Kapitel 12

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Mittlerweile sind drei Tage vergangen. Ich bin am Ende meiner Kräfte und mache mir mehr Sorgen um mein Kind als um mich. Ich höre wie eine Tür auf geht, das Mädchen kommt wieder in diesen Raum. Wieder mit ein wenig zu Essen. „Du bist das Mädchen aus den Park von damals." sage ich wie aus dem nichts. Sie sieht mich an und lächelt. „Allerdings, ich bin euch damals hinterher gegangen und habe gehofft dich durch meine Aktion los zu werden." ich rolle mit meinen Augen.

Wie lächerlich sie doch ist. „Ok wenn du meinst. Könntest du eigentlich das Messer aus meinem Bein ziehen?" frage ich höflich aber sehr provokant. „Nein, wer nicht hört muss fühlen. Außerdem tut dir Schmerz gut. Vielleicht wirst du dadurch weniger jämmerlich." lacht sie. „So ich werd dir jetzt wieder dein Essen geben." sie fängt an mich zu füttern, ich schlinge das Essen in mich hinein.

Als ich alles gegessen habe setzt sich das Mädchen auf einen Stuhl gegenüber von mir. „Jungkook muss dich ja wirklich lieben, immer noch keine Spur von ihm. Lässt dich hier verrotten mit seinem Kind." sagt sie während sie ein anderes Messer vom Tisch nimmt und es schärft. „Sei still" zwischen ich. „Oh. Tut mir leid. Kannst du die Wahrheit nicht ertragen? Wie kommt jemand wie du nur an ihn ran...verrate mir dein Geheimnis." lächelt sie mich teuflisch an.

Ich gebe ihr einen bösen Blick und sage ihr provokant die Wahrheit. „Ich habe nix gemacht, Jungkook war derjenige, der mich angesprochen hat." sie rollt mit ihren Augen. „Ja klar, jemand wie er spricht sowas wie dich an." sie rollt wieder mit den Augen und lacht dabei. „Du bist schon ein dummes Ding!" sie legt das Messer beiseite und sieht mir in die Augen. Wie gerne ich doch nur sie schlagen will.

„Was mache ich mit dir...lasse ich dich weiter warten oder töte ich dich gleich? Oder!" sie nimmt wieder das Messer in die Hand und richtet es auf mein Unterleib. „Ich nehme dir nur das, wie du es nennen würdest, wertvollste Geschenk deines Lebens!" ich breche in Panik aus und zapple wie wild auf meinem Stuhl rum. „Bitte, du kannst mich foltern wie dir lieb ist. Aber tu meinem Baby nix an!" sie lacht. „Lächerlich, einfach nur lächerlich!" sie richtet das Messer gegen meinen Hals.

Sie ritzt ihn ein wenig auf, so das ich furchtbar stark blute aber nicht verbluten kann. Mein Blut fließ meinen Hals runter und saugt sich in mein weißes Shirt. Sie legt das Messer wieder weg und steht von ihrem Stuhl auf. „Du wirst schon noch wissen wo dein Platz ist." mit diesen Worten dreht sie sich um und verlässt den Raum, den sie hinter sich abschließt. Ich lasse meinen Kopf hängen. „Verdammt Jungkook wo bist du?" Murmel ich vor mich hin. „Hat sie recht? Hat er mich und unser Kind schon aufgegeben? Nein, nein das kann nicht sein!" grübel ich vor mich hin, sofort fallen mir seine Worte ein.

An dem Tag wo ich ihm erzählt habe, dass wir ein Kind erwarten. „Ich werde dich und das Kind beschützen." Jungkook wo bleibst du. Auf einmal gibt es eine Riesen Knall. Ich schaue zu Tür wo der Knall herkam. Mein Herz fängt an zu rasen. „Ist die jetzt vollkommen durch geknallt...wenn ja wars das jetzt für mich." mit einem weiten Knall geht die Tür auf...

Mr. Right (ReaderxJungkook)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt