Warum musste meine Mom damals sterben?
Mediziner würden jetzt sagen, sie hatte eine Schwangerschaftsvergiftung und ihr Körper war nicht stark genug. Diese Gedanken riefen alte Erinnerung hervor. Als ich mit meinen Vater auf der Couch saß und alte Fotoalben durchblätterte. Es war alles anders. Um einiges besser als jetzt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt echt das Gefühl, ich könnte es auch ohne meine Mom schaffen, sie wacht ja schließlich immer über mich. Wie naiv diese Vorstellung war. Sie ist tot. Sie macht überhaupt nichts mehr. Und das alles wegen mir. Eine Träne kullerte mir über die Wange. Mein Vater hatte mir immer gesagt, sie wollte, dass ich lebe, auch wenn sie es nicht mehr miterleben würde. Mir fiel ein, dass ich sie seit Jahren nicht mehr auf dem Friedhof besucht hatte. Ich hatte einfach nicht daran gedacht. Nein, vergessen hatte ich sie nicht. Ich hatte ein Bild von ihr direkt über meinen Bett angebracht. Ich will sie immer bei mir haben, wenigstens ein Bild. Aber nein, nicht mal in den letzten Tagen hatte ich an sie gedacht. Wie egoistisch von mir, wie konnte ich nur so dumm sein. Ich würde mich am liebsten dafür selbst schlagen, aber das bringt hier in der Klinik nur noch mehr Probleme, auf die ich jetzt echt keine Lust habe. Am 23.04. machte sie ihren letzten Atemzug. Meine Geburtszeit am 22.04. um Mitternacht, aber mein Vater wollte nicht, dass ich am selben Tag, wie der Todestag meiner Mom, meinen Geburtstag feiere, dafür bin ich ihm bis jetzt dankbar. Ich hatte eigentlich eine schöne Kindheit, ich war viel draußen und ich liebte es in der Natur zu sein. Freiheit. Einfach von allen Verpflichtungen frei zu sein. Ich war noch nie der Handysuchti und wollte es auch nie werden. Instagram? Facebook? Twitter? Ich kannte all diese Apps, aber mir reichte WhatsApp. Ich nutzte meinen Speicher lieber mit Naturbilder, aber was ist daraus geworden. Nichts. Nun liege ich hier. Im Krankenhaus. Diese ganzen Erinnerungen an früher rührten mich zu Tränen und ich genoß meine Einsamkeit. Aber natürlich konnte man nicht mal im Krankenhaus seine Ruhe haben. *Klopf Klopf*
Ich sagte nichts, am Ende ist es noch Bea und meine Vater, die eh nur auf Fake-Love machen. Auf die zwei habe ich jetzt auch keine Lust. Ich will einfach allein sein mit meinen Gedanken. Mit einen Gedankenblitz ist mir klar, dass es auch die Ärztin sein könnte und ich stellte mich schlafend.
Ich hörte wie jemand ins Zimmer kommt.
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Das ewige Spiel
FanfictionEs geht um Kyra-Jolie oder einfach kurz Juli. Sie hat es mit den ewigen Spiel auf sich genommen und muss nur das Spiel meisten mit all den Hohen und Tiefen. Das Spiel geht um alles und nichts, denn es ist das Spiel des Lebens. Gewinnen oder verlier...
