Kapitel 22

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Amir und Arbesa standen Lächeln vor der Tür.
Es schien so, als ob wir vier glücklich wären.
Und ich lächelte sie auch an und erzählte Ihnen, was wir vorhatten, bla bla.
Amir fuhr alleine, während Luan mich und Arbesa mitnahm, damit wir gleich aussteigen könnten und zu meinen Eltern könnten.
Vor der Tür klingelte ich und wartete mit Arbesa und der schlafenden Nora, dass sie die Tür aufmachen.
Meine Mutter öffnete die Tür mit Luans Mutter.
Sie war überrascht, als sie mich mit Nora sah.

„Hej, Mam une sot po shkoj po buj te Arbesa se tani nesër msojmë bashk për t' hanën."
(Hey, Mama ich schlafe heute bei Arbesa, dann können wir morgen auch oben für Montag.)

Meine Muter war einverstanden, da sie Arbesa kannte und ihre Eltern aber ich war ja noch Luans Mutter eine Erklärung schuldig.

„Ich hab doch erzählt, dass ich und Luan Freunde sind. Er hat mich angeschrieben und hat mich gefragt, ob ich Nora zu mir bringen kann weil er mit einem Freund ist."

Sie lächelte mich dankend an.

„Faleminderit."
(Danke.)

„Ska përse. Kur t' qohet nesër thuj qe n' djellen kena me dal me hangër akullore."
(Kein Problem. Wenn sie morgen aufsteht, sag ihr, dass wirr am Sonntag Eis essen gehen.

Sie lächelte und nickte.
Ich verabschiedete much von meiner Mutter und Luans Mutter und übergab ihr Nora.
Arbesa grinste much danach dreckig an, als wir zu den Autos liefen.

„Was ist mit euch?"

„Was ist mit euch?"

Fragte ich sie genauso.

„Morgen."

Sagten wir uns beide gleichzeitig und wir lachten.
Sie stieg dann bei Amir ein und ich bei Luan.

„Bist du jetzt froh?"

Fragte ich ihn lachend.
Er sagte aber erstmal nichts.
Dann fing er an zu grinsen.

„Noch nicht."

Dieser Typ brachte mich um den Verstand.
Wir fuhren zu Arbesa und während der Autofahrt war es so schön, er machte die Msuik laut an und dadurch, dass sie laut war hörte man mich nicht undicht konnte nicht singen.
Ich und Luan hatten einen ähnlichen Musikgeschmack.
Er möchte auch Deutschrap und er hörte auch einbischen albanisch.
Aber nicht mehr als  ich.
Als ich dann voll in meinem Element war, machte er sein Radio auf leise und man hörte meine Stimme im Auto schallend.
Ich hörte sofort auf und errötete.
Er grinste.

„Als ob es dir peinlich ist, du hast nh schöne Stimme."

Sagte er aber ich schaute ihn nur böse funkelnd an.
Alles seine Schuld.
Als wir dann alle ausstiegen, die Sachen holten und das Haus betraten war die kleine Wut weg und ich freute mich wirklich auf heute.
Das Licht wurde von Amir angemacht und Amkr und Arbesa fragten natürlich sofort.

„Was machen wir jetzt?"

Ich zuckte mit den Schultern und Luan wusste auch nicht richtig was.

„Wir können ja kochen."

Schlug ich vor, da ich wirklich Hubger hatte.
Luan schaute mich belustigt an.
Arbesa hatte auch Hunger und war voll auf meiner Seite.

„Wieso habt ihr diese Figuren noch?"

Fragten Amir und Luan aber wir ignorierten sie und liefen zur Küche und bereiteten das Essen vor.
Soße, Nudeln und Cola.
Lecker, ich weiß.
Die Jungs machten leise Musik an und sprachen über Autos oder so während ich und Arbesa uns über die Jungs unterhielten.
Ich musste anfangen.

„Ich weiß es nicht wirklich. Normalerweise weiß ich, dass er nichts von mir will aber er hat mich zweimal geküsst und das war alles seine Idee."

Das mit dem Gefängnis ließ ich aus, da ich seine privaten Probleme nichts ausplappern wollte, ohne, dass er es ihr selber erzählt.
Sie weitere ihre Augen und versuchte nicht zu kreischen.

„Als ob! Klar hat er Interesse, ich glaube er versucht sich zu beherrschen und möchte auf cool tun, dass er nicht auf dich steht aber er tut es."

„Aber was ist mit dir?"

Fragte ich sie und sie fing auch an zu erzählen.

„Wir haben uns einpaar Mal alleine getroffen und haben uns geküsst. Aber nur einmal. Wir sind nicht so geil drauf, wie ihr."

Flüsterte sie einfach grinsend aber das Lachen konnte sie nicht aufhalten, als sie mein geschocktes Gesicht sah und da musste ich auch lachen.
Luan und Amir kamen zur Küche und schauten verwirrt zu uns.

„Warum lacht ihr?"

Fragte Amir.

„Geht euch nichts an."

Sagte ich grinsend und legte die Nudeln auf den Tisch, während Arbesa das Gleiche mit der Soße machte.
Ich holte einpaar Gläser, Besteck und vier Teller.
Dann holte Arbesa die Cola und schon setzten wir uns hin und wir begannen zu essen.

„Wir sind also nicht die Einzigen, die Hubger haben."

Sagte Arbesa und dann erzählten Luan und Amir Geschichten über ihre Kindheit, die extrem lustig waren, sodass ich und Arbesa uns fast auf den Boden kugelten vor Lachen.
Als wir irgendwann fertig mit dem Essen waren, spülten wir ab und dann landeten wir alle vier auf der Couch.

ArrogancaWo Geschichten leben. Entdecke jetzt