Durch die unzähligen Nachrichten würde ich wach.
Ich schaute müde auf mein Handy und sag, wie mich Arbesa vollgespamt hatte.
Sie hatte mir auch die Adresse geschickt, schon vor einer Stunde aber ich machte much so gut es ging fertig, zog zum Top eine Strickjacke an und ließ die Jogginghose an, da sie wirklich gemütlich war und bürstete meine Haare einbischen.
Meine Eltern waren noch nicht da, also konnte ich ohne Erklärungen raus und lief dorthin, da es anscheinend nicht so weit von mir war.
Ich war mir unsicher, klingelte aber trotzdem, als Amir die Tür aufmachte und much anlächelte.„Komm rein."
Ich betrat das Haus aber lächelte nur leicht, da ich immer noch müde war.
Ich war auf dem Wer fast eingeschlafen, da mich die Dumme geweckt hatte.
Ich begrüßte die anderen halbherzig und alles schauten mich grinsend an.„Hast du geschlafen oder warum siehst du aus wie eine Chinesin?"
Fragte Luan belustigt
„Obwohl du zwei Jahre älter als ich bist, fühl ich mich wirklich älter als du Luan."
Sagte ich genervt.
Ja, er war 20 aber das störte much nicht, da ich ältere Typen attraktiv fand.
Er grinste wieder.
Wir lachten und eierten etwas rum und natürlich hatte Amir auch Zuhause eine Shisha parat.
Luan machte sich die ganze Zeit natürlich nur über much lustig und dabei wünschte ich mir, dass er wieder so wär, wie beim ersten Treffen.
Oder war er da einfach nur schüchtern und deswegen so nett?
Ich schätze schon.
Ich bekam eine Nachricht von meinem Bruder aber mein Handy lag auf dem Tisch und zur selben Zeit bekam auch Luan eine Nachricht.
Komisch...
Ich nahm mir mit Mühe das Handy und sah seine Nachricht auf dem Display.Komm nach Hause, Mama und Papa gehen weg zu irgendjemanden.
Okay, dann sollte ich wohl gehen.
„Okay Leute ich muss jetzt wieder los."
„Ich auch."
Sagte Luan, nur dass er jetzt einfach ernst und kalt wirkte, er immer wieder mit seinen Stimmungsschwankungen.
Er sagte natürlich mal wieder nichts dazu mich nach Hause zu bringen.
Vor der Tür verabschiedeten wir uns von den anderen aber die anderen dachten ganz anders. Sie dachten, dass das mit den Nachrichten kein Zufall war.„Du hättest noch bleiben sollen, es ist dunkel und gefährlich."
Sagte er emotionslos.
Ich verdrehte mal wieder auf sein Verhalten meine Augen.„Bis jetzt ist mir auch nichts passiert und ich bin mir sicher, dass das deine kleinste Sorge ist."
Er schaute mich kurz an aber dann wieder weg.
Wow...
Habe ich schonmal erwähnt, wie schön seine braunen Augen sind, auch wenn sie keine Gefühle zeigen?„Ich bring dich."
Sagte er aber das wollte ich ihm nicht gönnen.
„Brauchst du nicht, danke."
Sagte ich und er lachte ironisch.
„Nagut, dann viel Spaß bei den Straßendealern, bei den Vergewaltigern und noch anderen Typen."
Wollte er jetzt wirklich gehen?
Ehe ich mich versah, saß er schon in seinem Auto.
Genervt lief ich auch auf das Auto zu und er grinste.
War ja klar, das könnte ich ihm ja nicht von Gesicht wegklatschen und meine Hand hatte oft das Bedürfnis danach.
Ich stieg ein und dann fuhren wir los.
Er hatte einen schwarzen Range Rover, der groß war und ich mochte große Autos wirklich.
Wenigstens haben wir wenn es mal um was ging Ähnlichkeiten.
Und da fiel mir ein, dass ich noch nie bei einem Freund oder Typen im Auto saß.
Außer bei Amir letztens aber das hat er sowieso nur gelacht weil ich ihm Leid tat alleine zurückzulaufen.
Ich fand's aber nicht schlimm, Arbesa und er sind wirklich süß zusammen.„Worüber denkst du jetzt schon wieder nach?"
Fragte er mich.
„Nicht so wichtig."
Er beließ es dabei.
Natürlich hielt er nicht direkt vor der Haustür an.„Danke."
„Kein Problem, oder vielleicht doch."
Er grinste wieder und ich verdrehte nur grinsend meine Augen.
Als ich dann Ausstieg versuchte ich meinen Herzschlag zu beruhigen.
Er warf much wirklich aus der Bahn und das war jetzt nicht unbedingt gesund für mich.
Ich klingelte und mein Bruder öffnete die Tür.
Er lächelte leicht und fragte mich, wo ich war und dann antwortete ich so, dass ich ihn nicht anlügen müsste und so, dass er nicht ausrastet, obwohl er ein Jahr jünger als ich war aber, das er ein Junge war, sah er älter und kräftiger aus, als ich.„Bei Freunden."
Er schaute mich skeptisch an.
„Arbesa und?"
Wow, super Witz.
„Arbesa, einpaar Mädchen, die du nicht kennst und auch einpaar Jungs aber da ist nichts. Nur Freunde."
Versuchte ich klarzustellen.
Er war nicht so zufrieden aber auch nicht angepisst, von daher reichte mir die Antwort und ich musste mich nicht mehr rechtfertigen.
Er beließ es dabei und ich lief in mein Zimmer und schaute einfach aus dem Fenster.
Etwas weiter von uns weg, hatte er geparkt.
Er war gerade zehn Häuser von uns entfernt, schaute angespannt auf sein Handy und rauchte dabei eine.
Das tat er ja auch noch, toll...
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Arroganca
Teen FictionWie schwer ist es einen Typen, der sehr, viel zu dominant ist und bestimmen möchte und vielleicht garnicht lieben kann weil man denkt, dass er nur an sich denkt dazu zu bringen sich in ein genauso dominantes, dafür aber nettes und freundliches Mädch...