14 - Spielstopp gibt es nicht

599 33 1
                                        

Zimmer Nr. 13. Ok ihr Zimmer musste am Ende des Ganges sein. Zimmer 12, ich ging weiter, Zimmer 11 und 10..... Zimmer 2., neben der Tür war ein kleines Fenster. Ich musste echt schlucken, als ich sie so sah. Sie war intubiert und hing an vielen Geräten. Ich sollte da liegen. Man f*ck. Was kann ich eigentlich? Die arme Juli., schoss es mir durch den Kopf. Ich war wie versteinert. Ich starrte regelrecht auf ihren leblosen Körper. Warum?!,Tränen stiegen mir zuerst hoch und kullerten über meine Wangen. Ich war wie gelähmt. Alles ging an mir vorbei wie ein Film. Ich sah die ganzen Erinnerungen mit ihr vor mir. Ich wollte sie einfach nur noch in den Arm nehmen. Ich wollte zu ihr, aber irgendwas hinderte mich daran. Ich wollte sie einfach nicht noch mehr verletzt. F*ck man. Warum bin ich so?, ich war völlig in Gedanken versunken, als mich jemand am Arm berührte und mich fragte: Alles in Ordnung bei Ihnen?, es war eine weibliche Stimme. Ich schaute zu ihr und merkte, dass es wahrscheinlich die Stationsärztin war. Ja, alles gut bei mir, aber was ist mit ihr., fragte ich nun. Auf Ihre Antwort musste ich nicht warten: Es gab ein paar Komplikationen bei ihrer Op, aber sie wird morgen aus dem Koma erwachen und dann schnell wieder gesund werden, mmh., informierte sie mich liebevoll. Sie war echt lieb. Willst du nicht zu ihr?, fragte sie mich. Doch, sagte ich nicht wirklich überzeugend. F*ck man. Ich wollte hier plötzlich einfach nur nicht weg. Ich konnte sie nicht so leblos sehen, sonst war sie immer so aktiv und lebensfroh und jetzt?! Lag sie da einfach. Ich hörte die Ärztin noch fragte, was los sei. Ich war einfach am Ende und rannte los. Juli lag leblos da und ich schaffte es nicht sie zu besuchen. Ich rannte durch Gänge, durch das Treppenhaus bis ich nicht mehr konnte. Ich war wie ausgelaugt, ohne sie war ich so leer. Ich trat gegen die Wand. F*ck man. Ich schlug die Hände über meinen Kopf zusammen und lies mich auf den Boden sinken. Juli, Juli, sagte ich leise. Warum?! Warum sie? Warum nicht ich? Ich schaffte es nicht mehr meine Tränen zurück zuhalten.

Wenn Ihr Kritik habt, schreibt sie in die Kommentare.
Lg

Das ewige SpielGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt