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Baekhyun.
War das gerade wirklich passiert? Waren Chanyeol und ich intim gewesen? Und hatte ich wirklich zu ihm gesagt, dass ich ihn liebte? Gelogen war es keinesfalls.
Ich liebte ihn. Da war ich mir so sicher wie noch nie. Aber änderte dies nun nicht unsere Beziehung?

Chanyeol hatte mir ein neues Shirt von sich gegeben, da das andere nun beschmutzt war. „Du siehst so nachdenklich aus. Woran denkst du?" fragte er mich interessiert, als er meinen Hals, der sowieso schon voll mit Spuren von ihm war, sanft küsste. „Naja, jetzt wo wir wissen, dass wir uns lieben...wird es doch ernster oder nicht?" fragte ich und teilte meine Gedanken so mit ihm. Er nahm meine Hand in seine und schaute mir tief in die Augen.

„Das mag vielleicht sein, aber wenn du es nicht möchtest, dann nicht." antwortete er mir darauf, doch ich war mir sicher, dass ich wollte, dass es zwischen uns ernster wurde und es nun auch kein „Ich" und „Du" mehr gab, sondern nur nich „Wir".
„Doch..ich möchte, dass es zwischen uns ernster wird." sprach ich und lehnte mich gegen den Größeren.

Plötzlich hob er mich hoch und trug mich zu seinem großen Bett. Genau in diesem Moment fiel mir ein, dass ich mich bei Jongin gar nicht gemeldet hatte und ich einfach seit Tagen nicht nach Hause gegangen war. „Verdammt, ich müsste eigentlich mal wieder nach Hause." seufzte ich und ließ mich weiter von Chanyeol verwöhnen, der mich ein wenig massierte.

„Aber willst du wieder zu dir nach Hause?" fragte er mich, woraufhin ich wieder seufzte und mit dem Kopf schüttelte. Ich wollte einfach all die Zeit die ich hatte mit Chanyeol verbringen. So ein Gefühl hatte ich noch nie zuvor. „Okay, wie wäre es wenn du diese Nacht noch hier bleibst und morgen fahren wir zu dir. Dann kannst du auch ein paar Sachen packen und mitnehmen." schlug Chanyeol vor, was ich nur begrüßen konnte. „Klingt super." hauchte ich gegen seine Lippen und küsste ihn einmal.

Er war so gut zu mir. Er befriedigte mich und nun massierte er mich auch noch. Er fuhr mich überall hin und kaufte mir Geschenke. Nicht zu vergessen, machte er mir noch eine Menge Komplimente und behandelte mich wie eine Prinzessin. „Ich bin wirklich sehr glücklich mit dir, Chanyeol." Gestand ich ihm und schaute ihm in seine Augen. „Ich auch mit dir Baekhyun." erwiderte der Ältere.

Ich legte mich nun in seine Arme und schloss die Augen. Ich sog einfach nur den perfekten Duft seines Parfüms ein und wurde wunschlos glücklich dadurch.
„Dieses Wochenende kommt meine Tochter zu mir. Es wäre mir wichtig, dass du sie kennenlernst. Also natürlich nur wenn du auch möchtest!" sprach der Ältere plötzlich, woraufhin meine Augen größer wurden. Er wollte, dass ich seine Tochter kennenlerne? Das war ein wirklich großer Schritt.

„Ja, auf jeden Fall!" antwortete ich ihm überglücklich. Ich war wirklich überwältigt davon, was ich nun schon für eine Rolle in seinem Leben spielte. „Das freut mich. Ich bin mir sicher, dass Mina dich toll finden wird." hauchte Chanyeol sanft in mein Ohr, wonach er es vorsichtig küsste.
Das Strahlen in meinem Gesicht war wirklich nicht mehr zu verstecken und auch Chanyeol bemerkte, dass ich sehr glücklich über dieses Angebot war.

„Erzähl' mir mal etwas von Mina!" forderte ich ihn aufgeregt auf, woraufhin Chanyeol lächelte und anfing mir ein paar Einzelheiten zu erzählen. „Sie ist drei und geht seit ein paar Wochen in den Kindergarten. Außerdem ist sie ein sehr fröhliches und offenes Kind. Es fällt ihr total leicht mit Erwachsenen zu sprechen, was mich auch immer wieder verblüfft." erzählte er mit einem Grinsen auf den Lippen. Er war sicherlich ein wundervoller Vater.

„Das klingt wundervoll." antwortete ich einfach nur und seufzte zufrieden.

Your Maid |ChanbaekWhere stories live. Discover now