18. Kapitel das Feuer

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Hallo zusammen,

neue Woche, neues Kapitel.

ich hoffe Ihr habt mir den cliffhänger im letzten Kapitel nicht übel genommen und wünsche Euch viel spass beim nächsten Kapitel... wobei wirklich spassig wird es nicht.. so und mehr verrate ich euch nicht, aber ich denke der Kapitelname ist Hinweis genug  ;-)



18. Kapitel das Feuer

Er zog noch mehr an meinen Haaren, zwang mich auf die Knie und dann auf die Beine. Diese waren noch etwas taub und zitterten unkontrolliert aber irgendwie blieb ich stehen als er meine Haare plötzlich losliess. Ich hätte auch keine Zeit zum zusammenklappen gehabt, keinen Moment später schloss sich seine Hand um meinen Hals und hob mich so weit hoch, dass ich noch knapp mit den Zehenspitzen den Boden berührte und mein Gesicht auf gleicher Höhe wie seins war. Meine Arme füllten sich bleischwer an, meine Finger waren zu steif um sich an seinen Armen festzuhalten und so fielen sie nutzlos wieder hinab.

,,ich werde nie vergessen was ihr ihr angetan habt damals. Ich habe sie geliebt. Und diese Köter haben sie getötet. Deinetwegen. Wegen so etwas Nutzlosem wie dir wurde dieses wunderschöne Geschöpf getötet." Fauchte er und seine Nase berührte fast meine. Er drückte noch etwas fester zu und ich bekam wieder keine Luft mehr, er hob mich in die Luft und schleuderte mich gegen einen Baum.

Ein stechender Schmerz in meinem rechten Brustkorb sagte mir dass dieses Mal wirklich eine Rippe gebrochen war. Mein linker Arm, auf dem ich gelandet war, fühlte sich gebrochen an, ich versuchte mich aufzustützen, doch mein vergipstes Handgelenk gab unter mir nach . Ein rasselnder Atemzug später war er schon wieder bei mir. Er strich mir sanft ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht, bevor er mich wieder an den Haaren halb hochzog.

,,damals setzte ich meine Gabe das erste Mal ein. Ich konnte sie nicht beherrschen. Konnte mich nicht bewegen. Ich musste zusehen wie diese Monster sie auseinander gerissen und verbrannt haben. Während ihr euch auf den Weg zu eurer Siegesfeier gemacht habt und ihr euch geärgert habt dass ich euch entwischt war sass ich auf dieser verdammten Lichtung bis ihre Asche kalt und ihr Körper nur noch Staub war."

Mit diesen Worten zog er mich an den Haaren über die Lichtung bis er mich ruckartig losliess und anfing vor mir hin und her zu schreiten. während mein Kopf auf den Boden knallte und versuchte durch das Dröhnen darin seine Worte zu verstehen. *Er ist damals nicht geflohen. Er war damals unsichtbar auf der Lichtung. Ohne dass jemand aus dem Rudel ihn gesehen oder gerochen hatte. Niemand hatte ihn bemerkt obwohl sie nach ihm gesucht hatten.*

,,Ich gebe zu dass ich dich damals einfach nur töten wollte. Aber wäre ich meiner Liebsten beim Verbrennen zusah wurde mir schnell klar, dass das zu gnädig für dich wäre. Ich wollte dir Alles nehmen wie du mir Alles genommen hast. Und so fing ich an zu planen, zu beobachten und warten. Während du dich bei diesen Mistkötern herumgetrieben hast habe ich auf eine Gelegenheit gewartet dass sie unvorsichtig werden und ich sie mir einzeln vornehmen konnte. Doch dann kam dieser Schulungskurs für Polizisten in Portland. Es war einfach zu verlockend."

Sagte er und blieb neben meinen Beinen stehen seine Stimme hatte zu Ende fast süss geklungen. Ich schluchzte laut auf und formte ein stummes ,,nein" *Charlie ist meinetwegen gestorben?!*

,,und was machst du?" Fauchte er plötzlich und ein stechender Schmerz schoss in meinem Oberschenkel als er mir einen Tritt verpasste. Ich hörte den Knochen brechen und schrie auf, doch nur ein Wimmern verliess meinen Mund. ,,Du haust einfach nach New York ab und kehrst denen, die für dich gekämpft haben den Rücken? Da beschloss ich sie alle auszurotten und dir am Ende die frohe Botschaft zu verkünden bevor ich dich umbringe und so pendelte ich zwischen Forks und NY hin und her. Es war so eine Freude dich so am Boden zerstört zusehen, doch du hast dich schnell erholt und .. neue Verbündete gefunden." Den letzten Teil sagte er mit solchen Abscheu dass mir übel wurde. Ich schloss die Augen und betete dass er mich einfach töten möge. Ich konnte nicht mehr ertragen. ,,und es ging dir viel zu gut." Flüsterte er fast. Ich regte mich nicht. Anscheinend hatte er nicht das Leben beobachtet das ich gelebt hatte, den viel zu gut oder auch nur wirklich gut ging es mir schon lange nicht mehr.

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