A new year Begins...
Es war einmal...
Vor gar nicht allzu langer Zeit. Da waren ein paar außergewöhnlichen Leute auf einer Schule namens HOGWARTS. Doch dieses Jahr schien interessanter zu werden, als sie es sich gedacht hatten...
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Lucas Till-Jack Frost
I
ch verließ leise den Schlafsaal und lieg unbemerkt an den schon wachen Schülern vorbei. Die Treppen hinauf und aus dem Schloss raus zum schwarzen See, ließ meine Tasche fallen und fing an zu joggen. Ich wurde immer schneller und schneller, währen ich meine Runden um den See lief. Die Sonne stieg langsam auf in den Himmel und ich rannte einfach, als würde mich jemand jagen. Es war ein tolles Gefühl alles was in den letzten Tagen passiert war einfach hinter mir zu lassen und den Wind, der um mich herumwirbelte, zu spüren. Ich hatte mich dazu entschieden ins Quidditchteam zu gehen um meine Zukunft als professioneller Quidditchspieler zu verbessern, doch jetzt war es als wäre ich die letzten Jahre ein Schatten gewesen und die Leute würden mich erst jetzt wahrnehmen. Und dann war da auch noch diese Ravenclaw, die unbedingt von mir Nachhilfe wollte, obwohl ich nicht verstand, warum. Ich hatte mir auf Hogwarts nicht wirklich Freunde beziehungsweise gar keine Freunde gemacht außer Kenai, doch er war Schulsprecher und wollte mich wahrscheinlich nur in die Gemeinschaft integrieren.
„Ich wusste gar nicht, dass du joggst. Ich dachte du wärst eher der Flieger.", kam es plötzlich von der Seite, als ich perplext eine Vollbremsung hinlegte, sodass auf dem Boden eine kleine Staubwolke entstand. Ich sah zu der Person, die meine Ruhe gestört hatte und sah in die blauen Augen von eben dieser Ravenclaw. Sie lächelte unschuldig, als hätte sie nichts getan. Irgendwie hatte es etwas Gewitztes.
„Was machst du hier?", fragte ich.
So zuckte mit den Schultern und setzte sich auf einen Baumstamm einer Trauerweise, die über den schwarzen See wuchs. Sie hatte keine Robe an, da heute ja Samstag war. Sie trug ein hellblaues knielanges Kleid und weiße Stiefel, die durch den Boden ein bisschen braun geworden waren. Ihre Haare hatte sie zu einem Zopf geflochten und auf ihrer Schulter platziert. Sie lächelte, als sie bemerkte, dass ich ihr Aussehen analysierte. Ich sah ertappt auf den Boden. „Du hast mir immer noch nicht geantwortet.", sagte ich schließlich und hoffte auf eine vernünftige und logische Antwort. „Darf ich nicht einfach am schwarzen See sitzen und den Morgen genießen?", stellte sie mir eine Gegenfrage und sah auf die Wellen des Sees hinaus. Was wollte sie von mir? Ich kaufte ihr das nicht ab, dass sie einfach nur hier sitzen wollte. Am Montag hatte sie zwanghaft den Kontakt mit mir gesucht und jetzt war sie zufällig zur gleichen Zeit wie ich draußen. Selbst beim Essen in der großen Halle und beim Lernen in der Bibliothek hatte ich mich beobachtet gefühlt. „Warm verfolgst du mich?", wollte ich wissen. Normalerweise war ich nicht so direkt, doch ich mochte es nicht, wenn Leute mir nachspionierten. Sie drehte den Kopf zu mir. „Du bist paranoid, Frost. Ich verfolge dich nicht. Außerdem ist nichts so interessant an dir.", meinte sie und redete sich damit heraus. Ich zog eine Augenbraue hoch. „Ich bin nicht blind und ganz sicher nicht dumm. Also frage ich dich noch einmal: Warum verfolgst du mich?", knurrte ich schon fast. Sie lächelte immer noch, als wolle sie mich herausfordern: „Mister Frost. Ich bin heute Morgen an den See gelaufen um ein bisschen Fische Luft und Energie zu tanken für den Tag, da ich heute zum ersten, Training habe und noch drei Aufsätze zu schreiben, doch morgen habe ich keine Zeit, da ich ganzen Tag in der Theatergruppe bin, also wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn sie sich selbst nicht als so wunderbar und einzigartig betrachten würde, denn ich spioniere Ihnen nicht hinterher. Sie wollten vielleicht eher mal zu einem Psychologen um herauszufinden warum sie so paranoid sind.", erklärte sie. Sie war dabei aufgestanden und kam auf mich zu. Ich war so verblüfft, dass ich auf diesen Monolog nichts erwidern konnte.
So drehte sie sich um und wollte gehen, doch ich hielt sie wie auch bei unserer letzten Begegnung am Handgelenk fest. „Ich bin Jack. Schön dich kennen zu lernen. Es tut mir leid, dass ich so paranoid und arrogant aufgetreten bin. Ich bin ein sehr menschenscheuer Mensch.", meinte ich und bot ihr meine Hand an. Nach kurzem Zögern und Überlegen schüttelte sie, sie. „Elsa.", war alles was sie sagte bevor sie sich umdrehte und zum Schloss lief. Ihre Haare lösten sich langsam aus ihrem Zopf und ließen sie wie einen Geist aussehen, da sie so silberblond waren. Doch das passte auch zu unserer Begegnung auch passte, denn wirklich real schien mir das alles nicht gewesen zu sein.