„Hört auf!" schrie ich sobald ich draußen war und rannte zu ihnen. Sie drehten sich zu mir um und Thomas wollte mich stoppen, doch ich duckte mich durch und ging zu Shawn.
„Was zur Hölle suchst du hier? Ich habe dir alles gesagt und wollte dich nie wiedersehen!" keuchte ich und er sah mich verwirrt an und wurde links und rechts festgehalten.
„du bist einfach weg, ich hatte dir noch nicht alles gesagt"
„Du verstehst es nicht oder? Ich möchte nichts mehr von dir hören! Ich möchte dich weder sehen, noch was von dir hören, noch will ich, dass du mich versuchst zu überreden. Ich habe mich entschieden, akzeptier es oder nicht, aber heul dich bei deinen Jungs aus, wir sind fertig!" ich packte seinen Oberarm, die anderen ließen aus Angst los und ich schubste ihn nach draußen.
„Ich werde erst gehen, wenn du mir zuhörst" meinte er und riss sich los.
„Du willst doch selbst nicht bei ihm bleiben oder? Sieh ihn dir an! Ich habe in deinen Augen gesehen, dass du mich vermisst hast, als wir uns getroffen haben"
„Ihr habt euch getroffen?" kam es enttäuscht aber wütend von Thomas.
„Das wollte ich dir noch erzählen, aber es ist nicht das was du denkst" rechtfertigte ich mich.
„Du willst doch wieder zu mir"
„Natürlich vermisse ich das was wir hatten, es waren schließlich mehrere Jahre, die wir Seite an Seite miteinander alles durchgemacht hatten. Aber es ist nicht das was ich will! Ich will Thomas, mit ihm kann ich eine Zukunft haben, eine normale Zukunft. Ich liebe ihn und da kannst du machen was du willst, das wirst du nicht ändern" eine Hand schmiegte sich an meine Taille und ich sah hoch zu Thomas, der mich anlächelte.
„Du merkst gar nicht, wie schlecht er dich beeinflusst" meinte Shawn angewidert, doch ich konnte nicht glauben, was er da sagte.
„Er? Er soll mich schlecht beeinflussen?!" Thomas wollte mich beruhigen, doch ich löste mich sanft von ihm und ging auf Shawn zu.
„Du hast mich schon immer schlecht beeinflusst! Du hast mich durch Folter dazu gebracht so zu denken wie du! Du wolltest nämlich immer nur dein Ding durchziehen und es war dir egal wie es anderen dabei ging, und nur, weil ich dich jetzt verlasse hast du nicht das Recht uns das Leben zu vermiesen, weil du nicht damit zurechtkommst!" ich bohrte ihm mein Finger regelrecht in die Brust „Du hast mich sogar dafür gefoltert, weil ich Minho das Leben gerettet habe und warst sauer auf MICH! Ich hätte wütend auf dich sein sollen und habe dir dennoch verziehen! Ich habe dir immer verziehen, aber glaub ja nicht, dass ich das wieder tue! Und wenn du nicht sofort verschwindest wirst du es bereuen mir all das beigebracht zu haben, was ich dir dann antun werde, das verspreche ich dir!" ihm stand die Angst in den Augen, aber er versuchte sich nichts anmerken zu lassen.
„Ich werde dich das nächste mal nicht warnen, also verschwinde und komm nicht mehr" er rührte sich nicht vom Fleck.
„Ver- schwinde" drohte ich ihm langsam und deutlich und er ging langsam weg.
Seinen Blick werde ich nie wieder vergessen. Er sah aus wie ein geprügelter Hund.
„Grace?" Thomas näherte sich langsam, doch ich wich einen Schritt zurück „Bitte lass mich kurz" mit einem Kuss auf meinem Kopf verschwand er und ich hörte, wie alle mitgingen.
„Möchtest du mit mir darüber reden?" es war Minhos Stimme, ich schüttelte den Kopf und versuchte meine aufkommenden Tränen zu unterdrücken.
Auch seine Schritte entfernten sich und ich ging an einen Ort, wo ich alleine sein konnte. In den Keller.
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An angle for you // Thomas Sangster FF//
FanfictionGrace hatte viele schlechte Entscheidungen getroffen, die sie in die Gang von Shawn und seinen Jungs getrieben haben. Seite an Seite leben sie gemeinsam in einem verlassenen Krankenhaus, machen die Stadt unsicher und versuchen ihren Feinden, einer w...
