Sie lief zur Toilette und ich tat so, als hätte ich es nicht gehört.
Erstmal bewegte er sich nicht.„Ich geh uns Kuchen bestellen."
Er stand grinsend auf und ging.
Das war doch jetzt nicht dein Ernst?!
Nein, das konnte er doch nicht ernsthaft machen.
Nein-...
Ich wurde wütend und unterdrückte meine Tränen.
Ich steckte mit ihm wirklich tief in der Scheiße,
dabei kannte ich ihn fünf Monate.
Geht das so schnell?
Ich glaube ich stand wirklich auf ihn aber lieben konnte ich es zum Glück noch nicht nennen.
Und das wird auch so bleiben.
Nein, es wird sich verändern.
Ich werde nichts mehr zulassen.
Ich lief nach draußen und wollte frische Luft.
Ich schaute zum Himmel, als ein großer Typ gegen mich stieß.
Er schaute sich kurz in der Bar um und grinste mich an.„Hi, ich hab eine Frage. Es wäre wirklich nett, wenn sie mir helfen könnten bei meinem Auto."
Ich schaute ihn verwirrt an.
Er zeigte auf ein Auto und ich lief dann in diese Richtung, um mehr zu betrachten.
Jetzt wollte ich wieder zurück aber das ging nicht.„Du kommst mal mit. Wir haben zu tun."
Er griff nach meinem Handgelenk.
„Was wollen sie von mir?! Lassen sie mich sofort los!"
Sage ich panisch.
War das jetzt mein Ende?
Werde ich jetzt vergewaltigt oder so?
Bitte nicht.„Lass mich los!"
Schrie ich so laut ich konnte und sofort landete seine eklige Hand auf meinem Mund, damit ich ihn halte.
Meine Augen wurden schon glasig.„Lass sie du Spast!"
Schrie Luan.
Er lief auf ihn zu und schlug auf ihn ein.„Was willst du von ihr?"
„Luan, sie ist was besonderes, merkst du es nicht?!"
Fragte er grinsend aber Luan zerstörte gerade sein Gesicht.
Sie kannten sich?
Was?„Ich werde das Geld geben du A*schloch! Tust du irgendwem was an bringe ich dich ins Gefängnis!"
„Dann kommst du mit!"
Schrie er wehleidig.
„Das ist mir egal.!"
Schrie Luan aber ich zog ihn von dem Typen weg, sonst bringt er ihn um.
Als er dann wütend verschwand, verarbeitete ich gerade das Ereignis.
Gefängnis?
Beide?
Was für Dinge hatte Luan denn getan?
Ich schaute ihn an aber er mied meinen Blick und hatte wieder seine Fassade aufgebaut.„Was war das Luan?"
Er ignorierte mich aber ich hielt ihn auf.
„Was meint er? Was hast du getan?!"
Reif ich aus und er schrie mir auch ins Gesicht.
„Das geht dich einen scheiß Dreck an!"
Und dann lief er wieder zur Shishabar und nahm seine Sachen mit.
Dann verließ er die Shishabar und sah mich kalt an.
Er lief zu seinem Auto und ich wieder rein.
Ich setzte mich hin und das Mädchen war zum Glück nicht da.
Aber auf dem Tisch standen zwei Kuchen.
Plötzlich vergaß ich wieder alles und schmunzelte.
Er hatte uns wirklich Kuchen geholt.
Aber dann erinnerte ich mich wieder an die Worte und jetzt verflogen jegliche Gefühle.
Er könnte ins Gefängnis kommen.
Amir machte sich schon Sorgen um ihn und dann glaubte ich, dass er auch davon wusste.
Und ich jetzt auch.
Nur wegen mir hat er jetzt so einen Stress.
Ich fühlte mich schuldig.
Mir kamen die Tränen hoch.
Ich wollte nicht, dass er ins Gefängnis kommt.
Ich lief zu Amir.„Fährst du mich vielleicht zu Luan? Ich muss mit ihm reden."
Er nickte und war genauso verletzt, wie ich.
Arbesa kam mit und ich stieg vor seinem Haus aus.
Amir hatte mir gesagt, dass er hier wohnte.
Das ist das erste Mal, dass ich bei ihm war.
Da mein Bruder mir geschrieben hatte und meinte, dass Luans Familie da ist.
Ich klingelte aber keiner öffnete.
Ich bekam Tränen in den Augen und zwei kullerten über meine Wange.
Genau in dem Moment öffnete er die Tür.
Er war überrascht und ich wusste nicht mehr, was ich tat und rannte in seine Arme.
Ich umarmte ihn fest, ohne dass ich darüber nachdachte, was für Konsequenzen das hatte.„Tut mir Leid Luan. Du hast jetzt noch mehr Probleme, als vorher nur wegen mir."
Ich verkniff mir etliche Schluchzer aber eines kam dann doch raus.
Und ich wollte das nicht einmal.
Er wusste jetzt, dass ich von allem wusste.
Nicht von allem, aber vom meisten.
Er legte auch seine Arme um mich, was mich beruhigte.„Ich will nicht, dass du wegen mir mehr Probleme hast, tut mir Leid aber ich weiß nicht, wieso die was von mir wollten."
Brabbelte ich drauf los.
„Ssscchh. Es ist nicht deine Schuld, mach dir keine Sorgen."
Er hatte schon die Tür zu gemacht und ich war bei ihm Zuhause.
„Ich will wirklich nicht, dass du ins Gefängnis kommst. Ich will keine Freunde verlieren."
Ich hatte erstmal überlegt, ob ich das sagen sollte aber da er sowieso nicht wirklich was mit Gefühlen von mir wollte konnte ich es sagen.
Ich löste mich von ihm und er starrte mich an und lächelte.
Zum ersten Mal lächelte er aber richtig.„Mit passiert nichts. Hat er Dir was getan?"
Er setzte sich auf die Couch und nahm mich mit.
„Nein glaube nicht."
Sagte ich.
Er starrte mich wieder an und nebenbei strich er mir eine Strähne aus dem Gesicht.
Dann kam er mir gefährlich näher und ich entfernte mich von ihm und jetzt lag ich fast auf der Couch...
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Arroganca
Teen FictionWie schwer ist es einen Typen, der sehr, viel zu dominant ist und bestimmen möchte und vielleicht garnicht lieben kann weil man denkt, dass er nur an sich denkt dazu zu bringen sich in ein genauso dominantes, dafür aber nettes und freundliches Mädch...