Kapitel 21

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Erzählers Sicht:

Mina und Jiro zuckten erschrocken zusammen, als sie so leise wie möglich die Zimmertüre hinter ihnen schlossen, als plötzlich eine müde Stimme fragte: ,,Mhm, Mina?! Jiro?! Was ist denn los?! Wieso ist es so laut draußen?!" Während Jiro sich erschrocken an ihre Brust griff, erklärte sie: ,,Gott erschreck uns doch nicht so, Baku! Die Söldner von neulich haben zusammen mit ein paar Soldaten und dem Prinzen der Menschen das Schloss betreten! Während der menschliche Prinz ihr Anliegen erläutert hatte, haben die Söldner die Situation an sich gerissen und haben sowohl von uns als auch von den Menschen Geiseln genommen! Die Jungs versuchen gerade irgendwie die Geiseln unbeschadet zu befreien! Wir sollen mit dir abhauen, wenn es hier zu gefährl..." Schnell schnappte Mina sich das schimmernde Drachentöterschwert, nach welchem Bakugo gerade greifen wollte, ehe er vermutlich dem anderen zur Hilfe kommen wollte. Während Mina das Schwert vorsichtshalber an Jiro übergab, meinte sie streng: ,,Du bleibst schön hier, Bakugo! Kiri dreht uns den Hals um, wenn du da nun raus gehst und schon wieder verletzt wirst!" Während Katsuki nun verzweifelt versuchte Jiro sein Schwert abzunehmen, erwiderte der blond haarige Drachentöter: ,,Aber ich muss da raus und ihnen helfen! Schließlich sind sie ja momentan nur in dieser Lage, weil ich von den Menschen wegen Hochverrat gesucht werde und erst deswegen die Söldner nun hier sind! König Enji ist doch nur hier her gekommen, damit Shitty Hair mich ihm aus liefert, sodass er mich eigenhändig töten kann! Ihr solltet doch gar nicht in sowas mit hineingez..." Bevor der blond haarige Junge fertig sprechen konnte, schleuderte Jiro ihn zurück aufs Bett und sprach ernst, während sie mit ihrem Drachenschweif Bakugos Schwert hielt: ,,Also 1. war das Verhältnis zwischen unseren beiden Rassen bereits vor deinem Verrat an den Menschen nicht gerade das beste! 2. Es ist nicht König Enji sondern der jüngste Prinz, welcher momentan hier ist und selbst wenn, Kiri würde dich nicht Mal im Traum an die Menschen ausliefern! Und 3. unterschätz uns Drachen Mal nicht und solange sie Kiri nicht wieder diese dämlichen Gräser von neulich geben, bleibst du genau dort sitzen, es sei denn Mina oder ich sagen was anderes! Und damit dir nicht langweilig wird..." Damit drückte Jiro Bakugo ein dickes Buch gegen die Brust, während Mina und Bakugo sie geschockt an starrten.
Nach ein paar Minuten öffnete Katsuki das Buch tatsächlich noch immer etwas geschockt, weshalb Jiro zufrieden schnaubte und meinte: ,,Mina, bleib du hier und pass auf, dass Blondie nicht doch Blödsinn macht und den Helden spielen muss! Ich pass im Gang auf, ob jemand kommen sollte und verschaff dir im Notfall genügend Zeit, um Bakugo aus dem Schloss in Sicherheit zu bringen!" Zustimmend nickte die pinke Drachenwandlerin, weshalb Jiro leicht lächelnd zur Tür lief und diese öffnete. Bevor sie allerdings aus dem Raum lief, fügte sie noch hinzu, während sie das Schwert an die Wand neben der Tür lehnte: ,,Sobald ich raus bin, verschließt hinter mir die Türe damit so schnell keiner rein kommt! Und denk daran, öffne niemanden die Tür! Wenn ich es sein sollte, werde ich drei Mal hinter einander klopfen!" Zustimmend nickte Mina, weshalb Jiro leicht grinsend meinte: ,,Hey Blondie, mach keinen Unsinn! Und pass auch ein wenig mit auf Mina auf!" Damit verließ das lila haarige Mädchen das Zimmer, während Bakugo Augen rollend murmelte: ,,Das ist ja wie Hausarrest mit der! Und dabei lebe ich noch nicht Mal mehr bei meinen Eltern..." Wie aufgefordert verschloss Mina augenblicklich die Tür, ehe sie sich zu Bakugo aufs Bett setzte und über dessen Schulter mit ins Buch hinein blickte.

You once saved my lifeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt