Der Flughafen war noch immer weihnachtlich geschmückt, obwohl dieses Fest nun auch schon seit zwei Tagen wieder vorbei war.
Wir standen in dieser Masse von Menschen und ich hatte mein Handy an mein Ohr gedrückt.
"Wo bist du?", fragte ich und sah mich ein bisschen um.
"Ich bin gleich da. Vielleicht seht ihr mich ja schon.", antwortete Tenten und ich drehte mich ein paar Mal um meine eigenen Achse, bis ich sie sah.
Sie kam breit grinsend und winkend mit ihrem roten Koffer angelaufen. Sie trug nur einen braunen Mantel und ich fragte mich, wie sie so auch nur ein bisschen den Minusgraden Stand halten konnte.
"Da kommt sie.", sprach ich und Naruto und Hinata drehten sich ebenfalls in meine Richtung.
Sie kam lächelnd vor uns zum Stehen.
"Entschuldigung, dass ich euch warten lassen hab. Es war Stau in der Stadt.", meinte sie und ich schüttelte nur mit meinem Kopf.
"Ich hab doch gesagt, dass wir dich mitnehmen hätten können.", erwiderte ich.
"Aber ich musste nochmal zum Laden und das wäre viel zu umständlich gewesen für euch. Naja, ich bin ja pünktlich.", wank sie nur ab.
Sie rieb sich ihre Arme und schüttelte sich.
"Ist euch auch so kalt?", fragte Tenten.
"Hier.", sprach ich und schälte mir den Schal vom Hals und band ihn um ihren.
Sie presste ihre Lippen aufeinander und dankte mir. Ihre Wangen rot, genauso wie ihre Nase.
"Also, ihr Turteltauben. Können wir dann?", fragte Naruto, der seinen Arm um Hinata gelegt hatte.
Augenrollend griff ich nach Tentens Koffer und meinen.
Wir gaben unser Gepäck auf, liefen durch den Sicherheitscheck und konnten dann auch relativ schnell ins Flugzeug.
Zu meinem Glück hatte ich Hinata neben mir und Naruto und Tenten waren im Flugzeug verteilt.
Wir schnallten uns an und ich lehnte meinen Kopf gegen den Sitz.
"Alles gut, Neji?", fragte Hinata und ich schloss seufzend meine Augen.
"Ich musste, bevor wir losfuhren, an etwas denken, was mir Tsunade einmal sagte.", sprach ich.
"Und was war das?"
Ich schluckte.
"Ihr Freund war gestorben."
Hinata nahm plötzlich meine Hand in ihre und streichelte mit ihrem Daum über meinen Handrücken.
"Schau mich an, Neji.", meinte sie und ich drehte mich zu ihr, sah in ihre ernst drein blickenden Augen.
"Diese Situation macht dir Angst, du hast Angst, dass sie sich ähneln. Du hast Angst, dass du wie Jiraiya niemals loslassen kannst, wenn sie sich dir immer noch verschließt."
Sie traf es auf den Punkt und ich konnte ihr nichts erwidern.
"Glaub mir, Tenten ist bereit."
Ich riss meine Augen auf und Hinata lächelte mich sanft an.
"So wie sie immer rot wird in deiner Nähe. Keine Sorge, dieses Mal ist es kein falscher Alarm."
Ich lächelte schief und schloss Hinata in meine Arme.
"Vielen Dank.", sprach ich.
"Immer doch."
Ich ließ sie los und hörte mir die Anweisungen der Stewardess an, doch ich konnte ihr nicht folgen.
Alles, woran ich denken konnte, war, dass Tenten bereits für etwas Neues war.
Bereit für mich.
Mein Herz wollte gar nicht aufhören, so schnell zu schlagen. All das, was ich mir seit der High School erträumte, lag nun direkt zum Greifen nahe.
Sollte ich einen Versuch wagen? Was ist, wenn Hinata falsch lag? Was ist, wenn ich wieder zu spät bin? Gott, was, wenn sich alles wiederholt? Was, wenn ich genauso wie Jiraiya ende?
Gott, nein.
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harmony tea - naruto.
Fanfiction2. Teil von Konoha Internat ACHTUNG, BUCH TIEFGRÜNDIGER ALS ES SCHEINT! Fast zehn Jahre ist es her. Neji hatte den Verlag seines Onkels übernommen und war nun ein sehr erfolgreicher Verlagschef. Tenten arbeitet in ihrem Café und es lief wirklich al...
