A new year Begins...
Es war einmal...
Vor gar nicht allzu langer Zeit. Da waren ein paar außergewöhnlichen Leute auf einer Schule namens HOGWARTS. Doch dieses Jahr schien interessanter zu werden, als sie es sich gedacht hatten...
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Emma Watson - Belle
Der Mond strahlte hell durch mein Fenster und somit war es mir unmöglich auch nur ein Auge zu zutun. Ich zog mir eines meiner Lieblings Kleider und eine Jacke an und entschied auf den Astronomieturm zu gehen. Ich schnappte mir meine kleine Tasche in der ich meine Bücher aufbewahre und ein bisschen Schreibzeug um alles was mir einfiel festhalten zu können. Ich zog mir noch eine Decke aus der Kommode und lief dann so leise wie ich konnte durch die Gänge des Schlosses.
Schließlich kam ich am Turm an und schritt die Stufe hinauf. Ich öffnete die Tür nur so weit, dass ich hindurch schlüpfen konnte und schloss sie leise hinter mir. Ich ging an das Geländer legte meine Tasche ab und sah auf den, durch den Mond beleuchteten, Schlosshof. Ich hatte den perfekten Blick auf den Hof, da erkannte ich vier Gestalten. Wer war das und besonders wer trieb sich mitten in der Nacht an der peitschenden Weide rum? Doch als ich noch einmal genauer hinsah, waren sie verschwunden.
Ich schüttelte den Kopf. Ich war wahrscheinlich einfach nur zu müde, sodass mein Verstand mir schon einen Streich spielte. Die Decke, die ich mir umgelegt hatte war schön warm. Ich nahm mein Buch aus der Tasche und öffnete es auf der Seite auf der ich aufgehört hatte und las bis die Sonne wieder aufging. Das sanfte Orange in das der Turm langsam getaucht wurde, alarmierte mich, da ich jetzt gehen musste um noch unbemerkt in den Gemeinschaftsraum zu gelangen. Alle meine Sachen verschwanden in der Tasche und ich stand auf blieb jedoch erstarrt stehen, als ich wieder vier Gestalten auf dem Hof erkannte. Ich war mir sicher, dass dies vier männliche Personen wahren ungefähr in meinem Alter, doch wer genau konnte ich nicht erkennen. Dann wurde mir schlagartig bewusst, dass das bedeuten musste, dass die Gestalten, die ich im Dunkeln gesehen hatte, doch keine Einbildung gewesen ist. Ohne weiter darüber nachzudenken lief ich in den Gemeinschaftsraum, der Ravenclaws und auf mein Zimmer, welches ich mir mit einigen Mädchen teilte. Ich schmiss alles unters Bett und legte mich für die zwei Stunden Schlaf, die mir och blieben, ins Bett und schloss die Augen. Jedoch wollten mir diese vier Männer nicht aus dem Kopf gehen. Sie waren bei mir in der Stufe und ich war fest entschlossen herauszufinden wer sie waren und was sie bei Vollmond draußen wollten.
Als ich dann durch das Getuschel und Gerede im Schlafsaal geweckt wurde war es schon sehr hell. Anstatt noch ein bisschen im Bett liegen zu bleiben, stand ich gleich auf und zog mir meine Uniform an. „Hey alles okay Belle? Du bist so ruhig heute Morgen.", erkundigte sich Jane. Sie war eine meiner besten Freunde hier in Hogwarts geworden und ich wusste, dass ich ihr alles erzählen konnte, doch ich hatte das Gefühl, dass dies meine Aufgabe war und auch bleiben durfte. Also schüttelte ich den Kopf. „Alle in Ordnung. Habe nur nicht so viel geschlafen." Wie auf Kommando musste ich gähnen. Jane lachte: „Ich wette mit dir um einen Schokofrosch, dass du wieder die ganze Nacht gelesen hast." „Erwischt!", gab ich zu und hob dazu die Arme. Ich war ein Bücherwurm. Wenn man mich glücklich machen wollte schenkte man mir einfach ein Buch, welches ich noch nicht gelesen habe, und schon bin ich glücklich. Es gab nichts Besseres, als einen Kamin und einen guten Tee oder Kakao und ein Buch, das darauf wartet gelesen zu werden. Ich nahm meine Schultasche hackte mich bei Jane unter und lief mit ihr gemeinsam zum Frühstück. Ich setzte mich an irgendeinen Tisch, da man beim Frühstück gemischt saß, und tat mir etwas zu essen auf. Das Buch über Verwandlung aufgeschlagen aß ich mein Müsli. Ich war total vertieft in das Kapitel über Animagi, als ich das Gefühl nicht loswurde beobachtet zu werden. Ich sah mich so unauffällig um wie möglich, als sich mein Blick mit seinem kreuzten. Adam besser bekannt unter dem Namen: Biest.
Er starrte mich an und ihn schien es auch nicht zu interessieren, dass ich dies bemerkte. Seine Blicke schienen nur noch intensiver zu werden. Was wollte er denn von mir? Ich tippte Jane unter dem Tisch an, doch sie unterhielt sich angeregt mit Kida und bemerkte nichts, doch bevor mich an sie wenden konnte tauchte vor mir jemand auf und quetschte sich zwischen mich und Jane, die sich nun über ihn beschwerte.
„Belle, wie geht es die denn an diesem wundervollen Morgen?", fragte Gaston mit seiner schmalzigen Art. Ich verdrehte die Augen und klappte mein Buch zu. „Es ging mir wesentlich besser, als du noch nicht hier warst." Ich schnappte meine Tasche stopfte das Buch hinein und stand auf. Gaston tat es mir gleich und lief mir hinterher obwohl ich gehofft hatte er würde an der Bibliothek halt machen, doch selbst dort folgte er mir.
„Kann ich dir behilflich sein?", fragte er und machte Anstalten mir mit den Büchern zu helfen, doch ich schlug seine Hand weg. „Ich wäre zuerst damit bedient, wenn du mich allein lassen würdest.", zu diesen Worten fügte ich ein kokettes Lächeln hinzu. Er kam immer weiter auf mich zu und drängte mich gegen eines der Bücherregale. „Warum bist du nur so abweisend zu mir? Die meisten wären froh von mir so umworben zu werden." Er roch an meinem Haar, doch es war niemand in der Nähe, der mich hören würde so entschloss ich mir selbst zu helfen. Ich trat ihm so fest auf den Fuß wie ich konnte und drückte ihn mit aller Kraft von mir. „Halt dich von mir fern.", fauchte ich. Er lachte: „Das kann ich nicht meine Schöne. Ich empfinde etwas für dich und das kann ich nicht einfach ignorieren." Er beugte sich vor und versuchte mich zu küssen, doch bevor er das tun konnte wurde er nach hinten gerissen.
„Sie hat doch gesagt, dass du sie in Ruhe lassen sollst.", knurrte Adam, der uns anscheinend gefolgt war. „Was willst du jetzt tun Biest? Mich beißen?", zischte er herablassend. Sie beiden stritten weiter, doch anstatt dazwischen zu gehen, schlich ich mich aus der Bibliothek und lief mir meinem neuen Stapel an Büchern in meinen Schlafsaal. Ich ordnete sie mein Regal und packte die Sachen, die ich für den Unterricht brauchte und machte mich auch schon auf den Weg dorthin.