7 - Eigentor?

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Ich saß weiterhin auf dem Klodeckel. Du Hu**. Schlam**; büßen, ich hörte ihre Wörter immer und immer wieder. Doch da war noch eine andere Stimme. Julias Stimme. Ich schüttelte meinen Kopf um mehr Klarheit zu bekommen, doch Tias Stimme war dominanter. Ich versuchte sie auszublenden. Juli, mach bitte die Tür auf. ,drang es langsam zu mir durch. Ich musste Tia vergessen. Konnte ich aber nicht. Es begann sich alles zu drehen, ich sah Tia und hörte ihre Worte. Ich war schon langsam wie weggetreten, als ich neue Stimmen neben Julias hörte. Ich kannte diese nicht, aber sie wurden immer lauter, fast schon bedrohlich. Mein Herzschlag legte einen Zacken zu und ich wollte einen großen Zug Luft nehmen, während alles zu schwangen begann und ich das Gleichgewicht verlor.
Schwarz. Alles Schwarz. Juli, alles in Ordnung bei dir?, war das letzte was ich hörte.

Julias Sicht
Es hatte einen dumpfen Schlag gegeben. Juli, alles in Ordnung bei dir?, schrie ich. Keine Antwort. Ich hämmerte gegen die Tür, Juli, kannst du mich hören?. Nichts. Keine Antwort. Wir müssen da rein., sagte ich zu den anderen. Linda hat zum Glück schon die Polizei informiert und sie kammen gerade den Flur entlang. Es waren Hannah und Paul. Ich schilderte ihnen kurz was passiert war und dann warf sich Paul gegen die Tür und sie sprang auf. Ich stürmte auf Juli zu. Sie war bewusstlos. Eine ordentliche Platzwunde am Kopf hatte sie auch. Aber viel wichtiger war die Atmung. Sie war nur schwach vorhanden und ihr Herz schlug fast nicht mehr.

Kyra-Jolines Sicht
Ich sah ein helles, warmes Licht. Es sah so einladend aus. Ich hatte keine Schmerzen, keine Panik. Alles war so beruhigt, eine Reise ins Ungewisse. Es war alles so angenehm. Ich sah in der Ferne meine Mutter, so wie ich wie sie mir immer vorgestellt hatte. Sie lächelte. Ich rannte förmlich auf sie zu. Ich wollte sie endlich bei mir haben. Ganz nah. Sie einfach in den Arm schließen. Mittlerweile stolperte regelrecht auf sie zu. Doch irgendwas zog mich zurück in ein dunkles Loch. Ich will nicht zurück. Ich möchte zu meiner Mom. Neeeiiiinnn, schreie ich, jedoch lautlos. Maaammmmaaaaa. Nun werde ich endgültig weggerissen.

Julias Sicht
Wir begannen die Reanimation. Schock. Nichts. Schock. Nichts. Bitte Juli, du bist noch so jung. Schock. Nichts. Doch da war eine Frequenz. Sie stieg. Erleichterung machte sich bei allen breit. Wir mussten sie intubieren, da sie immer noch nicht selbstständig atmete.

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