Kōshi Sugawara (Lemon)

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Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr Träumt, es sich aber wirklich real anfühlte? Genauso einen Moment hatte ich. Ich seufzte wohlwollend auf, da es an meinem Bauch angenehm kribbelte. Ich merkte eine leichte wärme neben mir und so langsam wurde mir bewusst, dass es gar kein Traum war.

Neben mir regte sich etwas und ich machte noch verträumt meine Augen einen Spalt auf und schaute auf die Uhr, die mir gerade mal 6 Uhr früh anzeigte. Und nun spürte ich, wie sich Finger unter mein Shirt schlichen und zart über meinen Bauch fuhren. Zuerst war ich noch leicht verwirrt, aber dann fiel es mir wieder ein. Kõshi hatte ja die Nacht hier geschlafen und lag noch neben mir.

Bei dem Gedanken fuhr mir die Röte ins Gesicht und mein Herz fing an zu rasen. Ihr fragt euch warum mich das nervös machte? Also... wir waren zwar jetzt schon ein Jahr zusammen, aber Sex hatten wir noch nicht. Okay, es war schon so weit gekommen, dass ich ihn befriedigt hatte. Aber zu mehr hatte ich mich nicht getraut. Besonders da ich mich nicht traute, mich vor ihm auszuziehen.

Obwohl der Wunsch da war mit ihm zu schlafen und ich nur noch an das eine denken konnte, traute ich mich nicht den nächsten Schritt zu gehen. Okay, dann denkt ihr euch bestimmt, zu prüde für Sex aber ihm einen runterholen?

Ja das dachte ich mir jeden Tag, aber ich hatte halt auch gemerkt, dass er gerne weitergehen würde, aber er war halt ein Gentleman und wollte mich zu nichts drängen. Und jedes Mal, wenn er hart wurde, versuchte er es zu verstecken. Er wollte halt nicht, dass ich mich unwohl fühlte. Aber wenn ich ehrlich war, mir gefiel es, dass ich solche Gefühle in ihm wecken konnte.

Auch wenn er viel zu lieb vom Charakter her war, merkte ich, wie es ihm immer schwerer fiel sich zu beherrschen. Und wenn ich ihm was Gutes tun wollte, versuchte er mich davon abzuhalten da er nicht wollte, dass ich dachte, dass er nur das eine im Sinn hatte.

Aber bei mir war es mittlerweile auch nicht anders, allein wenn ich ihn beim Training beobachtete, wurde mir heiß und dann stellte ich ihn mir nackt vor. Aber trotzdem konnte ich meine Scheu nicht überwinden. Aber wenn ich dann allein war, dann linderte ich meinen Druck selbst, damit er nichts davon mitbekam.

Ja okay ich war kompliziert ich weiß... Ich könnte auch einfach...

Augenblicklich wurde mein Gedankengang unterbrochen, da ich leise auf keuchen musste, ein Kribbeln durchfuhr plötzlich meinen Körper. Ich riss leicht meine Augen auf, ich hoffte, dass Kõshi das nicht mitbekommen hatte. Doch dieser schmiegte sich dichter an mich und vergrub seinen Kopf an meinen Hals.

Ich erzitterte nochmal als ich seine weichen Lippen an meinem Hals spürte. „Über was denkst du so angestrengt nach?" Ich versuchte meine Atmung zu normalisieren, doch es gelang mir nicht. Verdammt, was machte dieser Kerl nur mit mir?

Ich drehte mich leicht zu ihm, auch auf die Gefahr hin, dass er meine Röte auf den Wangen sehen konnte, aber ich wollte in seine hübschen Augen sehen. Er ließ mir den Spielraum und nun konnte ich in seine braunen Augen blicken. Und jedes Mal verliebte ich mich mehr in ihn.

„Ach über nichts Wichtiges, ich muss erst mal richtig wach werden." Er merkte natürlich, dass ich ihm nicht die ganze Wahrheit sagte, weswegen er mich innig anschaute und seine Finger wieder zart über meinen Bauch tanzen ließ. Bei dieser Geste musste ich heftig schlucken, da es mich gerade doch sehr um den Verstand brachte.

Ich schloss leicht meine Augen, um dieses Gefühl zu genießen, aber als ich sie wieder öffnete, war er mit seinem Kopf nähergekommen und seine Lippen berührten fast meine. Ich wusste gerade nicht was hier passierte, doch er benahm sich gerade anders und irgendwie gefiel es mir.

Nun wanderte seine Hand langsam nach oben und machte unterhalb meiner Brust halt, ich hielt automatisch die Luft an. Noch ein Stück höher und er berührte meine nackte Brust, da ich nachts keinen BH trug.

Haikyuu One & Hot Shots ♡Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt