In einer verlassenen Fabrik schlich ich vorsichtig rein, da hier jemand sein könnte. Irgendwelche Obdachlosen oder irgendwelche möchte gern Gangs.
Dieser Ort war immer mein Versteck gewesen, bei dem ich sogar ein paar Waffen bunkerte. Diese Fabriken würden niemals abgebaut werden, da sie unter Denkmalschutz standen, es waren nämlich irgendwelche wichtigen Revolutionären Fabriken, die das Leben der Menschen verändert haben.
Ich ging in die erste Etage und zu den ganzen Rohren. Die Fabrik war übersichtlich. Wenn man reinkam gab es eine riesengroße leere Fläche mit viel Dreck und der Couch, die mittendrin stand. Rechts führte eine Treppe nach oben zu allen Rohren und Leitungen, die Strom, Wasser und sonstiges transportiert hatten.
Die Gitterwege gaben bei jedem Schritt einen lauten hallenden Ton von sich, was von den Wänden wiederhallte.
„Eins, zwei, drei, vier, fünf" die Rohre abzählend kletterte ich auf die über einem Meter hohen Parallel liegenden Rohre und öffnete das Fünfte mit mühen.
Drinnen lag immer noch alles, meine Holster mit all meinen Waffen. Ich wurschtelte sie raus und schnallte sie um, auch wenn sie etwas vollgesift waren, sie würden ihren Zweck erfüllen.
Unten auf der Couch ließ ich mich draufplumpsen und schloss meine Augen.
Wieso vertraute er mir nicht? ich hatte sie gerettet, sie verpflegt, Minho verarztet und ihre Strafen auf mich genommen. Und wofür? Damit er mir immer noch nicht vertraute.
All die Foltern, die ich all die Jahre ertragen hatte waren nichts im Vergleich zu diesen Gefühlen. Bei den Foltern, waren es physische Schmerzen, die vergingen, vielleicht auch Narben hinterließen, aber sonst nichts. Das Wissen, dass er mir nicht Vertraute war das zehnfache, nein sogar milliardenfache.
„Was macht ihr mit mir?" mein Herz pochte mir bis in den Hals und ich hatte das Gefühl mich gleich zu übergeben vor Angst.
„Keine Sorge, danach wirst du eine von uns sein" sie legten mir hinter meinem Rücken die eiskalten Ketten um mein Handgelenk und drückten mich auf den Boden.
„Warum macht ihr das? Ich dachte eine Gang hält zusammen?"
„Oh das tun wir auch, aber nicht, wenn wir dir nicht vertrauen können"
„Aber das könnt ihr doch" das rascheln der Ketten durch meine zitternden Hände wurden immer lauter.
„Wir müssen uns aber ganz sicher sein" er schnippte einem Jungen zu und bekam einen Elektroschocker überreicht.
„Du wirst uns ein paar Fragen beantworten, ist sie richtig, lass ich ihn aus, ist sie falsch wird die Stufe mit jeder weiteren falschen Antwort höhergeschraubt, verstanden?" ich nickte und schniefte. Mir war eiskalt durch den Steinboden und der eiskalten Luft hier unten im Keller.
„Also wie lautet unser Kodex?" verdammt wie ging der noch gleich? Ich wusste ihn doch, ich wusste ihn doch!
Mein Hirn war wie leergefegt, wenn sie mich jetzt fragen würden, wie ich heiße, könnte ich ihnen nicht einmal das beantworten.
Ein fürchterlicher Schmerz breitete sich von meiner linken Seite in meinen ganzen Körper aus und legte mich lahm, ich konnte mich nicht bewegen oder etwas sagen, nicht einmal schreien.
Er ließ von mir ab und ich atmete tief durch.
„Ist er dir wieder eingefallen?" spottete er und ich sah auf.
Seine braunen Augen und seine Haare in demselben Ton verschwommen zu einer Masse.
„Bitte, ich weiß ihn" sein Mund wurde immer größer und das schelmische Lächeln auch.
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An angle for you // Thomas Sangster FF//
FanfictionGrace hatte viele schlechte Entscheidungen getroffen, die sie in die Gang von Shawn und seinen Jungs getrieben haben. Seite an Seite leben sie gemeinsam in einem verlassenen Krankenhaus, machen die Stadt unsicher und versuchen ihren Feinden, einer w...
