Kapitel 16

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Kirishimas Sicht:

Seit dem ich vor wenigen Minuten den herrlichen Duft des blond haarigen Drachentöters zwischen den Bäumen ausgemacht hatte, hatte sich etwas in mir geregt. Die Stimmen, die mir all die negativen Sachen zu flüsterten, waren spurlos verschwunden, während ich mit all meiner Kraft versuchte irgendwie aus diesem Bann auszubrechen, naja die Betonung liegt auf versuchte. Daher konnte ich leider auch nichts machen, als mein Körper sich auf einmal wieder selbstständig machte und mit einem kräftigen Satz auf meine Freunde zu sprang, wobei das Hauptziel wohl auf Katsuki lag. Bevor ich ihn allerdings verletzen konnte, stieß Jiro ihn schützend nach hinten und wehrte meinen Angriff geschickt ab, während sie zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor brachte: ,,Irgendwas stimmt nicht mit Eijiro! Du hältst dich zurück, Bakugo! Denn du bist von uns allen wohl am verwundbarsten!" Ohne auf eine Antwort des blond haarigen zu warten, griff Jiro mich nun an, wobei sie allerdings darauf achtete, mich nicht all zu schwer zu verletzen sondern mich eher bewusstlos zu schlagen. Ich wich jedoch immer und immer wieder geschickt ihren Angriffen aus, während ich selbst deutlich mehr Treffer landete, sie bis jetzt aber noch nicht wirklich verletzt hatte. So beschlossen die anderen kurzerhand Jiro zu unterstützen, weshalb sie mich nun gemeinsam versuchten aus zu schalten. Doch dadurch, dass ich eigentlich mein gesamtes Leben bereits mit ihnen trainierte, kannte ich all ihre Strategien und wich daher auch jedem ihrer Angriffe geschickt aus und das obwohl sie deutlich in der Überzahl waren. Dadurch dass ich eben zur Adelsfamilie gehörte war ich stärker wie normale Drachen, schließlich musste die Herrscherfamilie das Reich führen und das Volk vor möglichen Gefahren schützen. Zudem schielten sie immer Mal wieder zu Katsuki, um sich zu vergewissern, dass dieser unbeschadet und nicht etwa schon wieder in der Gewalt der Söldner war. Tja und genau diesen Moment passte ich ab, so dass ich Mina genau dann angriff, als sie das nächste Mal besorgt zu Bakugo blickte. Bevor meine Klauen sie allerdings nur ansatzweise berühren konnten, schob sich ein glänzendes Schwert zwischen mich und das Mädchen. Während Katsuki mich mithilfe des Schwertes wieder etwas von sich und den anderen weg drückte, meinte er: ,,Das ist aussichtslos. Er kennt all eure Methoden, daher werde ich ihn übernehmen, während ihr euch auf die Söldner konzentriert! Keine Sorge, ich werde ihn nicht töten oder ernsthaft verletzen!" Hach, ja Katsuki würde sich sicherlich perfekt als Mutter unserer Kinder und Führungsperson für unser Volk machen! Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als einer der Söldner knurrend befahl: ,,Worauf wartest du, du dumme Echse?! Töte ihn schon!" Wieder kam ich nicht gegen diesen Bann an, weshalb ich machtlos mit ansehen musste, wie ich Katsuki angriff. Glücklicherweise wich Katsuki mir ohne Probleme aus, ehe er zum Gegenschlag aus holte. Tja und da ich seinen Kampfstil nicht kannte, wenn er überhaupt einen besaß, hatte ich mit ihm auch nicht so ein leichtes Spiel, wie mit den anderen. Dennoch erzielen wir beide den ein oder anderen Treffer, welcher allerdings nie wirklich schlimm war. Dies änderte sich allerdings schlagartig, als auf einmal Denki einem Schlag von einem der Söldner auswich und damit Shinsou und Jiro von den Füßen riss. Erschrocken schrien Jiro und Denki dabei auf, weshalb Bakugo kurzfristig seine Deckung vernachlässigte. Leider nutzte mein ferngesteuerter Körper genau diesen Moment und biss zu, nachdem er zuvor noch einen Tritt von mir pariert hatte. Eigentlich galt der Biss Bakugos ungeschützter Kehle, doch da er sich genau in dem Moment bewegt hatte, hatte ich nur seine Halsbeuge getroffen. Dennoch war der Biss tief und blutete auch stark. Grinsend sahen die Söldner dabei zu, wie Katsuki in die Knie ging, während meine Freunde geschockt zu dem Menschen blickten. Und ich? Meine zitternden Knie gaben nach, weshalb ich mit Katsuki zu Boden sackte. Laut und voller Schmerz brüllte ich, als in meinem Inneren die milchige Wand in tausende kleine Teile zersprang. Nur nebenbei bekam ich das Warnsignal der menschlichen Wachen mit, weshalb einer der Söldner zischte: ,,Shit! Er hat mit seinem Brüllen die Wachen alarmiert und diese Situation dürfte für uns pl schwer zu erklären sein! Also lasst uns vorerst abhauen und ein anderes Mal wieder angreifen!"

Erzählers Sicht:

Zustimmend nickten die anderen Söldner, ehe sie sich schnellstmöglich aus dem Staub machten, nicht dass sie das noch dem König erklären mussten. Vorsichtig trat Sero an seinen Freund heran, welcher den bleichen Körper des Menschen fest umklammert gegen seine Brust hielt. Leise meinte er, während er seinem Freund eine Hand sanft auf die Schulter legte: ,,Kiri, noch ist nichts verloren! Wenn wir jetzt los fliegen würden, könnten wir es noch bis zu dieser Grotte schaffen! Na komm, du fliegst mit Bakugo auf einen von uns mit, denn in deinem jetzigen Zustand bist du wohl kaum in der Lage selbst zu fliegen!" Sanft half Sero seinem Freund auf, ehe er ihm noch auf Shinsous Rücken half. So flogen sie auf direktem Wege zu dem kleinen See, welches wohl in so einer kurzen Zeit noch die einzige Chance für Katsukis Überleben war. Ein See, welcher sogar in der Lage war Personen wieder von den Toten auferstehen zu lassen, weshalb eigentlich auch nur die mächtigsten und einflussreichsten Drachen davon wussten. Denn um eine Person vor dem Tod zu retten musste man der schwer verletzten/toten Person im Wasser des Sees einen guten Grund zum weiterleben geben, weshalb dann oftmals dieser Person die Gefühle gestanden wurden. Sollte die Person diese Gefühle erwidern, so kann sie zurück kehren/ vollkommen heilen, wenn sie es selbst wünscht. Sollte dieses Gefühl nur einseitig sein, so kann auch der noch lebende/unverletzte Part sterben, wenn er seelisch und körperlich nicht stark genug ist.

You once saved my lifeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt