Eine Woche verging, in der ich von Alpträumen geplagt war.
Die ganze Zeit hatte ich versucht darüber nachzudenken, was mit mir und Thomas ist, wie es weitergehen sollte, jedoch konnte ich nur an die Alpträume denken, hatte Panikattacken und hatte alles in meiner Nähe beim Schlafen aufgeschlitzt. Einmal bin ich auch im Wald nebendran aufgewacht und ein Baum hatte sehr unter meinem Schlafwandeln gelitten.
Ich hatte hier zwar keinen Spiegel, aber ich konnte mir denken, wie scheiße ich aussah.
Gestern Abend wollte ich nicht schlafen, also machte ich ein Lagerfeuer, ging an dem kleinen Bach baden und wusch meine Kleidung, die an dem Feuer schnell trockneten und beim Anziehen schön warm waren, als wären sie frisch aus dem Trockner.
Mit den Waffen unter meiner Hose und Hoodie lief ich los Richtung College.
Ich hatte mir eine Rede zurechtgelegt, die ich Thomas vortragen wollte, aber ich wusste so gut wie alle, dass das nichts werden würde, also ließ ich es einfach auf mich zukommen.
Es war schon nachmittags, also sollten sie fertig von ihren Kursen sein oder gerade zurück ins Zimmer laufen, was sich bestätigte.
Ich beeilte mich und tippte Thomas auf die Schulter.
Die Gespräche verstummten sofort und er drehte sich um. er brauchte zwei Sekunden um zu reagieren und zog mich sofort an sich.
„Oh mein Gott, du bist wieder da" er drückte mich so fest, dass ich kaum Luft bekam, aber das war okay.
Meine Finger krallten sich in seinen Hoodie und wollten ihn nie wieder loslassen.
„Verschwinde bitte nie wieder!" ich spürte meine Tränen an meinem Gesicht und wie sie langsam immer weiter runter kullerten.
„Versprochen" sanft löste ich mich von ihm und nahm sein Gesicht in meine Hände.
Er sah sehr erschöpft aus, seine Augen waren rot und geschwollen und ich hasste mich dafür, da das meine Schuld war.
„Ich habe dir gesagt, dass ich nicht Schluss mache, ich wollte nur nachdenken, alleine, aber, wenn ich hiergeblieben wäre, hätte es nicht funktioniert, also musste ich gehen, aber ich bin jetzt da und bleibe bei dir" er legte seine Stirn an meine und atmete durch.
„Ich werde es nicht zulassen, dass du wieder gehst, egal wie sauer du über mich sein wirst, ich werde dir folgen und dich so lange nerven, bis du wieder mit zurückkommst"
„Das will ich dir abraten, das kann gefährlich werden" ein Schauer rieselte meinen Rücken runter an den Gedanken an meine Alpträume.
„Was meinst du? Du würdest mir niemals was machen" seine Stirn hatte wieder Falten angenommen, was ihn so süß aussehen ließ.
„Meine Alpträume. Die Couch hat es nicht überlebt, auch mein Bein hatte ich getroffen" er sah mich schockiert an und löste sich.
„Was?"
„Ich habe mit meinen Waffen geschlafen, weil die Gegend nicht immer sicher ist, aber ich bin eingeschlafen und bin Schlafgewandelt. Das Messer war zu schnell griffbereit"
„Wir gehen das jetzt verarzten!" er ging in die Knie und hob mich im Brautstil hoch.
„Hey Grace, schön, dass du wieder da bist. Er hat uns die Ohren Tag und Nacht vollgeheult" grüßte mich Minho.
„Wenn du es nochmal wagen solltest einfach zu verschwinden, ketten wir euch beide aneinander, bis der Streit vorbei ist" ergänzte Dylan und wir lachten leicht.
Ich legte meine Arme um seinen Nacken und meinen Kopf auf seine Schulter.
„Du glühst Grace. Hast du Fieber?"
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An angle for you // Thomas Sangster FF//
FanfictionGrace hatte viele schlechte Entscheidungen getroffen, die sie in die Gang von Shawn und seinen Jungs getrieben haben. Seite an Seite leben sie gemeinsam in einem verlassenen Krankenhaus, machen die Stadt unsicher und versuchen ihren Feinden, einer w...
