A new year Begins...
Es war einmal...
Vor gar nicht allzu langer Zeit. Da waren ein paar außergewöhnlichen Leute auf einer Schule namens HOGWARTS. Doch dieses Jahr schien interessanter zu werden, als sie es sich gedacht hatten...
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Bridgit Mendler-Honeylemon
Dumbledore hatte gerade seine Rede beendet, da fing auch schon das Getuschel an. Milo und Wasabi diskutierten über Pro und Contra Argumente des Turniers und philosophierten darüber, ob sie mit machen würden oder nicht, doch ich interessierte mich nicht für diese Frage, das Einzige was mich beschäftigte war die Sorge um Hiro. Dumbledore hatte gesagt, dass alle ab fünfzehn Jahren teilnehmen konnten und das war seine Chance. Er würde keinen Moment zögern. Er würde seinen Namen in den Feuerkelch werfen. Ich blickte den Tisch entlang und suchte nach meinem kleinen Bruder, doch ich fand ihn nirgends. Ich suchte die große Halle ab und sah Hiro gerade noch mit Hicks aus der Halle laufen.
„Tadashi? Ist alles in Ordnung?", fragte Anna, die mir gegenüber saß. Ich schüttelte den Kopf um die Gedanken zu vertreiben. „Ja. Alles in Ordnung. Ich muss los. Wir sehen uns nachher im Gemeinschaftsraum.", meinte ich und erhob mich von der Bank. Wasabi wollte gerade etwas sagen, da war ich auch schon weg. Ich lief aus der großen Halle in der Hoffnung meinen Bruder davor anzutreffen, doch er war nicht mehr da. Ich war zu langsam gewesen.
„Ich Dummkopf.", verfluchte ich mich selbst, da ich nicht in der Lage war schneller zu denken und danach zu Handeln. „Aber, aber Tadashi. Als Vertrauensschüler flucht man doch nicht.", meinte Honeylemon, die draußen auf den Treppen gesessen hatte. Ihre fröhliche Art brachte mich dazu mich wieder ein bisschen zu entspannen. Sie lächelte und kam auf mich zu. „Ist alles in Ordnung. Du siehst besorgt aus." Ich nickte. „Mein Bruder. Er ist fünfzehn, also alt genug um sich bei diesem gefährlichen Turnier anzumelden.", Ich schüttelte den Kopf und setzte mich mit Honey auf die Treppe, auf der sie vorher gesessen hatte, „So wie ich ihn kenne überlegt er nicht lange sondern entscheidet einfach ohne Rücksicht darauf zu nehmen auf andere und auf die Konsequenzen. Ich meine er könnte sich etwas brechen oder sogar umkommen wenn er gezogen wird."
Ich rieb mir das Gesicht mit meinen Händen und versuchte mich weiterhin zu beruhigen. Honey lächelte auf ihre süße, natürliche Art. Bei ihr konnte man sich immer sicher sein, dass es ernst gemeint war. „Wenn er gezogen wird. Du machst dir viel zu viele Sorgen. Ich mein Dumbledore wird schon einen Grund haben die Altersgrenze so zu setzten, wie er sie gesetzt hat. Außerdem melden sich bestimmt noch mehr Leute aus eurem Haus an und nicht nur dein Bruder.", sagte sie und ihre Worte klangen so logisch, dennoch suchte ich nach Fehlern in ihrer Argumentation. Und dann viel es mir wie Schuppen von den Augen. „Ich melde mich auch an.", entschloss ich. Sie sah mich verwirrt an. „Wie kommst du denn jetzt auf diese Idee? Ich dachte eher, dass du gegen das Turnier bist?" Ich nickte wieder und stand auf. „Doch wenn ich meinen Namen ebenfalls zu denen aus Ravenclaw schmeiße, dann wird die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass Hiro gezogen wird." „Und war wäre wenn ihr Beide gezogen werdet?" „Dann kann ich ihn beschützen. Wenn er und ich ein Team bilden, dann kann ich ihn vor Gefahren beschützen." „Tadashi. Du widersprichst dir selbst. Du willst nicht, dass Hiro seinen Namen hinein wirft, da er es nur für sich tun würde und er deine Sorge wahrscheinlich nicht versteht, doch jetzt hast du die „brillante" Idee deinen Namen ebenfalls hinein zu werfen um die Wahrscheinlichkeit, dass er gezogen wird zu verringern. Wenn ihr beide gezogen werdet, wirst du ihn beschützen, doch wenn nur du gezogen wirst machst du genau das was du deinem Bruder vorwirfst zu tun.", wiederholte sie alle mögliche Szenarien. „Nein. Du verstehst das falsch! Ich will Hiro beschützen. Ich werfe meinen Namen nur deshalb in den Kelch. Um ihn zu beschützen. Nicht um mich freiwillig diesen Gefahren auszusetzten. Würdest du es tun?"
Sie blickte betroffen zu Boden: „Ich würde es nicht der Gefahren und des Preises wegen tun, sondern für mein Haus und um zu wissen was ich kann. Ich werde mich auf jeden Fall anmelden, so wie ich mitbekommen habe sind in meinem Haus einige, die das auch tun außer Baymax natürlich. Er macht sich wahrscheinlich genau solche Sorgen um Hiro wie du."
Ich nickte. Baymax. „Tut mir leid, aber du hast mich gerade auf eine Idee gebracht. Wir sehen uns morgen im Unterricht.", meinte ich und legte ihr dankend eine Hand auf die Schulter. „Bitte lass es keine dumme Idee sein.", war das Letzte was ich von ihr hörte. Ich lief durch die Gänge auf der Suche nach Baymax, da Baymax normalerweise überall war, wo Hiro sich ebenfalls aufhielt. Somit war die logische Schlussfolgerung: Finde ich Baymax finde ich auch Hiro. Und wie schwer konnte wohl sein einen gigantischen Marshmallow Roboter zu finden? Um ehrlich zu sein. Schwieriger, als man zu denken vermochte.
Ich lief erst in Richtung Hufflepuffräume, doch dort fand ich nur Olaf, der versuchte nicht zu niesen sobald er an einer Blume roch, obwohl er dagegen allergisch war. Der Anblick war ziemlich lustig. Als er mich sah, öffnete er die Arme und zog mich in eine Umarmung. Hufflepuffs und ihre Warmherzigkeit.
„Tadashi! Was hatschi, machst du ha-ha-hatschi machst du hier?", fragte er. Ich trat automatisch einen Schritt nach hinten. „Ich suche Baymax. Wiest du vielleicht wo er ist?" Olaf schüttelte den Kopf. „Ich hab ihn nicht mehr gesehen seitdem Dumbledore die Ansprache gemacht hat. Aber wenn du ihn siehst, sag ihm, dass wir noch eine Verabredung haben.", meinte Olaf und lief pfeifend und niesend durch den Gang. Ich lief in die entgegengesetzte Richtung weiter auf der Suche nach Baymax oder Hiro wer mir nun einmal zuerst über den Weg laufen würde. Ich lief bis zur Toilette der maulenden Myrte, als Baymax mir entgegen kam. Meine Wut verflog schlagartig, da Baymax mit seiner tapsigen und knuddeligen Art und Weise. Hiro, Baymax und ich wohnten bei meiner Tante Cass, die ein Muggel war, doch beide meiner Eltern waren Zauberer. Sie sind bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen, doch mein Vater war ein brillanter Roboteringenieur und konstruierte Baymax, der Hiro und mich beschützen sollte. Jedes Mal wenn ich bei ihm war, war es als würde ich ein Stück meines Vaters bei mir haben.
„Tadashi.", sagte Baymax so freudig, wie es ihm mit seiner Roboterstimme nur ging. Er zog mich in seine fluffigen Arme. „Du siehst nicht wirklich glücklich aus. Hast du dich etwa verletzt?", fragte er besorgt und trat einen Schritt zurück um mich zu scannen. Baymax ist sozusagen eine Roboter Krankenschwester, der durch Scans Krankheit feststellen und behandeln konnte. Nicht mit Magie sowie Madame Pomfrey sondern mit Medikamenten. „Nein, nein Baymax. Ich bin besorgt. Du warst doch bei der Versammlung oder, als Dumbledore von dem Turnier erzählte?" Baymax nickte was dadurch, dass er keinen Hals hatte total niedlich aussah. „Natürlich. Ich finde das viel zu gefährlich." „Ich bin der gleichen Meinung, doch Hiro glaube ich, ist da anderer Meinung. Ich möchte allerdings nicht, dass er teilnimmt.", erklärte Baymax blinzelte mit seinen schwarzen Knopfaugen. „Was meinst du sollten wir machen? Ich bin so programmiert auf euch aufzupassen." Ich nickte genau darauf vertraute ich, denn auf Baymax würde Hiro vielleicht, eher hören, als auf mich, da er immer noch wütend auf mich war. Ich wollte ihn nur beschützen, als ich ihn nicht ins Quidditchteam gelassen habe. „Kannst du mit ihm reden Baymax?", versuchte ich seine Schaltkreise in die richtige Richtung zu lenken. Er schien noch zu überlegen, doch dann kam er auf mich zu und nahm mich erneut in seine Arme. „Fühlst du dich dann besser? Wenn ich das mache?" Ich gab mir einen inneren High Five, denn sobald ich sagen würde, dass es mir helfen würde, würde er alles tun um mir diesen Wunsch zu erfüllen. Auch wenn ich kein gutes Gefühl dabei hatte Baymax zu benutzen, hatte ich trotzdem keine andere Möglichkeit.