Betrayal

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Komplett verschwitzt ging ich erstmal duschen und dann essen.

Die Jungs hatten schon gegessen, also saß ich alleine da, bis ich einen Schuss hörte und mein Herz stehenblieb.

Sofort ließ ich meine Gabel fallen und rannte wie bescheuert zu ihnen, wo schon jemand schmerzhaft aufstöhnte. Die Ketten raschelten, bis ich die Tür erreichte und reinplatzte.

Shawn stand mit seiner Pistole auf Minho gerichtet da, und er lag sich vor Schmerz windend da und hielt sich den Bauch.

Sofort schubste ich Shawn weg und rannte auf die linke Seite von Minho und zog seine Hand und das Shirt hoch.

„Drück drauf!" ich nahm seine Hand und drückte sie fest drauf, auch wenn ich wusste, dass es höllisch wehtat.

„Grace..."

„Nein! Wag es nicht mir jetzt so zu kommen!" schrie ich Shawn an.

„Er hat es verdient und kommt in den Keller!" er wollte an mir vorbei, doch ich zückte nur mein Tri-Dagger und hielt es ihm an die Kehle.

„Du fasst keinen von ihnen wieder an, tust ihnen weh oder du stirbst" er grinste nur

„Du brauchst uns für den Plan, das weißt du" verdammt!

Er wollte wieder zu Minho, doch ich drückte leicht zu „Du lässt sie in Ruhe, es ist mir egal ob ich euch brauche oder nicht. wenn du jemanden so unbedingt bestrafen willst dann nimm mich nachdem ich ihn verarztet habe, aber an sie kommst du nur über meine Leiche!" er überlegte ich hörte das klicken, dass die Waffe gesichert wurde und er ging mich wütend anstarrend raus.

Schnell holte ich alles was ich brauchte um ihn zu verarzten und beeilte mich die Kugel rauszuholen und ihn zuzunähen.

Fertig damit atmete ich durch und ging meine Hände waschen.

Sofort spürte ich zwei Hände an meinen Oberarmen „Du statt sie, steht das noch?"

„Ja" krächzte ich und wurde von ihm rausgezerrt.

„Nein! Grace mach das nicht!" schrie Thomas und das zerren an den Ketten war zu hören.

Shawn schnippte unseren Jungs zu und sie gingen in das Zimmer der dreien.

„Sie kommen mit runter, damit du siehst, dass es ihnen gut geht und damit sie sehen was sie angerichtet haben"

„Du Sadist!" zischte ich und wurde in den Fahrstuhl geschubst.

Gegen die Wand knallend, fasste ich mich schnell wieder und drehte mich um.

„Daran bist du selbst schuld" meinte er, packte mein Oberarm wieder und wartete bis die Anderen drinnen waren.

Zusammen fuhren wir runter „Du musst mich nicht halten" ich riss mich aus seinem Griff und verschränkte meine Arme.

Unten angekommen wurde mir sofort übel. Ich hatte nur schlechte Erinnerungen von hier, Schmerzen, Einsamkeit, Leere und Kälte.

Er drängte mich rüber zu der Wand mit den Ketten und kettete mich sofort an, drückte mich an den Schultern grob auf den Boden und ging dann die Anderen festmachen.

„Ich dachte ihr wärt eine Gang und haltet zusammen" spottete Dylan.

„Tja, einer von euch hat ihren Kopf verdreht" er sah Thomas an, der sich anscheinend die Schuld gab und auf den Boden schaute „Und ich werde sie wieder auf den richtigen Weg bringen" damit klickte er die letzten Schellen an und kam wieder zu mir.

Er nahm mein Kinn sanft, was ich nicht von ihm kannte und sah ihm in seine Augen. Sie strahlten Liebe aus, das einzige was ich mir je von ihm gewünscht hatte.

An angle for you // Thomas Sangster FF//Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt