Kapitel 41

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Kurze Info vorab:

Zwar macht es für des eine Kapitel, wo er jetzt noch vorkommt keinen wirklichen Unterschied mehr, aber mich hat es genervt immer wieder ehemaliger Schlossangestellter zu schreiben. Ergo geben wir ihm für des Kapitel noch einen Namen, nur damit ihr euch nicht wundert. Eventuell werde ich es irgendwann mal bei den vorherigen Kapiteln ebenfalls ändern, falls ich die Motivation haben sollte die Geschichte zu überarbeiten/zu verbessern. Vermutlich wird auch das nächste Kapitel (Kapitel 42) das letzte dieser Geschichte sein.

Also ab jetzt heißt er Akuma Ikari

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Kirishimas Sicht:

Angesichts unserer momentanen Flughöhe entfloh dem ehemaligen Schlossbediensteten ein entsetzter Aufschrei, ehe er sich im nächsten Moment verzweifelt krümmte, um mit seinen abgekauten Fingernägeln irgendwo an meiner schuppenbesetzten Haut Halt zufinden. Sich an den rauen Schuppen seine Fingerkuppen blutig schürfend klammerte Akuma sich mit einem erneuten, nicht sonderlich männlich klingenden, Ausruf panisch an meinen, von der Höhe und dem frostigen Wind vollkommen ungerührten, Körper. Regelrecht bettelnd wimmerte Akuma, welcher seinen Kopf in meinen warmen Bauch gedrückt hatte und mich mit seinen bebenden Gliedmaßen umschlungen hatte: „Oh Gott...bitte bring mich wieder auf festen Boden...Scheiße. Ich bitte dich, hör auf mit mir zu spielen...Durch den mit König Todoroki ausgehandelten Friedensvertrag dürft ihr Menschen doch nicht verletzen, geschweige denn töten. U-und ich bin e-ein Mensch! Also lass mich runter. Bring mich wieder auf die Erde!" Seinen einengenden Klammergriff abschüttelnd erwiderte ich schnaubend: „Als du Katsuki feige überrumpelt und uns unseren ungeborenen Sohn genommen hast, hat dich dieses Abkommen auch nicht interessiert. Sag mir also, wieso sollte ich darauf nun Rücksicht nehmen und dich verschonen?!" Durch einen kräftigen Flügelschlag für eine gleichbleibende Flughöhe sorgen, huschte mein Blick flüchtig zu meinen Freunden, welche ebenfalls die Baumkronen durchbrochen hatten, um dem Geschehen weiter aufmerksam zu folgen. Seinen Klammergriff wieder um meinen Oberkörper errichtend rief der ehemalige Schlossangestellte resigniert aus: „Bitte, es tut mir leid...Ich bitte dich. Verschone mein Leben. E-es war nicht meine Idee. Du musst mir glauben, ich war nur eine kleine unbedeutende Schachfigur bei dem Ganzen, also bitte fass dir ein Herz und verschone mich. Wenn du mich nun tötest, bringt dir das dein Kind auch nicht zurück. Also bitte...Ich tu alles, nur bitte lass mich bitte am Leben." Nur noch schwach im Hintergrund hörte ich meine Freunde mir irgendwas zurufen, doch da war der Schaden bereits verursacht. So stürzte ich mich mit einem erzürnten Knurren zu Boden, wo ich Akuma schwer atmend zu Boden stieß und ich, ohne zu überlegen zuschlug. Leise fluchend taten meine Freunde es mir gleich und landeten ein paar Meter von uns entfernt. Nach ein paar weiteren Schlägen besann ich mich tief durchatmend, da mein weiteres Tun eventuell Auswirkungen auf unser anderes Baby oder womöglich Katsuki haben könnte. Mich etwas aufrichtend fragte ich daher Akuma, welcher mit einem angeschwollenen Gesicht und einer blutenden Nase unter mir lag: „Wenn du nur der Adjutant warst, wer ist dann der Strippenzieher und was erhofft ihr euch von dem Angriff auf Katsuki und unsere ungeborenen Kinder?" Schwer atmend erwiderte Akuma, wobei seine Aussprache durch seine ebenfalls dick angeschwollene Nase ein wenig undeutlich war: „Es ging gar nicht so sehr um den ehemaligen Drachentöter Bakugo, sondern viel mehr um seine heutige Position. Durch den Tod eurer Kinder und womöglich Bakugo selbst erhoffte der König sich die Freundschaft zwischen Drachen und Menschen zu vereiteln. Wenn dieser Friedensvertrag nie unterzeichnet würde, könnte es womöglich zu einem Krieg unserer Arten kommen und die Drachen würden womöglich ausgemerzt, da sie durch den Tod ihrer Thronerben und einem ihrer Herrscher psychisch nicht für einen Kampf gewappnet wären..." Ebenso geschockt, wie ich stammelte Mina: „Der König? Also ist das alles Shotos Handeln?! Aber wieso...wieso tut er sowas? Ich dachte er wolle Krieg zwischen unseren Rassen verhindern und habe deshalb dem Friedensabkommen zwischen uns zugestimmt. Ich versteh das nicht, wieso..." In die dichten Baumkronen emporblickend erklärte Akuma vollkommen emotionslos: „Nicht der junge Prinz, der weiß von nichts...Sein Vater, Enji Todoroki. Er ist es, der sich diesen Krieg ersehnt..."


You once saved my lifeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt