A new year Begins...
Es war einmal...
Vor gar nicht allzu langer Zeit. Da waren ein paar außergewöhnlichen Leute auf einer Schule namens HOGWARTS. Doch dieses Jahr schien interessanter zu werden, als sie es sich gedacht hatten...
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Julia Jones-Pocahontas
„Sie sieht so glücklich aus." Esmeralda ließ sich neben mir ins Gras fallen. Ich nickte. „Ja das tut sie." Nur wenige Meter von uns entfernt saß Mulan gegenüber von Li Shang und lachte, den Kopf in den Nacken gelegt. „Du siehst Phoebus doch auch bald wieder.", sagte ich, als ich bemerkte, dass Esmeralda niedergeschlagen schien. Phoebus war Esmeraldas Freund, mit dem sie jedoch gezwungenermaßen eine Fernbeziehung führte, da er auf Bauxbaton, also in Frankreich, zur Schule ging. „Bald ist relativ. Es dauert noch drei Monate bis wir beide Ferien haben." Sie seufzte und lehnte sich gegen die Weide hinter uns. „Sei froh, dass du keinen Freund hast, Pocahontas. Es macht das Leben nicht unbedingt einfacher." „Ich wette, Mulan würde etwas anderes sagen." Ich zog die Beine an und legte das Kinn auf die Knie. Sehnsüchtig sah ich wieder zu Mulan und Li Shang hinüber. „Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber.", sagte Esmeralda, „Du wirst deinen perfekten Mann schon noch finden." Ich nickte abwesend. Wenn das mein gößtes Problem wäre.
Hinter mir ertönte ein Räuspern und ich schreckte hoch. Als ich mich umdrehte, sah ich Kocoum hinter mir stehen. Kocoum kannte ich schon ewig. Er war nicht nur im gleichen Haus, sondern auch im gleichen Jahr wie ich, auch wenn er älter aussah. Genauso wie ich, hatte er indianische Vorfahren und unsere Eltern waren sehr gut miteinander befreundet. „Hallo Pocahontas. Wie geht es dir?" Obwohl wir uns schon so lang kannten, hatten wir dennoch kein besonders inniges Verhältnis zueinander. Ich würde kaum sagen, dass wir Freunde waren. „Mir geht es gut, warum fragst du?", wollte ich wissen und stand auf. „Ich dachte, es wäre angemessen zu fragen. Du weißt schon, nach dem Brief, den wir erhalten haben." „Ach so. Aber so unerwartet kommt das nicht." „Findest du?" Kocoum schien überrascht. „Und was meinst du?"
Ich fragte mich, warum er so aufgeregt war. Vor zwei Tagen hatte ich einen Brief von meinen Eltern bekommen, in dem stand, dass wir gleich zu Beginn der Weihnachtsferien zu Kocoums Familie gehen würden, die ein großes Dinner geben würden. Wundern tat mich das keineswegs, immerhin hatte Kocoums Vater in dem Zeitraum Geburtstag. „Ich habe nichts dagegen. Ich freue mich sogar darauf." „Ach wirklich?" Er lächelte. „Das freut mich wirklich." „Schön." Ich warf ein Blick auf meine Uhr. „Tut mir leid, aber ich muss jetzt los." Wir verabschiedeten uns voneinander, doch bevor ich gehen konnte, hielt mich Esmeralda zurück. Schnell erklärte ich ihr, worum es in dem Gespräch ging.
„Ich verstehe nur nicht, warum er deswegen so aufgeregt ist.", endete ich. „Ich schon." Esmeralda strahlte mich an. „Er steht total auf dich. Ich sage es ja schon immer." Diese Befürchtung hatte ich allerdings auch und ich betete, dass es nicht stimmte. „Ich muss jetzt wirklich los, Esme. Wir sehen uns später. Und sag Mulan, dass ich mit ihr reden muss." Ich lief los, hielt dann nach ein paar Schritten wieder an und drehte mich um. „Bitte, meine ich.", fügte ich mit einem entschuldigenden Lächeln hinzu. Sie winkte ab und ich sprintete los. Schnell hatte ich die Wiese und die anderen Schüler hinter mir gelassen und näherte mich dem Schloss. Fast lief ich in einen Slytherin hinein, den ich als Jack Sparrow identifizierte, bevor er mit gehobenen Händen aus dem Weg sprang.