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|Baekhyun|
Tatsächlich wurde ich ein paar Tage später zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
„Der Typ ist bestimmt total ekelhaft und arrogant." Sprach Jongin bereits genervt, woraufhin ich ihn verwirrt anschaute.
Er war tatsächlich immer noch eifersüchtig.
„Das wissen wir doch noch gar nicht!" antwortete ich ihm, wonach ich wieder auf die Straße schaute.

Jongin und ich waren auf dem Weg zu der Adresse, wo ich das Gespräch hatte und ich war mehr als nur vorbereitet.
Ich trug eine hautenge skinny jeans, ein schwarzes Hemd und einen Choker um meinen Hals.
Mein Make-Up war auf den Punkt genau getroffen, wobei der leicht rote Liptint mich noch ein wenig verführerischer aussehen ließ.
Ich wollte definitiv heute mit meinem Charm und meinem Aussehen punkten, denn ich hatte mich mit dem Gedanken in diesem Haushalt zu sein, total angefreundet.

Jongin bemerkte meinen Blick in den Spiegel, weshalb er natürlich auch direkt ein Kommentar dazu loswerden musste.
„Für mich machst du dich nie so hübsch." murmelte mein bester Freund beleidigt, was mich einfach nur zum Lachen brachte, da Jongin wie ein kleines Mädchen klang.
„Aww, tut mir leid~" lachte ich und kniff Jongin dabei leicht in seine rechte Wange.

Keine zwei Minuten später standen wir auch schon vor dem Anwesen des Arztes.
Es war ein modernes, schönes Haus, sowie man sich es auch vorstellte.
„Ich warte hier." Teilte mir der Größere mit, woraufhin ich nickte und aus dem Auto steig, denn ich war pünktlich auf die Minute, was hoffentlich schonmal einen guten Eindruck hinterließ.

Ich betrat das gepflegte Grundstück und klingelte einmal kurz, woraufhin ich nochmal einen Schritt zurück trat und wartete, bis jemand aufmachte.
Einen kleinen Moment musste ich jedoch warten, was ich aber auch verstehen konnte, denn das Haus war nun auch nicht das Kleinste.

Die Tür öffnete sich und mein Herz drohte beinah stehen zu bleiben.
Vor mir stand ein großer, breit gebauter Mann, mit schwarzem Haar, welches ordentlich nach hinten gestylt war.
Er trug eine Hose und ein weißes Hemd, welches oben bereits unordentlich aufgeknöpft war, was mir sagte, dass er wohl gerade erst von der Arbeit gekommen war und sich von dem engen Kragen befreit hatte.

Der Moment, der sich für mich angefühlt hatte wie Stunden, schien vorbei zu sein, als mich eine tiefe Stimme aus meinen Gedanken holte.
„Byun Baekhyun?" Fragte der Mann mich mit einer in Höhe gezogenen Augenbraue und einem leichten Grinsen auf den Lippen.
„Ja, der bin ich." Antwortete ich ihm, woraufhin er mir direkt Platz machte, sodass ich in das Haus treten konnte.

Ich atmete einmal tief ein, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, jedoch gab der Schönling mir nicht viel Zeit, um mich zu beruhigen, denn er stellte sich nah vor mich und schaute zu mir runter.
„Ich bin Chanyeol, Park Chanyeol." Raunte er, woraufhin er mir seine große Hand hinhielt, die ich direkt ergriff.
Wir beide mussten schmunzeln, da meine Hand um einiges kleiner und femininer war, als Herrn Parks.

„Sie haben schöne Hände, Herr Byun." Machte der Ältere mir ein Kompliment, woraufhin ich mich mit einem Schmunzeln bedankte.
„Folgen Sie mir!" Sprach Herr Park, woraufhin er sich auf den Weg zu einer großen Tür machte.
Ich folgte ihm und bemerkte dann, dass es sich um sein Büro handelte, welches sehr modern eingerichtet war.

Auf die Möbel achtete ich im nächsten Moment jedoch schon gar nicht mehr, da Chanyeol sich auf den großen Sessel setzte und mir mit einer Handbewegung zeigte, dass ich mich setzten sollte.

Ich ließ mir von außen nicht anmerken, wie sehr ich mich gerade in diesem Moment, mich auf seinen Schoß setzten wollte und nicht auf den zweiten Sessel.
Die Vorstellung konnte ich mir allerdings niemand nehmen.
„Wollen wir uns vielleicht Dutzen? Das ist einfacher." Fragte mich der Attraktive, woraufhin ich direkt zustimmte.
Ich konnte es kaum erwarten, ihn meinen Namen sagen zu hören.

„Wie alt bist du?" Fragte mich Chanyeol plötzlich, was mich mal wieder aus meinen schmutzigen Gedanken holte.
„21." Antwortete ich knapp, woraufhin Chanyeol kurz zu überlegen schien.
Er schaute mich für eine Zeit einfach nur an, weshalb ich mir gedankenverloren auf die Unterlippe biss und einfach das gleiche tat.
„Du hast den Job." War das Nächste, was aus Chanyeol's Mund kam, weshalb sich meine Augen weiteten.
Einfach so?
Ich hatte noch keine Fragen gestellt bekommen.

Da ich langsam schon eine Ahnung davon bekam, worauf Chanyeol vermutlich hinauswollte, spielte ich einfach mit und ließ die Diva, die ich war, wieder raushängen
„Danke. Wann soll ich anfangen?" fragte ich ihn mit einem Grinsen auf meinen Lippen.
„Morgen um 8 Uhr. Ich muss erst mittags ins Krankenhaus, also können wir dann noch ein paar Dinge besprechen." teilte er mir mit, woraufhin ich mir erneut auf de Lippe biss, um mein Verlangen nach diesem Mann irgendwie zu unterdrücken.

Your Maid |ChanbaekWhere stories live. Discover now