Am nächsten Morgen standen Helene und Brian eng umschlungen in der Lobby. Helene hatte Ihren Kopf an seiner Brust und Ihre Augen waren geschlossen. Sie fühlte sich gar nicht gut. Sanft strich Brian Ihr über den Rücken. „Wie soll ich bloß den Flug überstehen?", murmelte sie in seine Brust. Brian lächelte leicht. „Versuch einfach zu schlafen. Es dauert ja nicht lange, bis wir zu Hause sind", versuchte er sie zu beruhigen. Sie sah zu Ihm auf und rollte mit den Augen. „Welche Definition hast du von nicht lange?" Brian lachte und drückte sie wieder an sich. „Schlaf einfach. War doch so oder so eine kurze Nacht." Helene entschied sich nichts mehr zu sagen. Ihr Magen fuhr Achterbahn und jegliche Aufregung würde nur ein erneuter Gang auf die Toilette bedeuten.
Langsam fanden sich alle Freunde und alle Familienmitglieder ein und Brian löste sich von Helene. „Ich gehe eben bezahlen", sagte er leise und gab Ihr einen Kuss.
Im Vorbeigehen packte er Lauren am Arm. „Kannst du auf sie Acht geben? Ich muss eben bezahlen." Lauren nickte und ging sofort zu Helene.
„Guten Morgen, Mr. Littrell", begrüßte Ihn Mr. Gene lächelnd. „Guten Morgen. Ich möchte gerne die Rechnung begleichen." Mr. Gene nickte und tippte auf der Tastatur herum. „Ich hoffe, Sie waren trotz aller Umstände doch zufrieden?" Brian grinste leicht. „Natürlich. Es war wunderbar." Mr. Gene lächelte erleichtert und reichte Ihm die Rechnung. „Das freut mich sehr." Brian sah auf die Rechnung und zog seine Kreditkarte hervor. „Den Rest bekomme ich per Post?" „Genau. Das sind nur die Zimmer. Alles andere können Sie uns nach erhalt der
Rechnung überweisen." Brian nickte und unterschrieb den Kreditkartenbeleg. „Vielen Dank,
Mr. Gene. Sie haben uns wirklich einen besonderen Tag bereitet." Er reichte Ihm seine Hand.
„Ich danken Ihnen für Ihr Vertrauen und vielleicht sieht man sich mal wieder." „Bestimmt.
Ganz bestimmt", sagte Brian lachend und verabschiedete sich.
Er ging wieder zu Helene und den anderen und gemeinsam machten sich alle auf den Weg zum Flughafen.
7 Monate später
Erschöpft lag Helene in Ihrem Bett und schlief. Brian rieb sich müde die Augen und hielt Ihre Hand. Seit 12 Stunden lag sie nun schon in den Wehen, doch es ging nur schleppend voran.
Sie hatte gerade endlich ein Schmerzmittel bekommen und war nun erschöpft eingeschlafen. Die Ärzte hatten Ihm erklärt, dass alles nach Plan verliefe und es in den nächsten Stunden ganz schnell gehen könnte. Er hoffte, dass nun schneller gehen würde. Er fühlte sich hilflos und wusste nicht, wie er sie sonst unterstützen konnte. Leise klopfte es an die Tür und Baylee, Leighanne und Hank schoben Ihre Köpfe durch die Tür. „Kommt rein", kam es müde und er stand auf. „Schön, dass Ihr da seid." „Wie geht es Ihr?", fragte Leighanne. Brian pustete die Backen auf. „Wir sind jetzt seit fünf heute früh hier. Gerade hat sie diese PDA bekommen." Leighanne nickte. „Und wie geht es dir?" „Ich fühle mich ein bisschen hilflos. Ich weiß nicht wie ich Ihr helfen kann. Das sieht alles sehr schmerzhaft aus." Leighanne lachte. „Das ist es auch." „Ich erinnere mich, dass es bei Bay schneller ging." Leighanne schüttelte den Kopf. „Nein, mein Lieber. Dein Sohn hat sich auch ordentlich Zeit gelassen." Brian kratze sich verlegen am Kopf. „Ist wohl schon zu lange her", sagte er leise und wuschelte Baylee durchs Haar. In diesem Moment ging die Tür auf und die Hebamme kam herein. „Guten Abend zusammen." Sie ging ans Bett und überprüfte die Vitalzeichen von Helene und dem Baby. „Soll ich sie wecken?", fragte Brian leicht besorgt. „Nein, sie wird gleich schon von ganz alleine wach", sagte sie lachend und zeigte auf die hohen Ausschläge auf dem CTG. „Heißt, es, es geht jetzt schneller. „Die Abstände sind schon ordentlich. Da will wohl jemand endlich Mummy und Daddy kennenlernen." Brian schluckte schwer und ging sofort zu Ihr ans Bett. Sanft strich er Ihr über die Stirn. „Brian? Wir warten draußen, ja?", hörte er Leighanne sagen und er nickte nur. Helene blinzelte leicht und versuchte zu lächeln, als sie Brian sah. „Hey", kam es leise. „Hey. Wie fühlst du dich?" „Müde. Und es zieht ordentlich. Ich hoffe, es ist bald vorbei." „Die Hebamme meinte, dass es jetzt gleich losgeht. Deine Wehen haben wohl einen noch kürzeren Abstand." Helene nickte und hielt Ihm die Hand hin. „Hilf mir mal. Ich muss aufstehen." Brian stützte Helene und half Ihr auf die Beine. Sie hielt sich stöhnend den Bauch und trat vorsichtig einen Schritt vor den anderen. „Autsch", entfloh es Ihr. Brian konnte Ihr nicht helfen. Er musste es aushalten. Helene stütze sich auf die Bettkante und atmete schwer. „Kann ... kann ich dir irgendwie helfen?" „Keine Ahnung. Hol das Kind aus mir raus", raunte sie und begann wieder schwer zu atmen. „Ohhhh" Wieder ging dir Tür auf und die Hebamme kam erneut. „So, Mrs. Littrell. Ich denke, wir schauen mal, was Ihr Würmchen macht", flötete sie. Helene sah auf und funkelte sie an. „Das Würmchen drückt sich gerade durch meine Vagina", schrie sie und stöhnte erneut laut auf. Brian sah die Hebamme entschuldigend an, doch die lachte nur. „Und das ist auch gut so, Mrs. Littrell. Legen Sie sich bitte wieder hin." Helene schüttelte eifrig den Kopf. „Bestimmt nicht. Das ist ja nicht auszuhalten." „Aber ich muss Sie untersuchen. Und Sie werden sehen, gleich ist es besser." Ein weiterer skeptischer und böser Blick flog Ihr entgegen und Brian half Ihr wieder ins Bett. Sie begann irgendetwas auf Deutsch zu fluchen und nun konnte auch Brian sich ein Lächeln nicht unterdrücken. „Süße, alles wird gut", flüsterte er Ihr entgegen. „Mr. Littrell, Sie können mir helfen. Setzten Sie sich doch bitte hinter Ihre Frau und halten Sie an den Händen." Brian nickte leicht und kletterte hinter Helene. „Mrs. Littrell. Lehnen Sie sich an Ihren Mann und entspannen Sie sich, ja?" „Entspannen?", fragte sie entsetzt und wieder durchflutete sie eine Welle
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Loved me back to life
FanfictionBackstreet Boys / Helene Fischer Brian Littrell und Helene Fischer lernen sich auf einer Preisverleihung kennen und werden Freunde. Und wenn aus Freundschaft Liebe wird, ist es nie einfach.