Jack Sparrow

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Johnny Depp-Jack Sparrow

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Johnny Depp-Jack Sparrow

Ein lautes Klopfen drang in mein Ohr. Ich schreckte hoch. Vor meinem Tisch stand Professor Flitwick und sah mich verärgert an.
"Mister Sparrow, schlafen Sie etwa in meinem Unterricht?"
"Ähm... nein?" Ich klang wohl nicht sehr überzeugend, denn Flitwicks Gesicht verfinsterte sich noch mehr. "Wenn mein Unterricht Sie so wenig interessiert, können Sie auch gerne rausgehen."
Eine Sekunde lang starrte ich ihn verwirrt an, dann begriff ich was er gesagt hatte. "Okay." Ich stand auf, ging an den Tischen vorbei, öffnete die Türe und drehte mich nur kurz nochmal zurück. "Tschüss", rief ich, winkte meinen Klassenkameraden zu und verschwand.
Der Unterricht interessierte mich zu Zeit herzlich wenig. Gerade war mein letztes Schuljahr und das wollte ich nur noch irgendwie hinter mich bringen. Nach bereits sechs vergangenen Jahren war ich ein wenig gelangweilt von der Schule.

Ich war gerade noch dabei zu übelegen, was ich jetzt machen sollte, da kam mir eine sichtlich wütende Slytherin entgegen.
„Tag, Ursula", sagte ich und blieb stehen.
Ursula stemmte ihre Hände in ihre Hüften und funkelte mich an.
„Was ist denn mit dir los?" Nicht, dass es ich wirklich interessieren würde, aber irgendwie musste ich meine frisch erworbene Freistunde rumbringen.
„Ich komme gerade von unserer Chorprobe und..."
„Chorprobe? Und dafür musstest du nicht in den Unterricht?", mein Interesse war geweckt.
„Überlegst du dir beizutreten, Sparrow?" Ursula zog die Augenbrauen hoch und ich zuckte mit den Schultern. „Warum nicht? Ich singe gerne."
„Ist klar..." Sie verdrehte die Augen. „Willst du jetzt wissen was los ist oder nicht?"
„Jetzt sag's halt."
„Ich habe gerade mein Gesangssolo and diese schreckliche, nervige Arielle verloren!" Ihre Stimme wurde immer lauter.
„Arielle? Kenn ich nicht."
„Das wundert mich, schließlich drängt sie sich doch immer in den Mittelpunkt. Kommt jede Stunde zu spät, sie will doch nur Aufmerksamkeit. Am liebsten würde ich ihr die Stimmbänder zerkratzen!"
„Woah, immer langsam!" Ich hob beruhigend die Hände.
„Das war ja nicht das erste Mal, dass sie sich so aufgedrängt hat."
„Aber jetzt erst stört es dich?"

Vielleicht kam es mir nur so vor, aber Ursula schien eine Sekunde zu zögern, bevor sie antwortete. „Ich kann ihr nicht alles durchgehen lassen. Ich muss mich auch mal für mich einsetzten." Mit den Worten drehte sie sich um und ging weiter. Mir war aufgefallen, dass in letzter Zeit immer mehr Leute plötzlich ihre Wut auf bestimmte Personen auslassen mussten. Bevorzugt die älteren Schüler. Ich vermute das liegt daran, dass man nach einiger Zeit einfach keine Lust mehr auf so nervige Schüler hat.
Doch das Gespräch mit Ursula hatte mein Interesse geweckt. Ich musste dringend in diesen Chor kommen.

„Jack, hast du schon deinen Aufsatz für Verwandlung fertig?"
Fast lachte ich laut los. „Ist die Frage ernst gemeint?"
Elizabeth Swan drückte mir eine Rolle Pergament in die Hände. „Nein, ich weiß, dass du es nicht hast, deshalb kannst du mit mir in die Bibliothek kommen und ihn mit mir zusammen machen." Sie reichte mir noch eine Feder und ein Tintenfass, das mir daraufhin runterfiel.
„Ich habe es nämlich noch nicht."
„Aber es ist...", ich warf einen Blick auf die große Uhr an der Wand, „16:30!"
„Ja und?"
Mir fiel beim besten Willen keine Ausrede bei dieser Uhrzeit ein, also gab ich mich geschlagen. „Na gut, von mir aus." Mit Schreibzeug vollgepackten Händen folgte ich Elizabeth aus dem Gemeinschaftsraum in die Bibliothek.

„Fertig."
Elizabeth sah mich fassungslos an. „Ernsthaft? Mit zwei kompletten Seiten Pergament?"
„Klar." Ich hielt ihr meinen Aufsatz vors Gesicht.
„Ich kann nicht verstehen, dass du deine Hausaufgaben nie machst. Du brauchst so wenig Zeit für dein Zeug."
Ich zuckte mit den Schultern. „Hab Besseres zu tun." Gerade wollte ich ihr anbieten, ihr beim Rest zu helfen, da schaute sie auf und richtete sich auf einen Punkt hinter mich. Ich drehte mich um und hinter mir sah ich Will Turner stehen.

„Will!", rief Elizabeth überrascht. „Schön, dass du noch gekommen bist!"
„Es war geplant, dass er kommt?" Hintergangen sah ich zwischen ihnen hin und her. Hätte ich das gewusst, wäre ich nicht mitgegangen. Es war nämlich furchtbar nervig zwischen Will und Elizabeth zu sitzen. „Ich glaube, ich geh dann mal."
„Hab dich nicht so, Jack. Hector kommt auch gleich."
„Okay, ich gehe auf jeden Fall." Das Verhältnis zwischen Hector Barbossa und mir war etwas seltsam. Manchmal kamen wir miteinander klar und manchmal eben nicht. Im Moment eben nicht.
Ich stand auf und klopfte beim Vorbeigehen Will auf die Schulter. „Tschüss ihr zwei, wir sehen uns."
Dass ich meinen Aufsatz liegen gelassen hatte, bemerkte ich erst später, doch da hatte ich keine Lust mehr ihn zu holen.

Hogwarts-A New Year BeginsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt