Ich hatte meine Sachen genommen, sprich meine Waffen, das C8-KF5 und einen Hoodie von Shawn.
Ich wollte versuchen mein Leben in eine neue Richtung zu lenken und dafür musste ich damit abschließen. Die Letzte Sache erledigen, die Mission damit abschließen und dann wäre das vorbei.
Ich umarmte jeden aus der Gruppe ein letztes Mal und Shawn extra lange.
„Passt auf euch auf und macht keine Scheiße" er lachte leicht
„Versprochen. Pass auch auf dich auf Teufelchen" wir lösten uns und ich ging los. Ich musste unbedingt um 22:28 Uhr dort sein, dann wenn es dunkel ist, sonst würden sie nicht mehr zögern und ihr Versprechen brechen.
Ich lief mit meiner Kapuze durch die Stadt und wusste genau wo ich hinmusste, obwohl es schon Jahre her ist.
Vor einem normalen Familienhaus blieb ich stehen, das Licht brannte noch.
Ohne komisch zu wirken, ging ich etwas näher hin und musste lächeln, über das, was ich sah.
Eine Mutter und ein Vater beugten sich über ein Bett und lächelten einem kleinen Mädchen von 5 Jahren an, redeten und lachten mit ihr, gaben ihr dann einen Kuss auf die Stirn und gingen aus dem Zimmer.
Die Leere in mir breitete sich wieder aus. Ihnen ging es gut, mehr wollte ich nie.
Ich ging ein paar Straßen weiter, in eine Seitengasse, wo schon jemand stand.
„Big Frank?" fragte ich und er drehte sich um, sofort kam mir der Zigarettenrauch entgegen.
„Du bist doch da" grinste er in dem Licht der glühenden Zigarette, was mir eiskalt den Rücken runterlief.
„Ich habe was du willst, lass sie ab sofort in Ruhe!" er streckte seine Hand aus und ich holte mit meiner Linken die Behälter aus meinem Kängurubeutel des Hoodies raus.
Er betrachtete sie und lächelte zufrieden.
„Hiermit bist du von dem Deal entlassen, war schön mit dir Geschäfte zu machen" er verbeugte sich leicht und verschwand in der Dunkelheit. Alles was übrigblieb war der Rauch, der langsam emporstieg und sich auflöste.
Wenn es eines auf dieser Gott Verdammten Welt gab, das mir wirklich Angst machte, dann war es Big Frank. Er konnte das ganze Leben in nur einer Sekunde verändern, meistens ins schlechte.
Schnell verließ ich die Gasse und ging zu der beleuchteten Gegend, setzte mich auf eine Mauer oben an einem Hügel und sah nach unten.
Unsere Stadt war höhergelegen, auf einem Berg, was den Ausblick atemberaubend machte.
Die Sterne, die mit der Stadt um die Wette leuchteten. Die hektischen Lichter der Autos, die von einem Ort zum anderen rasten, obwohl es schon spät war und die wunderschöne unberührte Landschaft außenherum.
Ich holte das Headset aus meiner Tasche und spielte damit.
Sollte ich ihn anrufen?
Hätte er es nicht schon längst getan, wenn er etwas von mir wollte?
Sollte ich ihn vielleicht komplett vergessen und wirklich neustarten?
Es schossen mir einfach zu viele Fragen durch den Kopf, doch ich beschloss ihn anzurufen, ich würde mich selbst hassen und es zu tiefst bereuen, wenn nicht.
Nervös steckte ich es mir ins Ohr und wartete. Es war nicht wie mit dem Telefon, dass es piepen würde oder ähnliches, es würde einfach die Stimme ertönen oder nicht.
Angespannt und ängstlich spielte ich mit meinem Saum.
Bitte Tommy, geh ran!
„Grace?" bildete ich mir das gerade ein?
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An angle for you // Thomas Sangster FF//
Fan-FictionGrace hatte viele schlechte Entscheidungen getroffen, die sie in die Gang von Shawn und seinen Jungs getrieben haben. Seite an Seite leben sie gemeinsam in einem verlassenen Krankenhaus, machen die Stadt unsicher und versuchen ihren Feinden, einer w...
