Eine spezielle Begegnung kann manchmal einfach alles ändern. Auch wenn diese Begegnung vielleicht schon Jahre zurück liegt. Dies muss auch Katsuki Bakugo am eigenen Leib erfahren, als er nach Jahren eine bestimmte Kreatur wieder trift, die Mal so mi...
Noch ein paar Minuten hockte ich einfach neben dem bewusstlosen Menschen, wobei bis jetzt noch niemand aus der Stadt auf uns aufmerksam geworden war. Dies würde ich jetzt wohl aber ändern, da ich mir sicher sein wollte, dass er schnellst möglich untersucht und notfalls auch behandelt wird. Also machte ich mit einem lauten Brüllen auf den Jungen und mich aufmerksam. Zum Abschied stupste ich ihn noch einmal kurz an, ehe ich mich wieder in die Lüfte erhob und über den Wald verschwand. Wir werden uns sicherlich bald wiedersehen!
Bakugos Sicht:
Als ich das nächste Mal wieder zu mir kam, fand ich mich in völliger Dunkelheit wieder. Nur nach und nach konnte ich vereinzelt etwas aus meiner Umgebung ausmachen. So befand ich mich anscheinend völlig fixiert in irgendeiner Zelle oder so. Hatten die Drachen mich entführt?! Aber was für einen Nutzen sollten sie daraus ziehen?! Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als sich auf einmal quietschend die Tür öffnete. Doch gegen meine Erwartungen trottete kein Drache in den Raum, sondern ein Mensch. Monoton meinte er: ,,Ah, du bist endlich wach!" Verwirrt fragte ich: ,,Was soll das?! Warum bin ich hier?! Ich bin ein Drachentöter im Dienst des Königs! Also mach mich sofort los!" Unbeeindruckt erwiderte der Kerl: ,,Ein Drachentöter?! Mit nichten, du bist nichts weiter als ein scheiß Stück Dreck! Dreck, welches sich mit Drachen angefreundet hat!" Mit Drachen angefreundet hat?! Bevor ich mir darüber noch weiter Gedanken machen konnte, fuhr der Kerl fort: ,,Und genau deshalb wurdest du wegen Hochverrat verhaftet! Tja und ich habe nun die Ehre all unsere Antworten aus dir raus zu bekommen, ehe du sterben wirst! Also fangen wir an. Wieso haben die Drachen ausgerechnet dich bei dem Angriff verschont und dich sogar zurück nach Hause gebracht?!" Bitte?! Das muss doch ein schlechter Witz sein! Ich weiß genauso wenig wie sie, wieso sie scheinbar nur mich überleben lassen haben. Was soll ich also bitte darauf antworten?! Ein pochenden Schmerz machte sich in meiner Magengegend bemerkbar, während der Typ vor mir schrie: ,,Antworte mir du dreckiges Stück Abschaum!" Doch auch weiterhin blieb ich stumm, weshalb mein Gegenüber bedrohlich knurrte: ,,Du willst es wohl nicht anders! Dann werden wir die Antworten wohl auf die schmerzhafte Weise aus dir raus holen müssen!" Bevor ich mich versah kramte er irgendwas aus einer Ecke des Raumes hervor, wobei das Gerät aussah, als hätte irgendein Irrer das Ding zusammengeschraubt.
~Timeskip~
Eijiros Sicht:
Es war gut eine Woche vergangen, seit dem Angriff auf die Stadt, wobei ich auch diesen einen Menschen gerettet hatte. Momentan saßen Mina und ich in einer Kneipe ein paar Flugstunden von der Heimatstadt des Menschen entfernt. Glücklicherweise könnten Mina und ich uns, so wie ein paar andere Drachen auch, in Menschen verwandeln, weshalb wir nicht ganz so sehr in der Kneipe auffielen. Stumm aßen wir unser Essen, während um uns herum viele Personen bereits angetrunken waren. Ein Mann neben uns am Tisch, fragte seine Freunde: ,,Sagt Mal, habt ihr auch die Sache mit diesem Katsuki Bakugo gehört?!" Einer seiner Begleitungen entgegnete: ,,Du meinst dem Drachentöter, der sich mit ein paar Drachen verbündet hat?!" Ein anderer Kerl fügte hinzu: ,,Ich hab gehört er soll deswegen verhaftet worden sein! Man soll jetzt versuchen mithilfe von Gewalt nähere Informationen aus ihm heraus zu bekommen! Im Nachhinein wird er vermutlich sowieso als Strafe für seinen Verrat umgebracht! Tja und wenn es nicht die Soldaten des Königs machen, werden es wohl einfach die Drachen tun!" Geschockt warfen Mina und ich uns Blicke zu, ehe wir die Kneipe verließen, nachdem Mina bei Denki gezahlt hatte. Etwas entfernt von der Kneipe verwandelten, weshalb nun ein pinker Drache neben mir stand.
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(Mina als Drachen)
Zusammen erhoben wir uns in die Lüfte, um Bakugo zu retten. Hätte ich ihn doch nur nie vor der Stadt abgelegt, dann wäre er nun wohl nicht in Gefahr. Aber was hätte ich sonst machen können, um sicher zu gehen, dass es ihm wirklich gut ging. Ich meine wir Drachen haben gar nicht so viel Ahnung von dem menschlichen Körper und der Behandlung von Wunden.