitte früher, oder geht so lange duschen" 

Meine Eltern saßen beide am Küchentisch und sahen uns verschlafen an. Als mein Vater Theo erblickte wich er sofort mit dem Blick woanders hin. ,,Tschüß Mama, tschüß Papa" sagte ich und verschwand mit Theo aus der Tür.

Wir saßen schon beide im Auto und fuhren Richtung Schule. ,,Meinst du, du nennst Joseph auch irgendwann mal Papa?" fragte Theo mich. Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht dass ich ihn irgendwann überhaupt noch mal sehen will. Aber zu Theo sagte ich nur ,,Vielleicht" 

Theo hielt vor der Schule und wir stiegen aus. Einige andere Schüler sahen uns verwundert an, da ich und Theo sonst immer nur stritten. Ich sah ihn kurz über meine Schulter hinweg an und ging dann auf Scott zu der am Eingang auf mich wartete. Theo ging in eine andere Richtung. 

,,Scott" begrüßte ich ihn und gab ihm die Hand. 

,,Hör zu, mein Vater, also mein richtiger, war vor einigen Tagen plötzlich bei mir zuhause. Und gestern, als wir von der Tierklinik wieder da waren war er bei mit und Theo. Ob du es glaubst oder nicht, aber er hat ein Rudel und ist deren Alpha. Dazu kommt noch das er eine Kette mit einem Anhänger trägt der genau das gleiche Zeigt wie die Zeichen auf Dereks Brust" 

Er sah mich ganz entgeistert an, als wenn er es mir nicht glauben würde. ,,Liam, willst mir hier gerade sagen das dein Vater und sein Rudel unsere Freunde töten?"  fragte er und wir blieben mitten auf dem Schulflur stehen.

,,Ich weiß dass es echt verrückt klingt aber das ist die Wahrheit, als ich ihn gestern darauf angesprochen habe ist er wütend aus dem Zimmer abgehauen" sagte ich zu ihm.

,,Aber ich dachte er ist Tod?" fragte er.

,,Alles eine Lüge meiner Mutter, und das alles nur weil er seine Mutter mit einem anderen Mann betrogen hat und sie dachte es währe ein schlechter Einfluss auf mich. Aber im Endeffekt ist es ja so oder so zwischen mir und einem anderen Mann zu etwas gekommen" 

,,Und du bist nichts sauer auf sie?"


,,Du kannst dir gar nicht vorstellen wie Sauer ich bin und-" Ich unterbrach mitten im Satz da mich jemand an der Schulter herumdrehte. 

Ich sah in braune Augen mir stockte wieder der Atem

Remember when...Where stories live. Discover now