25 - Versteckt oder nicht

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Ich beobachtete einen RTW und ein NEF wie sie auf die Einfahrt abbogen und in der Garage parkten. Leider konnte ich nicht sehen, wer die Leute waren, aber ich höre definitiv Julias Stimme. Sofort gingen alle Alarmglocken bei mir an und ich rannte nach Hause. Puh. Dort angekommen wartete schon Tia auch mich. Sie sah echt übel zugerichtet aus. Wahrscheinlich hatte der Zuhälter echt ernst gemacht. Was fällt dir ein, du kleines Miststück? Wie kannst du mich nur bei diesen Typ da verpfeifen? Bist du jetzt völlig übergeschnappt?! Immer mehr Angst machte sich in mir breit, da Tia zunehmend aggressiver wurde. Meine Knie waren schon butterweich, als die erste Faust in meinem Gesicht landete. Ich war zu Boden gestürzt und auf mir saß Tia, die mit beiden Fäusten auf mich einschlug. Schützend nahm ich meine Hände vors Gesicht. Nach einem heftigen Schlag auf den Bauch wurde bei mir alles schwarz.

Julia Mertens Sicht
Nach einem Fehleinsatz machte ich mich mit meinen Kollegen auf den Rückweg zur Wache. Wir waren schon fast da. Plötzlich legte Franco eine heftige Bremsung hin. Was geht denn jetzt ab? Ungefähr fünf Meter vor uns lag eine Person. Sofort stand ich auf und ging zu dem Mädchen. Sie hatte ein ordentliches Veilchen. Hallo, kannst du mich hören, klopfte ich ihr gegen die Wange. Sie hatte Puls, aber warum war sie bewusstlos. Erst als ich ihr einen Schmerzreiz setzte, klarte sie langsam auf.

Julis Sicht
Mein Bauch tat höllisch weh. Ich fühle nur Schmerzen. Jemand sprach mit mir, aber ich konnte nicht hören, was die Personen sagten. Meine Augen waren so schwer, dass ich sie nicht öffnen konnte. Ich wollte doch einfach nur schlafen.

Julia Mertens Sicht
Zum Glück war hinter uns gleich der RTW und wir konnten sie durchchecken und an die Geräte anschließen. Beim Bodycheck war mir aufgefallen, dass sie einen brettharten Bauch hatte, der wahrscheinlich von den ganzen Hämatomen kam. Wir mussten jetzt echt Hackengas geben, damit sie es noch schafft.

Julis Sicht
Ich wurde erst wieder in einem großen weißem Raum wach. Aber dabei war doch Tia gerade bei mir gewesen. Wo bin ich? Wo ist Tia? Ist sie irgendwo? Mein Puls stieg rasant an und ich hatte zunehmend mehr Angst, dass sie sich hier irgendwo verstecken konnte. Ich war schon schweißgebadet, als dann auch noch dieses dumme Gerät an fing zu piepsen. Trotzdem ließ ich keine cm von dem Zimmer unbeobachtet. Ich war schon halb aus dem Bett rausgesprungen, als auch noch eine Schwester auf mich zu kam.....

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