Mit dem halbvollen Eisbecher war ich auf Thomas eingeschlafen, zu unserem Glück habe ich nichts verschüttet.
Als ich mich aufsetzte hörte ich Geflüster, es schien aus der Küche zu kommen.
Langsam stand ich auf, mein Kreislauf hatte sich einigermaßen stabilisiert und vorsichtig lief ich in die Küche.
„Morgen" lächelte ich, als ich Dylan mit dem Mädchen sah. Sie war hübsch, hatte blond braune Haare, blaue Augen, ein relativ eckiges Gesicht und ein wunderschönes Lächeln.
„Morgen" grüßten sie mich.
„ich bin Grace" stellte ich mich vor und sie stand vom Stuhl auf um mich zu umarmen.
„Britt" lächelte sie, sie ist wirklich süß.
„Brauchst du was Grace?" fragte Dylan, doch ich schüttelte lächelnd den Kopf.
„Ich wollte euch nicht stören, ich wollte nur... den Becher... wegschmeißen schätze ich" es war nichts mehr drinnen, nur ganz wenig geschmolzene Schokolade.
„Bist du mit dem Becher eingeschlafen?" lachte er
„Ups" ich räumte den Löffel in die Spülmaschine und warf den Becher weg.
Schnell schnappte ich mir eine Schüssel, einen Löffel, Müsli und wollte noch die Milch aus dem Kühlschrank holen, als ich die kühle Luft einatmete, die meiner Lunge schadete und husten musste.
„Grace, komm ich mach das setzt dich" meinte Dylan und wollte meine Sachen nehmen, doch ich stritt ab.
„Bin schon weg, lasst euch nicht stören" ich lächelte, stapelte die Milch in die Schüssel und ging mit weiteren Hustern raus.
In Thomas Zimmer legte ich alles aufs Bett und hustete heftiger, als hätte ich eine schwere Erkältung und der Schleim müsste raus.
Ich legte mich flach auf den Boden, da ich das Bett nicht ertasten konnte.
„Grace?" jemand kam rein und stoppte genau über mir.
„Hm?" ich sah rauf und sah Thomas, der gerade in die Hocke ging.
„Du solltest nicht auf dem Boden liegen, das macht es nicht besser."
Ich nickte und hustete nochmal, doch krümmte mich vor Schmerzen zusammen und legte mich auf die Seite.
„komm hoch" er half mir mich aufzusetzen und hob mich dann hoch aufs Bett.
„Wolltest du hier frühstücken?" ich nickte und zog mir die Decke drüber.
„Eigentlich darf hier nicht gegessen werden" meinte er streng, doch lächelte wieder.
„aber das haben wir doch schon sehr oft gemacht" grinste ich und er sah mich verwirrt und scharf nachdenkend an.
„Nein haben wir nicht"
„Natürlich. Du hattest mich und ich dich, manchmal zum Frühstück, aber öfter zum Abendessen vernascht" kicherte ich und er lachte, kniete sich mit einem Knie neben mich und kam mir näher.
„Du bist ein Idiot"
„Ich weiß" ich zog ihn zu mir und küsste ihn, es fühlte sich gut an, endlich mal wieder was Normales machen zu können.
Der Kuss wurde immer inniger, er zog mich an meinen Oberschenkeln zu sich, drückte mich aufs Bett und machte weiter.
„Bekomm ich dann jetzt mein Frühstück?" grinste er und ich nickte.
„Immer gerne" er zog meinen Hoodie nur leicht nach oben, damit mein Bauch frei war, krabbelte unter die Decke und begann mich zu küssen.
Als er meine Hose ausziehen wollte spürte ich, wie mein Herz begann zu rasen und meine Atmung schneller wurde. Im Normalfall wäre es genau das, was man erreichen wollte, aber nicht in meinem Zustand.
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An angle for you // Thomas Sangster FF//
FanfictionGrace hatte viele schlechte Entscheidungen getroffen, die sie in die Gang von Shawn und seinen Jungs getrieben haben. Seite an Seite leben sie gemeinsam in einem verlassenen Krankenhaus, machen die Stadt unsicher und versuchen ihren Feinden, einer w...
